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Cino Cinelli

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Dies ist die aktuelle Version dieser Seite, zuletzt bearbeitet am 3. Oktober 2025 um 21:26 Uhr durch imported>Spürnase2013 (Profi-Sportler).
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Cino Cinelli Vorlage:SportPicto
Zur Person
Geburtsdatum 9. Februar 1916
Sterbedatum 20. April 2001
Nation ItalienDatei:Flag of Italy.svg Italien
Disziplin Straße
Karriereende 1944
Letzte Aktualisierung: 12. Dezember 2018

Cino Cinelli (* 9. Februar 1916 in Montespertoli; † 20. April 2001 ebenda) war ein italienischer Radrennfahrer und Fahrradproduzent.

Sportliche Laufbahn

Die Anfänge

Cino Cinelli war eins von zehn Kindern eines Kleinbauern aus der Nähe von Florenz. Seine Kindheit war geprägt von den damaligen Auseinandersetzungen zwischen den Faschisten und den Kommunisten, weshalb die Familie mehrfach umziehen musste.<ref name="bike">David V. Herlihy: A Visit With Cino Cinelli. In: bikeraceinfo.com. Abgerufen am 13. Dezember 2018 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> Sein erstes Fahrrad erhielt er im Alter von 13 Jahren und lieferte sich in der Folge Radrennen mit seinen Brüdern Giotto und Arrigo auf dem Weg zur Schule und zur Arbeit.<ref name="velo">Cinelli Timeline. In: Velo-Retro. Abgerufen am 13. Dezember 2018.</ref> Mit 14 Jahren musste er die Schule verlassen und mit einem Verdienst zum Familieneinkommen beitragen. Nach einem Zusammenstoss mit einem Auto gab ihm der Fahrer Geld genug, damit er sich ein Rennrad kaufen konnte.<ref name="bike" /> Er fand eine Anstellung bei einem Verlag, dessen Chef seinen Bildungshunger sowie seine Radsportambitionen unterstützte. Cino Cinelli wurde Mitglied des Radsportvereins Benotto, später wechselte er zum US Azzini.<ref></ref> 1931 fuhr er sein erstes Amateurrennen, bei dem er von Gino Bartali im Kampf um den zweiten Platz geschlagen wurde.<ref name="bike" />

Durch seinen ungeheuren Fleiß arbeitete sich Cinelli in den folgenden Jahren im Verlag nach oben. Als er 21 Jahre alt war, wechselten die Eigentümer. Die neue Geschäftsleitung stellte Cinelli ein Ultimatum: Job oder Radsport. Cinelli entschied sich für den Radsport.<ref name="bike" />

Profi-Sportler

1937 fuhr Cinelli noch auf eigene Rechnung und gewann den Giro dell’Appennino. Im Jahr darauf erhielt er seinen ersten Vertrag beim Team Frejus und gewann den Giro di Lombardia vor seinem lokalen Rivalen Bartali, mit dem er fortan eng befreundet war. Weiterhin gewann er zwei Etappen beim Giro d’Italia 1938. Beim Giro d’Italia 1939 entschied er die dritte Etappe für sich und übernahm damit die Führung in der Gesamtwertung, die er weitere fünf Etappen verteidigen konnte. Allerdings konnte er die Rundfahrt nicht beenden. 1939 gewann er den Giro di Campania. 1940 siegte er beim Giro del Piemonte. Größter Erfolg seiner sportlichen Laufbahn war – auch nach eigener Aussage – sein Sieg bei Mailand–Sanremo im Jahre 1943. Obwohl sich Italien mittlerweile im Krieg befand, wurden zur Unterhaltung der italienischen Bevölkerung weiterhin Straßenrennen ausgetragen, an denen Cinelli als freigestellter Soldat teilnehmen konnte. 1944 bestritt er seine letzten Rennen, um dann seine Laufbahn zu beenden.<ref name="bike" />

Berufliches und Engagement als Funktionär

1948 gründete Cino Cinelli in Mailand das gleichnamige Unternehmen, das insbesondere für die Produktion innovativer Fahrradkomponenten bekannt wurde. Auch beriet Cinelli seinen Geschäftsfreund Gentullio Campagnolo bei der Entwicklung neuer Produkte.<ref name="bike" />

Cino Cinelli war auch gemeinsam mit Bartali und Fausto Coppi Gründer des italienischen Verbandes für Profi-Rennfahrer, die „Associazione Corridori Ciclisti Professionisti Italiani“ (ACCPI), und blieb deren Präsident 24 Jahre lang.<ref name="velo" /> Anfang der 1970er Jahre verfasste er für das Nationale Olympische Komitee von Italien (CONI) ein Handbuch über Theorie und Training des Radsports: Cycling (Rom 1972), welches in Italien als „Radsport-Bibel“ gilt.<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Version von Cycling online (Memento vom 11. Februar 2010 im Internet Archive)</ref>

Erfolge

1937
1938
1939
1940
1943

Weblinks

  • [[[:Vorlage:ProCyclingStats/URL]]/rider.php?id=172850 Cino Cinelli] in der Datenbank von ProCyclingStats.com (englisch)
  • Cino Cinelli in der Datenbank von Radsportseiten.com

Anmerkungen und Einzelnachweise

<references />

<templatestyles src="BoxenVerschmelzen/styles.css" />

Vorlage:Navigationsleiste Gewinner von Mailand-SanremoVorlage:Klappleiste/Anfang 1905 Giovanni Gerbi | 1906 Cesare Brambilla | 1907 Gustave Garrigou | 1908 François Faber | 1909 Giovanni Cuniolo | 1910 Giovanni Micheletto | 1911, 1913, 1920 Henri Pélissier | 1912 Carlo Oriani | 1914 Lauro Bordin | 1915, 1918, 1928 Gaetano Belloni | 1916 Leopoldo Torricelli | 1917 Philippe Thys | 1919, 1921, 1922 Costante Girardengo | 1923, 1924 Giovanni Brunero | 1925, 1926, 1927, 1931 Alfredo Binda | 1929 Pietro Fossati | 1930 Michele Mara | 1932 Antonio Negrini | 1933 Domenico Piemontesi | 1934 Learco Guerra | 1935 Enrico Mollo | 1936, 1939, 1940 Gino Bartali | 1937, 1942 Aldo Bini | 1938 Cino Cinelli | 1941, 1945 Mario Ricci | 1943–1944 nicht ausgetragen | 1946, 1947, 1948, 1949, 1954 Fausto Coppi | 1950 Renzo Soldani | 1952 Giuseppe Minardi | 1953 Bruno Landi | 1955 Cleto Maule | 1956 André Darrigade | 1957 Diego Ronchini | 1958 Nino Defilippis | 1959 Rik Van Looy | 1960 Emile Daems | 1961 Vito Taccone | 1962, 1963 Jo de Roo | 1964 Gianni Motta | 1965 Tom Simpson | 1966, 1973 Felice Gimondi | 1967, 1970 Franco Bitossi | 1968 Herman Van Springel | 1969 Jean-Pierre Monseré | 1971, 1972 Eddy Merckx | 1974, 1976 Roger De Vlaeminck | 1975, 1978 Francesco Moser | 1977, 1986 Gianbattista Baronchelli | 1979, 1984 Bernard Hinault | 1980 Alfons De Wolf | 1981 Hennie Kuiper | 1982 Giuseppe Saronni | 1983, 1985, 1991 Sean Kelly | 1987 Moreno Argentin | 1988 Charly Mottet | 1989, 1992 Tony Rominger | 1990 Gilles Delion | 1993 Pascal Richard | 1994 Wladislaw Bobrik | 1995 Gianni Faresin | 1996 Andrea Tafi | 1997 Laurent Jalabert | 1998 Oscar Camenzind | 1999 Mirko Celestino | 2000 Raimondas Rumšas | 2001 Danilo Di Luca | 2002, 2003 Michele Bartoli | 2004, 2007, 2008 Damiano Cunego | 2005, 2006 Paolo Bettini | 2009, 2010 Philippe Gilbert | 2011 Oliver Zaugg | 2012, 2013 Joaquim Rodríguez | 2014 Daniel Martin | 2015, 2017 Vincenzo Nibali | 2016 Esteban Chaves | 2018 Thibaut Pinot | 2019 Bauke Mollema | 2020 Jakob Fuglsang | 2021–2025 Tadej Pogačar Vorlage:Klappleiste/Ende

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