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Minuskel 65

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Manuskripte des Neuen Testaments
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Minuskel 65
Datei:Harley 5776 f. 6.JPG
Text Evangelien
Sprache griechisch
Datum 11. Jahrhundert
Gefunden 1674, John Covel
Lagerort British Library
Größe 22,8 × 17,8 cm
Typ Byzantinischer
Kategorie V

Minuskel 65 (in der Nummerierung nach Gregory-Aland), ε 135 (von Soden) ist eine griechische Minuskelhandschrift des Neuen Testaments auf 309 Pergamentblättern (22,8 × 17,8 cm). Mittels Paläographie wurde das Manuskript auf das 11. Jahrhundert datiert.<ref name="Aland">K. Aland, M. Welte, B. Köster, K. Junack: Kurzgefasste Liste der griechischen Handschriften des Neues Testaments, Walter de Gruyter, Berlin, New York 1994, S. 50. </ref> Die Handschrift ist vollständig.

Beschreibung

Der Kodex enthält den Text der vier Evangelien. Es wurde einspaltig mit je 22 Zeilen geschrieben.<ref name = Gregory/> Sie enthält die Epistula ad Carpianum, die Eusebischen Tabellen, Listen der κεφαλαια, κεφαλαια, τιτλοι, Ammonianische Abschnitte (Mt 355; Mk 234; Lk 342; Jo 232), Unterschriften und στιχοι.<ref name = Scrivener>Frederick Henry Ambrose Scrivener: A Plain Introduction to the Criticism of the New Testament. Band 1. London 1894, S. 202 (Internet Archive).</ref><ref name = Gregory>Caspar René Gregory: Textkritik des Neuen Testaments. Band 1. Leipzig 1900, S. 144 (Internet Archive).</ref>

Der griechische Text der Kodex repräsentiert den Byzantinischen Texttyp. Aland ordnete ihn in Kategorie V ein.<ref>Kurt und Barbara Aland: Der Text des Neuen Testaments. Einführung in die wissenschaftlichen Ausgaben sowie in Theorie und Praxis der modernen Textkritik. Deutsche Bibelgesellschaft, Stuttgart 1989, ISBN 3-438-06011-6, S. 324.</ref> Es ist ein Mitglied der Textfamilie E (von Soden Ki).

Die Handschrift fehlt Johannes 21,25. Die Perikope Johannes 7,53–8,11 fehlt.<ref name = Gregory/>

Geschichte

In 1674 Erzbischof Proconesus präsentierte dieses Manuskript John Covel (1637–1722), einem britischen Kaplan in Konstantinopel, und dieser trug sie 1677 nach England.<ref name = Gregory/> Der Kodex wurde von John Mill untersucht.<ref name = Gregory/>

Der Kodex befindet sich zurzeit in der British Library (Harley 5776) in London.<ref name = Aland/>

Siehe auch

Einzelnachweise

<references />

Literatur

  • Cyril Ernest Wright, Fontes Harleiani: A Study of the Sources of the Harleian Collection of Manuscripts in the British Museum (London: British Museum, 1972), p. 116.
  • Siehe bibliografie zu Familie E

Weblinks