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Rudolph Bamberger

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Vorlage:Hinweisbaustein Rudolph Bamberger (* 4. Februar 1821 in Mainz; † 7. Juni 1900 in Baden-Baden) war ein deutscher Bankier, hessischer Politiker und ehemaliger Abgeordneter der 2. Kammer der Landstände des Großherzogtums Hessen.

Familie

Rudolph Bamberger war der Sohn des Bodenheimer Kaufmanns und Bankiers Aaron Jakob August Bamberger (1790–1858) und dessen Frau Amalia, geborene Bischoffsheim (1802–1877). Er hatte sechs Geschwister, darunter den bekannten Bankier und Politiker Ludwig Bamberger. Rudolph Bamberger, der jüdischen Glaubens war, heiratete die aus Bonn stammende Berta, geborene Seligmann. Sein Sohn Franz Bamberger wurde ab 1911 ebenfalls hessischer Landtagsabgeordneter.<ref>Hans-Peter Laqueur: Bodenheim und die Familie Bamberger (PDF; 103 kB) bei Alemannia Judaica.</ref>

Beruf und Politik

Rudolph Bamberger war Bankier und führte das von seinem Vater August Bamberger gegründete Bankhaus Bamberger & Co. in Mainz. 1879 wurde er Handelsrichter am Landgericht Mainz und 1891 zum Kommerzienrat ernannt.

In der 19. und 20. Wahlperiode (1866–1872) war Rudolph Bamberger Abgeordneter der zweiten Kammer der Landstände des Großherzogtums Hessen. In den Landständen vertrat er den Wahlbezirk Rheinhessen 6/Wörrstadt. Er war Mitglied der Deutschen Fortschrittspartei.

Literatur

  • Hans Georg Ruppel, Birgit Groß: Hessische Abgeordnete 1820–1933. Biographische Nachweise für die Landstände des Großherzogtums Hessen (2. Kammer) und den Landtag des Volksstaates Hessen (= Darmstädter Archivschriften. Bd. 5). Verlag des Historischen Vereins für Hessen, Darmstadt 1980, ISBN 3-922316-14-X, S. 59.
  • Jochen Lengemann: MdL Hessen. 1808–1996. Biographischer Index (= Politische und parlamentarische Geschichte des Landes Hessen. Bd. 14 = Veröffentlichungen der Historischen Kommission für Hessen. Bd. 48, 7). Elwert, Marburg 1996, ISBN 3-7708-1071-6, S. 60.
  • Klaus-Dieter Rack, Bernd Vielsmeier: Hessische Abgeordnete 1820–1933. Biografische Nachweise für die Erste und Zweite Kammer der Landstände des Großherzogtums Hessen 1820–1918 und den Landtag des Volksstaats Hessen 1919–1933 (= Politische und parlamentarische Geschichte des Landes Hessen. Bd. 19 = Arbeiten der Hessischen Historischen Kommission. NF Bd. 29). Hessische Historische Kommission, Darmstadt 2008, ISBN 978-3-88443-052-1, S. 139.

Weblinks

Einzelnachweise

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Franz Philipp Aull (1820–1821) | Conrad Grode (1823–1830) | Johannes Neeb (1832–1833) | Georg Joseph Vogel (1834) | Dominique Beck (1835–1841) | Wilhelm Jung (1841–1847) | Karl Behlen (1847–1849) | Philipp Wittmann (1849–1856) | Georg Friedrich Brand (1856–1862) | Dieter Schilling (1862–1863) | Karl Behlen (1863–1866) | Rudolph Bamberger (1866–1872) | Balthasar Matty (1872–1881) | Friedrich Matthäi (1881–1891) | Philipp Christ (1891–1899) | Georg Wolf (1899–1905) | Philipp Christ (1905–1906) | Michael Wolf (1906–1918)

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