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Bernd Kolb

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Datei:Bernd Kolb.jpg
Bernd Kolb (November 2020)

Bernd Kolb (* 21. November 1962 in Aalen) ist ein deutscher Unternehmer.

Leben

Bernd Kolb wuchs in Aalen auf und gründete 1988 zusammen mit Jürgen Buschbaum die „ID-Werbeagentur“, aus der später die I-D Media AG hervorging.<ref name="Kolb">Welt: Das virtuelle Doppelleben des Bernd Kolb. Abgerufen am 11. April 2014.</ref><ref>Der Punk-Innovator. In: spiegel.de. 31. Juli 2011, abgerufen am 30. April 2024.</ref> Für die Zigarettenmarke West entwickelte er 1993 das erste werbliche Internet-Portal in Deutschland (online 1994). Für das Reiseunternehmen TUI konzipierte Kolb die erste deutsche E-Commerce-Plattform (online 1995). 1998 erhielt Kolb von der SPD die Auszeichnung als Unternehmer des Jahres. 1999 führte er I-D Media an die Börse (Neuer Markt).<ref>Ein Regelbrecher auf der Suche nach Weisheit. In: deutschlandfunk.de. 21. November 2017, abgerufen am 30. April 2024.</ref>

2005 verkaufte Kolb seine Anteile an I-D Media und wechselte als Vorstand für Innovation und Endgeräte zur Deutschen Telekom.<ref>Bernd Kolb wird T-Com-Vorstand. Manager Magazin, 31. August 2005, aufgerufen am 15. Oktober 2011</ref><ref name="Kolb"/> 2000 wurde er nach dem Rücktritt von Wolfgang Keuntje als Vorstandsvorsitzender von T-Online gehandelt.<ref>Wir brauchen starke Partner. Focus Magazin 42, 2000, aufgerufen am 15. Oktober 2011</ref> Thomas Holtrop erhielt jedoch den Vorzug. Anfang 2007 verließ Kolb den Vorstand auf eigenen Wunsch.<ref>Auf der Suche nach der verlorenen Weisheit. In: deutschlandfunkkultur.de. 2. Juli 2017, abgerufen am 30. April 2024.</ref>

In der historischen Altstadt Marrakeschs ließ Kolb ein 400 Jahre altes Riad zum Hotel AnaYela umbauen.<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Die Magie von Marrakesch. (Memento vom 29. Juli 2012 im Internet Archive) Focus Online, 19. Juli 2007, aufgerufen am 15. Oktober 2011.</ref>

2008 gründete Bernd Kolb eine Unternehmensberatung mit Sitz in Berlin. 2010 gründete er gemeinsam mit seiner Frau den Club of Marrakesh, ein globales, interdisziplinäres Netzwerk. Kolb hält Vorträge zu globalen Herausforderungen.<ref>Club der klügsten Köpfe. (PDF-Datei; 3,5 MB) VitaMedici, Supplement des Deutschen Ärzteblatts, aufgerufen am 1. Oktober 2011 (Archiv)</ref> Die erste deutsche Ausgabe des US-amerikanischen Technologie-Magazins Wired zählte Kolb im Jahr 2011 zu den elf zukunftsweisenden deutschen Persönlichkeiten.<ref>Gebt das Land den Geeks. (PDF-Datei; 794 kB) Wired 1/2011, aufgerufen am 8. September 2011 (Archiv)</ref>

Publikationen und Ausstellungen

2015 erschien Kolbs Bildband „Atman – Seele“ mit einem Vorwort von Jane Goodall.

2019 eröffnete Kolb seine Fotoausstellung „Atman ist Brahman“ in Berlin.<ref>Eine Reise zum eigenen Ich. In: deutschlandfunk.de. 25. Juli 2019, abgerufen am 30. April 2024.</ref>

2022 veröffentlichte er das Buch „Geist – Worte aus der Stille“.<ref>Geist – Worte aus der Stille. In: Wisdom Way. Abgerufen am 19. Januar 2026.</ref><ref>Internetpionier Bernd Kolb: Der Herr der Mystik. In: CALL – Magazin für bewusstes Leben. 13. März 2023, abgerufen am 19. Januar 2026.</ref>

2025 folgte das Buch „Wie das Licht vor dem Morgen“ (ISBN 978-3-690-28565-0), in dem Kolb einen Dialog mit einer künstlichen Intelligenz über Bewusstsein und Menschsein schildert.<ref>Wie das Licht vor dem Morgen. In: ISBN.de. Abgerufen am 19. Januar 2026.</ref><ref>WIE DAS LICHT VOR DEM MORGEN. In: Hugendubel. Abgerufen am 19. Januar 2026.</ref> Begleitend dazu startete er die Talk-Reihe „Mensch-sein im KI-Zeitalter“, in der er aktuelle Entwicklungen der künstlichen Intelligenz diskutiert.<ref>MENSCH SEIN IM KI-ZEITALTER. In: Podcast Addict. Abgerufen am 19. Januar 2026.</ref><ref>Menschsein im KI-Zeitalter. In: Bernd Kolb. Abgerufen am 19. Januar 2026.</ref>

Weblinks

Einzelnachweise

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