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Julius Fressel

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Datei:Julius Fressel.JPG
Julius Fressel, um 1920
Datei:Mitgliedskarte Fressel ÄV Hamburg 1885.JPG
Mitgliedskarte Ärztlicher Verein Hamburg

Julius Fressel (* 25. Dezember 1857 in Lüneburg; † 5. Mai 1947 in Hamburg) war ein deutscher Geburtshelfer und der erste Ärztliche Direktor der Hamburger Frauenklinik Finkenau.

Leben

Fressel erhielt seine Ausbildung in Göttingen, wo er 1881 zum Dr. med. promoviert hatte.<ref>Dissertationsschrift: Intrauterine Retention der abgestorbenen Frucht</ref> Fressel war Mitglied der Corps Hasso-Borussia (1876) und Brunsviga Göttingen (1878).<ref>Kösener Corpslisten 1930, 32/11; 41/637</ref> Nach Hamburg kam er als 2. Arzt der Entbindungsanstalt in der Pastorenstraße und siedelte mit ihr in die neue Klinik in Eppendorf über. 1909 übernahm er die kommissarische Leitung dieser Klinik. 1913 wurde er als Leitender Oberarzt und Hebammenlehrer zur Finkenau (Hamburg) versetzt, zuerst als Leiter der Baukommission und nach der Eröffnung als Leiter der Anstalt. Sie war eine der größten Frauenkliniken in Deutschland. Zugleich war Fressel bis zum Ende des Ersten Weltkriegs Leiter des Reservelazaretts VII, Abt. Finkenau. 1918 wurde er mit dem Professorentitel ausgezeichnet und 1920 zum Ärztlichen Direktor der Finkenau ernannt.<ref>Ärztekammer Hamburg, Bibliothek des Ärztlichen Vereins</ref> Am 31. Mai 1923 trat er in den Ruhestand.<ref>Festschrift der Finkenau 1964</ref> Im November 1933 unterzeichnete er das Bekenntnis der deutschen Professoren zu Adolf Hitler. Nach Fressel wurde 2010 die Julius-Fressel-Straße auf der Uhlenhorst benannt.<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Amtlicher Anzeiger (Memento des Vorlage:IconExternal vom 2. November 2013 im Internet Archive)  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.luewu.de (PDF; 385 kB) vom 19. Oktober 2010, Seite 1962 f.</ref> Im Mai 2014 wurde die Straßenbenennung vom Bezirksamt Hamburg-Nord gegen die Stimmen der CDU rückgängig gemacht und zu Dorothea-Bernstein-Weg umbenannt.<ref>Rita Bake: NS-belastete Straßennamen in Hamburg (S. 6)</ref> Dorothea Bernstein, Jg. 1893, wurde 1941 nach Łodz deportiert (siehe auch Liste der Stolpersteine in Hamburg-Uhlenhorst).

Weblinks

Commons: Julius Fressel – Album mit Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

<references/>

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