Jaish-e Mohammed
Jaish-e Mohammed (kurz JeM) oder Dschaisch-e Muhammad ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Vorlage:lang:103: attempt to index field 'wikibase' (a nil value); oder Dschaisch-e Mohammad, auch Jaish-e Muhammed, Jaish-e Mohammad oder Jaish-e Muhammad) ist die bedeutendste islamistische Organisation der Mudschahedin von Pakistan. Sie ist in Indien, dem Vereinigten Königreich und in den Vereinigten Staaten zu einer terroristischen Organisation erklärt worden.<ref name="bbc2019">Pulwama attack: What is militant group Jaish-e-Mohammad? BBC News, 15. Februar 2019, abgerufen am 21. Februar 2019 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>
Geschichte
Die Jaish-e Mohammed wurde in den späten 1990er Jahren in Pakistan von Maulana Masood Azhar gegründet, nachdem sich seine Anhänger von den Harkat-ul-Mujahideen abspalteten.<ref name="crs-report" /> Ursprünglich Lashkar-e Mohammad genannt, wurde der Name auf die heute gebräuchliche Bezeichnung Jaishi-e Mohammed geändert, nachdem Azam Tariq den Gründungsnamen als einer anderen Terrororganisation zu ähnlich klingend kritisierte.<ref>Jaish-e-Mohammed. Abgerufen am 4. März 2019.</ref>
Ihr Hauptziel ist die Abspaltung Kaschmirs von Indien. Die Organisation verübte mehrere Anschläge im indischen Teil Kaschmirs.<ref name="BBC-1804228">Vorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/Name Vorlage:Cite book/URL, British Broadcasting Corporation, 6. Februar 2002. Abgerufen am 29. Mai 2010 (englisch).Vorlage:Cite book/URL Vorlage:Cite book/URLVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung2</ref><ref>Attack May Spoil Kashmir Summit. spacewar.com</ref> Jaish-e Mohammed wird als eine der gefährlichsten Organisationen in Jammu und in Kaschmir eingeschätzt.<ref name="crs-report">Vorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/Name: Foreign Terrorist Organizations. In: CRS Report for Congress. Congressional Research Service, Washington DC Vorlage:Cite book/Date, S. 40–43 (englisch, Vorlage:Cite book/URL [PDF; abgerufen am 2. Dezember 2009]).Vorlage:Cite book/URLVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung2</ref>
Die Organisation koordiniert sich mit der Laschkar-e Taiba und war am Anschlag auf das indische Parlament in Neu-Delhi im Dezember 2001 beteiligt.<ref name="crs-report" /> Danach wurde sie 2002 in Pakistan offiziell verboten, setzte aber anschließend ihre Operationen von Stützpunkten in Bahawalpur im Punjab fort.<ref name="mcclatchy4.5acre">Saeed Shah: <templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Terror group builds big base under Pakistani officials’ noses. ( vom 30. September 2009 im Internet Archive) McClatchy Newspapers, 13. September 2009</ref>
Es wird auch angenommen, dass sie am Mord des US-Journalisten Daniel Pearl in Karatschi beteiligt war.<ref name="BBC-1804228" /><ref name="mcclatchy4.5acre" /> Ein Informant, der sich als Mitglied der Jaish-e Mohammed ausgab, half der Polizei vier Personen zu verhaften, denen vorgeworfen wird, dass sie am Attentat auf die Synagoge in New York City als auch am Abschuss einer Stinger-Rakete auf ein US-amerikanisches Militärflugzeug beteiligt waren. Die Verhaftung der vier erfolgte im Mai 2009. James Cromitie, einer der vier Verhafteten gab an, dass er zur Mitgliedschaft in der Jaish-e Mohammed gezwungen wurde. Dies gab er nach einem Jahr Haft bekannt.<ref>newsday.com</ref><ref>reuters.com</ref><ref>english.aljazeera.net</ref>
Am 2. Januar 2016 griffen fünf Kämpfer der Jaish-e Mohammed den Luftwaffenstützpunkt in Pathankot im Bundesstaat Punjab nahe der Grenze zu Pakistan an. Nach 13-stündigen Feuergefechten wurden alle Angreifer und drei Luftwaffensoldaten getötet.<ref>Terrorattacke in Indien: Feuergefecht auf Luftwaffenbasis an der Grenze zu Pakistan. Spiegel Online, 2. Januar 2016, abgerufen am 2. Januar 2016.</ref><ref>All 5 Terrorists Killed In Pathankot, Tweets Rajnath Singh: 10 Developments. New Delhi Television (NDTV), 2. Januar 2016, abgerufen am 2. Januar 2016.</ref>
Am 26. Dezember 2017 wurde Noor Mohammad Tantray, der lokale Kommandeur von JeM in Kaschmir, bei einem Feuergefecht mit indischen Sicherheitskräften getötet.<ref>Indian police kill Pakistan-based militant Noor Mohammad Tantray in Kashmir. Deutsche Welle, 26. Dezember 2017, abgerufen am 21. Februar 2019 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>
Am 14. Februar 2019 verübte ein Selbstmordattentäter von Jaish-e Mohammed nahe dem Ort Awantipora (Distrikt Pulwama) den schwersten Anschlag auf die indischen Sicherheitskräfte seit Beginn der Unruhen in Jammu und Kashmir im Jahr 1989. Mindestens 44 indische Reservepolizisten starben.<ref>Kashmir attack: Bomb kills 40 Indian paramilitary police in convoy. BBC News, 14. Februar 2019, abgerufen am 14. Februar 2019 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> Indische Militär- und Polizeikräfte starteten daraufhin eine Offensive in deren Verlauf der mutmaßliche Drahtzieher des Anschlages, Abdul Rasheed Ghazi, alias Kamran am 18. Februar 2019 im Distrikt Pulwama getötet wurde.<ref>Raj Shekhar: Pulwama attack mastermind Abdul Rasheed Ghazi killed by security forces in Kashmir. The Times of India, 18. Februar 2019, abgerufen am 14. Februar 2019 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> Indische Mirage 2000 Kampfflugzeuge drangen als Reaktion am 26. Februar 2019 in den pakistanischen Luftraum ein und starteten Marschflugkörper auf ein vermeintliches Trainingslager der Jaish-e Mohammed bei Balakot. Mehrere Kämpfer der Gruppe seien dabei nach indischen Angaben getötet worden, pakistanische Stellen bestritten, dass es Todesopfer gegeben habe.<ref name="TOI260219">Judah Ari Gross: "India used Israeli arms for strike inside Pakistan — report" timesofisrael.com 26. Februar 2019</ref>
Berichte, dass Jaish-e-Mohammed-Anführer Masood Azhar bei einem indischen Luftangriff ums Leben gekommen sei, wurde von pakistanischen Medien dementiert.<ref>Jaish-e-Mohammed chief Masood Azhar is alive: Pakistani media. Abgerufen am 4. März 2019.</ref> Pakistans Außenminister Shah Mehmood Qureshi bestätigte, dass Azhar sich in Pakistan aufhält und sein Haus aus Gesundheitsgründen nicht verlassen kann.<ref>Pakistan FM: "Pakistan never wants to escalate" - CNN Video. Abgerufen am 4. März 2019.</ref>
Indien bombardierte das Hauptquartier der Gruppe im Mai 2025 erneut. 10 Familienmitglieder von Masood Azhar seien getötet worden.<ref>https://www.bbc.com/news/articles/cjewen7w192o</ref>
Einzelnachweise
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