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Kehat Shorr

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Kehat Shorr ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Vorlage:lang:103: attempt to index field 'wikibase' (a nil value); * 21. Februar 1919 in Rumänien; † 6. September 1972 in Fürstenfeldbruck) war Trainer der israelischen Sportschützen, die 1972 an den Olympischen Spielen teilnahmen. Er wurde beim Münchner Olympia-Attentat von palästinensischen Terroristen ermordet.

Werdegang

Shorr wuchs in Rumänien auf und interessierte sich früh für den Schießsport.<ref Name="Israeli-1972"><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Kehat Shorr, Shooting Coach (Memento des Vorlage:IconExternal vom 27. November 2013 im Internet Archive)  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/munich11.com The 1972 Israeli Olympic Athletes Tribute (aufgerufen am 16. Dezember 2009)</ref> Während des Zweiten Weltkrieges kämpfte er gegen die Nationalsozialisten, die Massaker an den Juden des Landes verübten.<ref>Simon Reeve, One day in September, S. 5.</ref> 1963 übersiedelte Shorr mit seiner Frau und einer Tochter nach Israel, wo er sich dem Klub Hapoel Tel Aviv anschloss. Als Vereins- und später auch Nationaltrainer bildete er zahlreiche Sportschützen aus.<ref Name="Israeli-1972"></ref>

Datei:Five victims of the Munich massacre.JPG
Grabstätte auf dem Friedhof von Kiryat Shaul in Tel Aviv; Israel. (zweites Grab von rechts)

Zwei seiner Schützlinge, Zelig Shtroch und Henry Herskowitz, fuhren mit ihm zu den Spielen in München. In den frühen Morgenstunden des 5. September 1972 drangen palästinensische Terroristen der Organisation Schwarzer September in das Quartier der israelischen Mannschaft ein und töteten den Trainer Mosche Weinberg und den Gewichtheber Josef Romano. Während sich Shtroch und Herskowitz in Sicherheit bringen konnten, nahmen die Terroristen Shorr und acht weitere Teilnehmer der israelischen Olympiamannschaft als Geiseln.<ref>Simon Reeve, One day in September, S. 3–9.</ref> Im Laufe eines von TV-Kameras aufgezeichneten kurzen Gesprächs zwischen dem mit einem Gewehr bedrohten Trainer André Spitzer und dem damaligen deutschen Innenminister Hans-Dietrich Genscher war Kehat Shorr neben Spitzer schemenhaft am Fenster der Wohnanlage zu erkennen.<ref>Simon Reeve, One day in September, S. 82.</ref> Einige Stunden später starb Shorr bei einem chaotisch durchgeführten Befreiungsversuch auf dem Flugplatz Fürstenfeldbruck. Dabei warf einer der Terroristen eine Handgranate in den vollgetankten Hubschrauber, in dem sich Shorr und vier weitere Geiseln befanden.<ref>Simon Reeve, One day in September, S. 105–124.</ref>

Kehat Shorr wurde mit vier weiteren Sportlern auf dem Friedhof Kiryat Shaul in Tel Aviv, Israel, beigesetzt.

Einzelnachweise

<references />

Literatur

  • Simon Reeve, One day in September. The full story of the 1972 Munich Olympics massacre and the Israeli revenge operation "Wrath of God". Arcade, New York 2000. ISBN 1-55970-547-7.

Weblinks

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