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Renate Grosser

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Renate Grosser (* 18. September 1927 in Berlin,<ref>präzises Geburtsdatum und Geburtsort laut Film- und Fernseharchiv Kay Weniger</ref> bürgerlich Renate Großer-Mühling)<ref name=":0">Siehe hierzu: Johann Caspar Glenzdorf: Glenzdorfs internationales Film-Lexikon. Biographisches Handbuch für das gesamte Filmwesen. Band 1: A–Heck. Prominent-Filmverlag, Bad Münder 1960, DNB 451560736, S. 547.</ref> ist eine deutsche Schauspielerin und Synchronsprecherin.

Leben

Renate Grosser gab ihr Theaterdebüt im Jahr 1950 am Stadttheater Bochum. 1951 war sie an der Tribüne in Hamburg zu sehen und von 1956 bis 1958 gehörte sie dem Ensemble des Landestheaters Tübingen an. Seit 1959 war sie an den Münchner Kammerspielen beschäftigt.<ref>Alle Angaben zu den Stationen ihrer Theaterlaufbahn nach: Johann Caspar Glenzdorf: Glenzdorfs internationales Film-Lexikon. Biographisches Handbuch für das gesamte Filmwesen. Band 1: A–Heck. Prominent-Filmverlag, Bad Münder 1960, DNB 451560736, S. 547.</ref>

Obwohl Grosser bereits 1949 in dem Spielfilm Artistenblut mitgewirkt hatte,<ref>Johann Caspar Glenzdorf: Glenzdorfs internationales Film-Lexikon. Biographisches Handbuch für das gesamte Filmwesen. Band 1: A–Heck. Prominent-Filmverlag, Bad Münder 1960, DNB 451560736, S. 547.</ref> erhielt sie in der Folgezeit nur selten Filmangebote. 1968 wurde die dunkelhaarige, oftmals streng frisierte und stets etwas verhärmt wirkende Darstellerin in dem Edgar-Wallace-Film Im Banne des Unheimlichen als undurchsichtige Pfarrersfrau besetzt. Deutlich aus dem Rahmen fiel ihr Auftritt als Prostituierte in Das Schlangenei von Ingmar Bergman. Zweimal arbeitete sie mit dem bayerischen Filmregisseur Joseph Vilsmaier zusammen: In Herbstmilch, wo sie einen größeren Part als böse und verbitterte Schwiegermutter innehatte, sowie in dem Trümmerfrauendrama Rama dama. Wesentlich häufiger als im Kino war Grosser im Fernsehen zu sehen,<ref name=":0" /><ref>OFDb - Renate Grosser (Darstellerin / Synchronsprecherin). Abgerufen am 21. April 2026.</ref><ref>Renate Grosser. Abgerufen am 21. April 2026.</ref> wo sie unter anderem mehrmals in Krimiserien wie Der Kommissar, Der Alte und Derrick mitspielte.<ref>imfernsehen GmbH & Co KG: Filmografie Renate Grosser. Abgerufen am 21. April 2026.</ref> In der Kommissar-Folge Tod eines Buchhändlers etwa, mimte sie die Tante eines von der Polizei wegen Mordes verdächtigten Lehrjungen.

Grosser war seit Beginn der 1950er-Jahre auch als Synchronsprecherin tätig, sie sprach u. a. für Julie Christie, Anouk Aimée oder auch Gail Russell, war aber keiner Schauspielerin als Stammsprecherin fest zugeordnet.<ref>Deutsche Synchronkartei | Sprecher | Renate Grosser. Abgerufen am 21. April 2026.</ref> Als Hörspielsprecherin wirkte sie beispielsweise 1959 im einzigen Paul-Temple-Hörspiel des Bayerischen Rundfunks, nämlich in Paul Temple und der Conrad-Fall mit.

Erst in hohem Alter begann Grosser, sich der Malerei zu widmen. Im Jahr 2017 stellte sie ihre Werke in der Mohr-Villa in München erstmals öffentlich aus.<ref>https://mohr-villa.de/veranstaltung-aus-archiv/premiere.html</ref>

Filmografie (Auswahl)

Hörspiele

Weblinks

Einzelnachweise

<references />

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