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Initiative D21

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Initiative D21
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Rechtsform eingetragener Verein
Gründung 1999 in Berlin
Auflösung Lua-Fehler in Modul:Wikidata, Zeile 1686: attempt to index field 'wikibase' (a nil value)
Gründer Erwin Staudt
Sitz Lua-Fehler in Modul:Wikidata, Zeile 1686: attempt to index field 'wikibase' (a nil value) (Gradzahl-Fehler: NS: Lua-Fehler in Modul:Wikidata, Zeile 1686: attempt to index field 'wikibase' (a nil value) EW: Lua-Fehler in Modul:Wikidata, Zeile 1686: attempt to index field 'wikibase' (a nil value))
Vorläufer Lua-Fehler in Modul:Wikidata, Zeile 1686: attempt to index field 'wikibase' (a nil value)
Nachfolger Lua-Fehler in Modul:Wikidata, Zeile 1686: attempt to index field 'wikibase' (a nil value)
Zweck Denkfabrik zur Gestaltung der Informationsgesellschaft
Vorsitz Marc Reinhardt (Präsident)
Geschäftsführung Lena-Sophie Müller
Eigentümer Lua-Fehler in Modul:Wikidata, Zeile 1686: attempt to index field 'wikibase' (a nil value)
Umsatz Lua−Fehler in Modul:Wikidata. Zeile 1686: attempt to index field 'wikibase' (a nil value) Lua-Fehler in Modul:Wikidata, Zeile 273: attempt to index field 'wikibase' (a nil value) (Lua-Fehler in Modul:Wikidata, Zeile 1686: attempt to index field 'wikibase' (a nil value))
Stiftungskapital Lua−Fehler in Modul:Wikidata. Zeile 1686: attempt to index field 'wikibase' (a nil value) Lua-Fehler in Modul:Wikidata, Zeile 273: attempt to index field 'wikibase' (a nil value) (Lua-Fehler in Modul:Wikidata, Zeile 1686: attempt to index field 'wikibase' (a nil value))
Beschäftigte Lua−Fehler in Modul:Wikidata. Zeile 1686: attempt to index field 'wikibase' (a nil value) (Lua-Fehler in Modul:Wikidata, Zeile 1686: attempt to index field 'wikibase' (a nil value))
Freiwillige 400 Ehrenamtliche
Mitglieder 140 Unternehmen und Institutionen
Website initiatived21.de

Die Initiative D21 e. V. (D21) ist, laut Eigendarstellung, Deutschlands größtes gemeinnütziges Netzwerk für die Digitale Gesellschaft, bestehend aus Wirtschaft, Politik, Wissenschaft und Zivilgesellschaft.<ref>Über uns. initiatived21.de, abgerufen am 19. April 2024.</ref> Die Initiative wurde 1999 auf der Grundlage einer Idee von Alfons Rissberger<ref>Multimedia für jedes Klassenzimmer. In: Der Spiegel. Nr. 38, 1999, S. 95 (online20. September 1999).</ref><ref>10 Jahre Initiative D21 (PDF; 2,3 MB), Seite 10, auf iif.rwth-aachen.de</ref> unter Federführung des damaligen IBM-Deutschland-Chefs Erwin Staudt mit Unterstützung des damaligen Bundeskanzlers Gerhard Schröder gegründet und umfasst ein branchenübergreifendes Netzwerk von 140 Mitgliedsunternehmen und -institutionen sowie politischen Partnern aus Bund, Ländern und Kommunen. Der Verein ist als gemeinnützig anerkannt und hat seinen Sitz in Berlin.

In der Satzung unter § 2 erklärter Zweck ist die Weckung und Förderung des Interesses und der Bereitschaft für den Wandel zur Informations- und Wissensgesellschaft in Politik, Wirtschaft, öffentlichen Einrichtungen sowie in der Allgemeinheit. In der Beitragsordnung vom 4. Juli 2017 ist ein jährlicher Mitgliedsbeitrag von 8.500 € vorgesehen. Fördermitglieder haben je nach Größe und Rechtsform zwischen 650 € (öffentlich-rechtliche und gemeinnützige Einrichtungen) und 4.250 € (Unternehmen mit mehr als 250 Mitarbeitern) jährlich zu entrichten. Die Geschäftsstelle in Berlin besteht aus 15 Mitarbeitern<ref>Geschäftsstelle. Abgerufen am 9. Januar 2025 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>.

Im Lobbyregister weist D21 im Geschäftsjahr 2023 Aufwendungen im Bereich Interessensvertretung in Höhe von ca. 240.000 € aus. Die Mitgliedsbeiträge belaufen sich auf ca. 630.000 € und Zuwendungen der öffentlichen Hand von vier Bundesministerien in Höhe von insgesamt ca. 150.000 €<ref>Lobbyregistereintrag „Initiative D21 e. V.“ Abgerufen am 12. Januar 2025.</ref>.

Themen und Tätigkeitsbereiche

In drei Themenfeldern soll analysiert werden, was die digitale Gesellschaft braucht und was sie stärkt:<ref>Themen. In: Initiative D21. Abgerufen am 28. Januar 2021.</ref>

Studien

Jährlich publiziert die Initiative D21 den D21-Digital-Index,<ref>D21-Digital-Index. Abgerufen am 19. April 2024.</ref> der die Anpassungs- und Zukunftsfähigkeit der Digitalen Gesellschaft misst – ihren Zugang, ihre Kompetenz, ihre Offenheit sowie ihre Nutzungsvielfalt bezogen auf digitale Medien und das Internet. Er gibt Auskunft darüber, inwiefern die Digitalisierung verschiedene Lebensbereiche durchdrungen hat und wie gut die Bürger in der Lage sind, mit den Anforderungen des digitalen Wandels umzugehen. Die Studie ist eine Weiterentwicklung des (N)ONLINER Atlas (2001–2014) und mit rund 33.500 Befragten die umfangreichste und aussagekräftigste Studie zum Internetnutzungsverhalten der Deutschen. Der Index ermöglicht es, die Auswirkungen von Innovationen und Ereignissen für Wirtschaft und Gesellschaft detailliert, nachhaltig und im Zeitverlauf aufzuzeigen.

Außerdem publiziert die Initiative D21 jährlich den eGovernment MONITOR,<ref>eGovernment MONITOR. Abgerufen am 19. April 2024.</ref> der zeigt, ob die digitale Transformation der Verwaltung bei den Bürgern in Deutschland, Österreich und der Schweiz ankommt und Erfolge erzielt. Die Studie erscheint in Kooperation mit der Technischen Universität München.

Zudem erscheinen regelmäßig zahlreiche Sonderstudien wie „Digital Skills Gap“<ref>Digital Skills Gap. 2021, abgerufen am 19. April 2024.</ref>, „Digitales Leben“<ref>Digitales Leben – Geschlechterunterschiede und Rollenbilder im Privaten, Beruflichen und im Zwischenmenschlichen. In: initiatived21.de. 2020, abgerufen am 19. April 2024.</ref> oder „21st Century Schools“<ref name="initiati-21">21st Century Schools – Lagebild des digitalen Schulunterrichts in den 16 Bundesländern aus Sicht der Eltern. In: initiatived21.de. 2022, abgerufen am 19. April 2024.</ref>.

Projekte und Arbeitsgruppen

Die Initiative D21 richtet seit 2001 die Auftaktveranstaltung des Girls’Days im Bundeskanzleramt aus.<ref>Girls'Day-Auftakt im Bundeskanzleramt. In: initiatived21.de. Abgerufen am 19. April 2024.</ref> Weiterhin organisierten sich im Gütesiegelboard der Initiative D21 in der Vergangenheit Anbieter von Gütesiegeln für Datenschutz, Datensicherheit und Verbraucherschutz im Internet.<ref>Gütesiegelboard. In: initiatived21.de. Abgerufen am 19. April 2024.</ref> Darüber hinaus thematisiert die Initiative D21 auf ihren Fachkongressen Schwerpunktthemen wie zum Beispiel 2022 Digitalisierung und Nachhaltigkeit<ref>#D21talk – Digitalisierung und Nachhaltigkeit zusammendenken. In: initiatived21.de. 2022, abgerufen am 19. April 2024.</ref> oder 2023 Resilienz im digitalen Wandel<ref>#D21talk – Resilienz im digitalen Wandel. In: initiatived21.de. 2023, abgerufen am 19. April 2024.</ref>.

2020 gehörte die Initiative D21 zu den Initiatoren des weltgrößten Hackathons<ref>Hilmar Schmundt: „WirVsVirus“: Der größte Hackathon der Geschichte. In: Der Spiegel. 30. März 2020, abgerufen am 9. April 2020.</ref> #WirVsVirus der Bundesregierung für Projekte gegen die Auswirkungen der COVID-19-Pandemie.<ref>#WirvsVirus-Hackathon der Bundesregierung – Wenn sich die Zivilgesellschaft organisiert, um gesellschaftliche Probleme zu lösen. In: Netzpolitik.org. 25. März 2020, abgerufen am 9. April 2020.</ref><ref>Michael Metzger: #WirVsVirus: So lief der Digital-Wettbewerb gegen die Coronakrise. In: t3n. 30. März 2020, abgerufen am 9. April 2020.</ref>

Organisation

Die Initiative D21 ist ein gemeinnütziger Verein, in dem sich rund 400 Personen ehrenamtlich in Projektgruppen engagieren. Über 100 Unternehmen und Institutionen unterstützen den Verein als zahlende Voll- und Fördermitglieder. Die Bundesländer sind in den Arbeitsgruppen der Initiative vertreten.

Datei:D21 Mitglieder.png
Mitgliederstruktur

Initiative D21 wählte ihren Vorstand erstmals 2003 online. Seitdem fanden viele weitere Online-Wahlen statt. Das Präsidium setzt sich wie folgt zusammen<ref>Vorstand und Präsidium der Initiative D21. Abgerufen am 19. April 2024.</ref>.

Die Geschäfte führt seit 2014 Lena-Sophie Müller. Sie ist seit 2019 mit dem SPD-Politiker Lars Klingbeil verheiratet.

Wirkung und mediale Resonanz

Im Jahr 2001 gab es Kritik mehrerer Unternehmen an der D21-Initiative als „Marketingshow“ und „Selbstbeweihräucherung“.<ref>Massive Kritik an D21-Initiative. Abgerufen am 9. Januar 2025.</ref>

Mediale Wahrnehmung von D21 gibt es häufig bspw. anlässlich von Preisverleihungen<ref>heise online: Lob und Kritik für Online-Aktivitäten der Arbeitsämter. 4. Juni 2003, abgerufen am 9. Januar 2025.</ref> oder Berichten. Lobbypedia weist auf das Engagement von Microsoft und seine Interessenswahrnehmung über das Engagement auch bei D21 hin<ref>Microsoft. Abgerufen am 12. Januar 2025 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>.

Weblinks

Einzelnachweise

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