Zum Inhalt springen

Werenzhain

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Dies ist die aktuelle Version dieser Seite, zuletzt bearbeitet am 27. März 2026 um 16:56 Uhr durch imported>Redf0x (Persönlichkeiten: Todesjahr).
(Unterschied) ← Nächstältere Version | Aktuelle Version (Unterschied) | Nächstjüngere Version → (Unterschied)
Werenzhain
Koordinaten: Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city(440)&title=Werenzhain 51° 39′ N, 13° 32′ OKoordinaten: Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city(440) 51° 39′ 9″ N, 13° 32′ 27″ O
 {{#coordinates:51,6525|13,540833333333|primary
dim=10000 globe= name=Werenzhain region=DE-Vorlage:Deutsches Bundesland/Code type=city
  }}
Höhe: 98 m
Einwohner: 440 (31. Dez. 2011)<ref name="Müllers">Müllers Großes Deutsches Ortsbuch 2012: Vollständiges Ortslexikon. 33. überarb. und erw. Ausg., Walter de Gruyter, Berlin und Boston 2012, ISBN 978-3-11-027420-2, Online bei Google Books, S. 1495</ref>
Eingemeindung: 31. Oktober 2001
Postleitzahl: 03253
Vorwahl: 035322

Werenzhain ist ein Ortsteil der Stadt Doberlug-Kirchhain im südbrandenburgischen Landkreis Elbe-Elster.

Geschichte

Datei:Nebelsieck Greischel 1910 (Kreiskarte) Werenzhain IMG 7364.JPG
Werenzhain auf einer geschichtlichen Karte des Kreises Liebenwerda (1910).
Datei:Werenzhain kirche.JPG
Dorfkirche

Werenzhain wurde erstmals im Jahr 1234 urkundlich erwähnt. Der damalige Name des Dorfes lautete Witheroldeshagen, dieser wurde später auf Widerczhain verkürzt. Der Ortsname ist deutschen Ursprungs und nach einem Mann mit dem Namen Widerhold benannt.<ref>Reinhard E. Fischer: Die Ortsnamen der Länder Brandenburg und Berlin: Alter - Herkunft - Bedeutung. be.bra Wissenschaft, 2005, S. 180.</ref> In Werenzhain befand sich am Ausgang nach Kirchhain bis 1945 ein Steinkreuz. An dieser Stelle sollen die Mönche des Klosters Dobrilugk den Zehnten entgegengenommen haben.<ref>Dietrich Neuber, Günter Wetzel Steinkreuze Kreuzsteine Inventar Bezirk Cottbus. Cottbus. 1982</ref>

Eingemeindung

Werenzhain wurde am 1. Oktober 2001 nach Doberlug-Kirchhain eingemeindet.<ref>StBA: Änderungen bei den Gemeinden Deutschlands, siehe 2001</ref>

Bevölkerungsentwicklung

Einwohnerentwicklung von Werenzhain ab 1875 bis 2011<ref>Historisches Gemeindeverzeichnis 2005 für Brandenburg Online als PDF-Datei</ref>
Jahr Einwohner Jahr Einwohner Jahr Einwohner Jahr Einwohner Jahr Einwohner
1875 503 1946 717 1989 489 1995 445 2007 389
1890 538 1950 736 1990 486 1996 445 2011 440
1910 557 1964 562 1991 465 1997 459
1925 531 1971 531 1992 451 1998 452
1933 541 1981 465 1993 454 1999 446
1939 494 1985 473 1994 446 2000 440

Kultur

Datei:Werenzhain kriegerdenkmal.JPG
Kriegerdenkmal

Die Werenzhainer Dorfkirche und ein Gasthof in der Hauptstraße 76 sind denkmalgeschützt.<ref>Denkmalliste des Landes Brandenburg: Landkreis Elbe-Elster (PDF). Brandenburgisches Landesamt für Denkmalpflege und Archäologisches Landesmuseum</ref> Auf dem Kirchhof befindet sich ein Kriegerdenkmal für die Gefallenen des Ersten Weltkriegs.

Im Werenzhainer Atelierhof finden regelmäßig Ausstellungen statt.

Datei:Lehn- Schankgut Werenzhain.JPG
Atelierhof Werenzhain

Persönlichkeiten

  • Fritz Tschetschorke (1929–2015), Politiker und Funktionär der DDR-Blockpartei DBD, LPG-Vorsitzender

Einzelnachweise

<references />

Weblinks

Vorlage:Klappleiste/Anfang

Ortsteile: Arenzhain | Buchhain | Dübrichen | Frankena | Hennersdorf | Lichtena | Lugau | Nexdorf | Prießen | Trebbus | Werenzhain

Gemeindeteile: Doberlug | Kirchhain

Vorlage:Klappleiste/Ende

Vorlage:Hinweisbaustein