Weinzlitz
Weinzlitz Gemeinde Regnitzlosau
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| Koordinaten: | Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city(36)&title=Weinzlitz 50° 17′ N, 12° 1′ O
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dim=10000 | globe= | name=Weinzlitz | region=DE-Vorlage:Deutsches Bundesland/Code | type=city
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| Höhe: | 505 m ü. NHN | |||||
| Einwohner: | 36 (25. Mai 1987)<ref name="OV 1987"/> | |||||
| Postleitzahl: | 95194 | |||||
| Vorwahl: | 09294 | |||||
Lage von Weinzlitz in Regnitzlosau
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Weinzlitz ist ein Gemeindeteil der Gemeinde Regnitzlosau im Landkreis Hof (Oberfranken, Bayern).<ref>Vorlage:BayernPortal Ortsteile</ref> Weinzlitz liegt in der Gemarkung Vierschau.<ref>Webkarte. ALKIS®-Verwaltungsgrenzen – Gemarkungen. In: BayernAtlas. LDBV, abgerufen am 23. Mai 2025.</ref>
Geografie
Das Dorf liegt auf freier Flur an der Südlichen Regnitz und am Zechbächl, der dort als rechter Zufluss in die Südliche Regnitz mündet. Anliegerwege führen nach Vierschau (0,7 km nördlich) und zur Kreisstraße HO 42 (1 km nordwestlich).<ref>Ortskarte 1:10.000. Darstellung mit Schummerung. In: BayernAtlas. LDBV, abgerufen am 23. Mai 2025 (Die gemessenen Entfernungsangaben entsprechen Luftlinie).</ref>
Geschichte
Weinzlitz wurde am 3. März 1374 im Rahmen eines Kaufvertrages der Äbtissin Thekla vom Hofer Klarissenkloster erstmals urkundlich erwähnt. 1390 besaß Nickel von Kotzau einen Hof und zwei Güter, Konrad Rabensteiner zwei Lehengüter im Dorf. Im Jahre 1413 wurde ein Vorwerk der Rabensteiner errichtet, das ab 1417 zum Adelssitz ausgebaut wurde. Der Sitz gehörte zur vogtländischen Ritterschaft. Am 10. Juni 1534 wurde Weinzlitz an Hans Heinrich von Feilitzsch auf Trogen, obern Teils, verkauft.<ref name="FFW">Freiwillige Feuerwehr Vierschau: <templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Chronik von Weinzlitz ( vom 7. Dezember 2004 im Internet Archive), 10. Mai 2009.</ref>
Gegen Ende des 18. Jahrhunderts bestand Weinzlitz aus 12 Anwesen. Die Hochgerichtsbarkeit hatte das bayreuthische Stadtvogteiamt Hof. Die Herren von Feilitzsch waren Grundherren sämtlicher Anwesen.<ref name="B133">J. K. Bundschuh: Geographisches Statistisch-Topographisches Lexikon von Franken, Bd. 6, Sp. 133.</ref>
Von 1797 bis 1810 unterstand Weinzlitz dem Justiz- und Kammeramt Hof, 1810 kam der Ort zum Königreich Bayern. Infolge des Ersten Gemeindeedikts wurde Grund dem 1812 gebildeten Steuerdistrikt Gattendorf<ref name="OV 1820"/> und der zugleich entstandenen die Ruralgemeinde Vierschau zugewiesen. Das Weinzlitzer Rittergut hatte ein eigenes Patrimonialgericht, das 1848 aufgelöst wurde. Als man 1810 damit begann, alle Güter in Bayern einheitlich zu besteuern, wurden die Besitzungen mit 36.000 Gulden bewertet. Im 19. Jahrhundert wurden die Gutsgebäude mehrmals umgebaut. Das ehemalige Rittergut wurde ein rein landwirtschaftlicher Besitz.<ref name="FFW"/>
Im Zuge der Gebietsreform in Bayern wurde Weinzlitz am 1. Juli 1972 nach Regnitzlosau eingemeindet.<ref>Regnitzlosau > Politische Einteilung. In: wiki.genealogy.net. Verein für Computergenealogie, abgerufen am 23. Mai 2025.</ref>
Einwohnerentwicklung
Religion
Weinzlitz ist bis heute nach St. Aegidien in Regnitzlosau gepfarrt und seit der Reformation evangelisch-lutherisch geprägt.<ref name="B133"/><ref name="OV 1961"/>
Literatur
- Johann Kaspar Bundschuh: Weinslitz. In: Geographisches Statistisch-Topographisches Lexikon von Franken. Band 6: V–Z. Verlag der Stettinischen Buchhandlung, Ulm 1804, DNB 790364328, OCLC 833753116, Sp. 133 (Digitalisat).
- Vorlage:Hönn Lexicon Topographicum
- Claus-Dieter Schiller und Jürgen Geyer: 650 Jahre Weinzlitz - Weinzlitz 1374-2024. Themenreihe vom Historischen Verein Regnitzlosau e. V., Band 1, Regnitzlosau 2024. 22 Seiten.
Weblinks
- Vorlage:Bavarikon Ort
- Weinzlitz in der Topographia Franconiae der Uni WürzburgVorlage:Abrufdatum
- Weinzlitz im Geschichtlichen Ortsverzeichnis des Vereins für ComputergenealogieVorlage:Abrufdatum
Fußnoten
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