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Meina Schellander

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Datei:Porträt Meina Schellander, Foto Andrea Rettenbacher.jpg
Meina Schellander

Meina Schellander (* 28. Juli 1946 in Klagenfurt, Kärnten) ist eine österreichische Objektkünstlerin und Malerin der Konzeptkunst.

Leben und Werk

Meina Schellander wuchs als Tochter einer Schneiderin in Ludmannsdorf im Rosental auf. Nach der Matura 1966 studierte sie an der Akademie der Bildenden Künste Wien, wo sie bei Maximilian Melcher die Meisterklasse für Grafik besuchte. Ihr erstes Großprojekt war 1973 „Findling Krastal“ beim Krastaler Symposium von Otto Eder, wo sie einen Findling zwischen die Felsen<ref>Bild auf basis-wien.at, abgerufen am 5. Dezember 2009 (verlangt Adobe Flash Player).</ref> hängte. Beeinflusst von Eder spielt der öffentliche Raum eine große Rolle in ihrem Werk, so Platzgestaltungen und kirchliche Innenräume. Beispielsweise gestaltete sie 2007 die Installation „Konnexion 1“ in und um den Dom zu Maria Saal, indem sie gelbe Fäden um das Gebäude spannte, unter anderem eine Hommage an ihre Mutter.<ref>@1@2Vorlage:Toter Link/www.kath-kirche-kaernten.atKHK: Raumgreifende Verbindungen zwischen den Zeiten – Meina Schellanders „Domvernähung“ in Maria Saal (Seite nicht mehr abrufbar, festgestellt im Mai 2019. Suche im Internet Archive )Vorlage:Toter Link/archivebot, [Katholische Kirche in Kärnten – Diözese Gurk] vom 10. Juli 2007, abgerufen am 5. Dezember 2009.</ref> 2008 beschäftigte sie sich in „Konnexion 2“ in der Jesuitenkirche Wien mit dem Werk von Simone Weil.<ref>Vorlage:Basis-wien</ref>

In ihrer Arbeit wechselten Phasen der Objektkunst mit Phasen der Malerei. Häufig sind ihre Themen im religiösen Bereich angesiedelt, so beschäftigte sie sich mit Hemma von Gurk und Katharina von Siena.

Viele ihrer Installationen, Objekte und Arbeiten sind in traditionellen Materialien ausgeführt, besonders Stein und Metall. Die plastischen Arbeiten „Kopfergänzungen“ der späten 1970er und 1980er Jahre wurden von grafischen Studien, die als Vorbereitung eine gewichtige Rolle spielten, begleitet.

In ihrer Ausstellung „Fremdbild Heimat – zum Beispiel Kärnten“ 1989 hat sie eine Parallelaktion inszeniert, die ihrer persönlichen Lebenssituation zwischen Wien und Klagenfurt entsprach und sich nicht nur auf den in Klagenfurt geborenen Robert Musil bezog, sondern auch eine Distanz zum Begriff Heimat zeigte, ähnlich wie bei Ingeborg Bachmann.

Viele Projekte von Meina Schellander konnten, obwohl häufig prämiert, nicht umgesetzt werden, da sie vielfach Unverständnis und Widerspruch hervorriefen. Schellander ist Mitglied der Wiener Secession und im Kunstverein Kärnten.<ref>Vorlage:Basis-wien</ref>

Meina Schellander lebt in Wien.

Auszeichnungen

Ausstellungen und Projekte

Literatur

  • Thomas Zaunschirm: Meina Schellander – Kopf und Quer. Ritter Verlag, Klagenfurt 1998, ISBN 978-3-85415-236-1.
  • Gottfried Biedermann: Malerei und Plastik im 20. Jahrhundert. In: Christian Brugger, Karin Leitner-Ruhe, Gottfried Biedermann: Moderne in Kärnten. Carinthia Verlag, Klagenfurt 2009, ISBN 978-385378-582-9, S. 239f.

Weblinks

Einzelnachweise

<references/>

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