Zum Inhalt springen

Hans Dietrich Erichsen

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Dies ist die aktuelle Version dieser Seite, zuletzt bearbeitet am 16. April 2026 um 19:38 Uhr durch imported>TaxonBot (Bot: Auflösung doppelter toter Links nach https://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Wikipedia:Bots/Anfragen&oldid=266185123#Aufl%C3%B6sung_der_doppelten_Toten_Links).
(Unterschied) ← Nächstältere Version | Aktuelle Version (Unterschied) | Nächstjüngere Version → (Unterschied)

Hans Dietrich Erichsen (* 29. April 1924 in Patschkau, Oberschlesien; † 6. Februar 1999 in Freiburg im Breisgau) war ein deutscher Architekt und Politiker der Grünen.

Leben und Politik

Hans Dietrich Erichsen war Architekt in Freiburg. Er stand den Zielen der Anthroposophie nahe und unterstützte auch den Aufbau von Einrichtungen mit anthroposophischem Hintergrund.<ref>Artikel über das Albertus-Magnus-Haus Anfang unteres Seitendrittel</ref> Als Bauherr war er hingegen auch an der Errichtung von Großwohnsiedlungen in Freiburg beteiligt.

Erichsen wurde 1980 von den Grünen in Freiburg und dem Landkreis Breisgau-Hochschwarzwald als Kandidat im Landtagswahlkreis Freiburg I aufgestellt und war in der darauffolgenden Legislaturperiode einer von sechs Abgeordneten der ersten grünen Landtagsgruppe. Am 4. Juni 1980 wurde Erichsen vom grünen Gruppenvorsitzenden Wolf-Dieter Hasenclever als Gegenkandidat von Lothar Späth für das Amt des Ministerpräsidenten vorgeschlagen. Er erhielt dabei lediglich drei Stimmen, weil drei Abgeordnete der Grünen, darunter Erichsen selbst, zum Zeitpunkt der Landtagssitzung bei einer Demonstration in Gorleben weilten.<ref>@1@2Vorlage:Toter Link/www.bawue.gruene-fraktion.deAuszug aus dem Protokoll der Landtagssitzung (Seite nicht mehr abrufbar, festgestellt im April 2018. Suche im Internet Archive )Vorlage:Toter Link/archivebot (PDF; 2,5 MB)</ref> Zur Wahl 1984 verzichtete Erichsen angesichts der veränderten politischen Ausrichtung der grünen Landespartei und des Freiburger Kreisverbands auf eine erneute Landtagskandidatur<ref>Der Spiegel 1984 über die Bilanz der ersten grünen Landtagsgruppe</ref> und zog sich anschließend aus dem politischen Leben zurück.

Weblinks

Einzelnachweise

<references />

Vorlage:Hinweisbaustein