Higbald von Lindisfarne
Higbald von Lindisfarne (auch Hibald, Higbaldus, Hygbaldus, Sigebald, Speratus<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Higbald ( des Vorlage:IconExternal vom 15. März 2012 im Internet Archive) Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis. in Prosopography of Anglo-Saxon England</ref>; † 25. Mai 803) war von 780 bis 803 ein angelsächsischer Bischof von Lindisfarne.
Leben
Als Bischof Cynewulf im Jahr 780<ref name="sym">History of the Church of Durham</ref><ref name="symhist">Historia regum Anglorum et Dacorum</ref> sein Bischofsamt niederlegte, ernannte er den als tatkräftig beschriebenen Higbald mit Zustimmung aller Mönche in Sockbury<ref name="asc">Angelsächsische Chronik</ref> zu seinem Nachfolger<ref name="sym" /> und zog sich in die Einsiedelei auf der Farne-Inseln zurück.<ref name="asc" /> Higbald wurde 781<ref name="symhist" /> oder wahrscheinlicher erst nach Cynewulfs Tod im Jahr 783 zum Bischof geweiht.<ref name="sym" />
An der Krönungszeremonie des Königs Eardwulf von Northumbria im Jahr 796 in York waren neben Erzbischof Eanbald I. auch Higbald und die Bischöfe Æthelberht von Hexham und Beadwulf (Baldulf) von Whithorn beteiligt.<ref name="asc" />
Higbald stand mit Alkuin von York in regem Briefwechsel, worin er zum Beispiel den Wikingerüberfall auf das Kloster Lindisfarne am 8. Juni 793 ausführlich beschreibt. Zahlreiche Mönche wurden misshandelt, erschlagen, ertränkt oder in die Sklaverei verschleppt. Kloster und Kathedrale wurden geplündert, doch blieb Lindisfarne als Bischofssitz bestehen.<ref name="sym" />
Als Todestag gilt der 25. Mai 803.<ref name="sym" /> Davon abweichend ist auch der 25. Mai 802<ref name="Powicke238">Powicke Handbook of British Chronology p. 238</ref> oder der 24. Juni 803<ref name="asc" /> in der Diskussion. Florentius von Worcester gab nur das Jahr mit 802<ref>Florence of Worcester, Chronik</ref> an.
Quellen
- Symeon von Durham: History of the Church of Durham.
- Symeon von Durham: Historia regum Anglorum et Dacorum.
- Anonym: Angelsächsische Chronik.
- Florentius von Worcester: Chronik.
- Frederick Maurice Powicke, Edmund Boleslaw Fryde: Handbook of British Chronology. 2. Auflage. Royal Historical Society, London 1961.
Weblinks
- Vorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/Name: [Internetquelle: archiv-url ungültig The Historical Works of Simeon of Durham.] In: Church Historians of England, volume III, part II. Seeley’s, , archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am Vorlage:Cite book/URL; abgerufen am 3. Oktober 2009.Vorlage:Cite book/URLVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung2Vorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung
- The Anglo-Saxon Chronicle im Project Gutenberg (englisch)
- Die Chronik von Florence bei Google Book Search
Einzelnachweise
<references />
| Vorgänger | Amt | Nachfolger |
|---|---|---|
| Cynewulf | Bischof von Lindisfarne 780–803 | Egbert |
| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Higbald von Lindisfarne |
| ALTERNATIVNAMEN | Hibald; Higbaldus; Hygbaldus; Sigebald; Speratus |
| KURZBESCHREIBUNG | Bischof von Lindisfarne |
| GEBURTSDATUM | 8. Jahrhundert |
| STERBEDATUM | 25. Mai 803 |
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