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Taylor Rochestie

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Basketballspieler
Basketballspieler
Taylor Rochestie
Rochestie bei Siena in 2013
Spielerinformationen
Voller Name Taylor Campbell Rochestie
Geburtstag 1. Juli 1985
Geburtsort Houston, Vereinigte Staaten
Größe 188 cm
Position Point Guard / Shooting Guard
College Washington State
Vereinsinformationen
Verein BK Nischni Nowgorod
Liga VTB United League
Trikotnummer 22
Vereine als Aktiver
2004–2005 Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Tulane Green Wave (NCAA)
2006–2009 Vereinigte StaatenVereinigte Staaten WSU Cougars (NCAA)
2009–2010 DeutschlandDeutschland BG 74 Göttingen
2010–2011 TurkeiDatei:Flag of Turkey.svg Galatasaray Café Crown
000002011 DeutschlandDeutschland Alba Berlin
2011–2012 FrankreichFrankreich Le Mans Sarthe Basket
2012–2013 SpanienSpanien Caja Laboral
000002013 ItalienItalien Angelico Biella
201300000 ItalienItalien Montepaschi Siena
Seit 0 2014 RusslandRussland BK Nischni Nowgorod

Taylor Campbell Rochestie (* 1. Juli 1985 in Houston, Texas) ist ein US-amerikanisch-montenegrinischer Basketballspieler. 2010 war Rochestie im Trikot der BG 74 Göttingen Newcomer of the Year der deutschen Basketball-Bundesliga sowie MVP des Finalturniers der EuroChallenge 2009/10. Seit Jahresbeginn 2014 spielt er für den russischen BK Nischni Nowgorod.

College

Nach seinem High-School-Abschluss in Santa Barbara in Kalifornien begann Rochestie sein Studium an der Tulane University in Louisiana. Dort stand er im Kader der Green Wave, dem Hochschulteam der Tulane University, welches in der NCAA Division I spielt. Nach gut einem Jahr kehrte er in einen Westküstenstaat zurück und setzte sein Studium an der Washington State University fort. Gemäß den Regularien der NCAA war er bis Saisonbeginn 2006/07 bzw. Herbstsemester 2006 nicht für die Cougars spielberechtigt. In den folgenden drei Jahren war der größte Erfolg der Cougars der Einzug in die 3. Runde (auch unter Sweet Sixteen bekannt) 2008, wo man dem Regionalsieger und Final-Four-Teilnehmer UNC Tar Heels unterlag. Dies war das weiteste Vordringen der Cougars in einem NCAA-Basketballturnier seit dem verlorenen Meisterschaftsfinale 1941.

Europa

Zur Saison 2009/10 wechselte Rochestie in die Basketball-Bundesliga zur BG Göttingen. Zum Ende der Hauptrunde wurde er von den 18 Beko BBL-Coaches und von ausgewählten Medienvertretern in einem Abstimmungsverfahren mit 75 Punkten zum „Newcomer of the Year“ gewählt.<ref>Awards 2009/2010 – Tibor Pleiß setzt sich gegenüber Robin Benzing durch und ist "Rookie of the Year". Basketball-Bundesliga, 14. April 2010, ehemals im Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar); abgerufen am 27. Juni 2010 (Medien-Info).@1@2Vorlage:Toter Link/www.basketball-bundesliga.de (Seite nicht mehr abrufbar. Suche im Internet Archive )</ref> Mit der BG 74 gewann er anschließend das in Göttingen selbst ausgetragene Final-Four-Turnier der EuroChallenge und wurde zum Most Valuable Player dieses Turniers ernannt.<ref>Rochestie Wins EuroChallenge MVP. FIBA Europa, 2. Mai 2010, abgerufen am 27. Juni 2010 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> Der erste Titelerfolg der BG 74 auf einer überregionalen Ebene war der erst dritte Titelgewinn einer deutschen Vereinsmannschaft in einem europäischen Wettbewerb. Für die Saison 2010/11 wurde er zunächst vom türkischen Verein Galatasaray Café Crown aus Istanbul verpflichtet, der ihn jedoch Anfang Februar 2011 aus dem Vertrag wieder entließ. Anschließend wurde er von Alba Berlin analog zur vorhergehenden Rückkehr von Heiko Schaffartzik aus der türkischen Basketballliga wenige Tage später für den Rest der Saison unter Vertrag genommen. Mit Alba konnte Rochestie die Play-off-Finalserie um die Deutsche Meisterschaft erreichen, welche gegen den Double-Gewinner und Titelverteidiger Brose Baskets aus Bamberg verloren ging. Zur Saison 2011/12 unterschrieb Rochestie einen Vertrag bei MSB aus Le Mans.<ref>Taylor Rochestie - Le Mans – Joueurs - Pro A. Ligue Nationale de Basket, abgerufen am 31. August 2013 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value), Spielerprofil).</ref> Nach einem Jahr in Frankreich wechselte Rochestie zur Saison 2012/2013 nach Spanien zu Caja Laboral aus Vitoria-Gasteiz.<ref>ACB.COM: Taylor Rochestie. Liga ACB, archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 7. Juli 2019; abgerufen am 31. August 2013 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value), Spielerprofil).  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.acb.com</ref> Bereits im Januar 2013 verließ er den Verein wieder und wechselte nach Italien zu Angelico Biella. Dort konnte er jedoch nicht verhindern, dass Biella nach zwölf Spielzeiten Erstligazugehörigkeit als Tabellenletzter absteigen musste. Für die darauffolgende Spielzeit bekam Rochestie dennoch einen Vertrag beim italienischen Serienmeister Montepaschi aus Siena,<ref>MONTEPASCHI SIENA announces Rochestie, Hunter. ULEB, 26. August 2013, archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 1. Februar 2014; abgerufen am 31. August 2013 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> der nach finanziellen Problemen zuvor einen personellen Aderlass hatte hinnehmen müssen. Siena schied nach dem personellen Umbruch auch in der Vorrunde der EuroLeague 2013/14, worauf Daniel Hackett und schließlich auch Rochestie den Verein verließen. Rochestie bekam Anfang 2014 einen neuen Vertrag in der VTB United League beim Verein aus Nischni Nowgorod, bei dem mit seinem Landsmann Dijon Thompson ein weiterer ehemaliger Spieler von Alba Berlin im Kader steht. Seit August 2017 spielt er für den aktuellen ABA League Meister KK Crvena Zvezda.

Erfolge

  • 2010: EuroChallenge-Sieger mit der BG 74 Göttingen

Auszeichnungen

  • 2010: Newcomer of the Year der BBL, MVP des Final Four in der EuroChallenge

Weblinks

Commons: Taylor Rochestie – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

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