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Digitale Nachhaltigkeit

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Label Digitale Nachhaltigkeit

Das Konzept der Digitalen Nachhaltigkeit beschreibt die langfristig orientierte Herstellung und Weiterentwicklung von digitalen Wissensgütern und behandelt die Tragik der Anti-Allmende. Ausgehend vom Begriff der Nachhaltigkeit, der bisher vorwiegend im Zusammenhang mit ökologischen Themen verwendet wird, beschreibt das Konzept der Digitalen Nachhaltigkeit gemäß Definition der nachhaltigen Entwicklung im Brundtland-Bericht den bewussten Umgang mit Ressourcen in der Weise, dass deren heutige Erstellung und Verwendung die Bedürfnisse kommender Generationen nicht beeinträchtigt.

Definition und Abgrenzung

Digitale Ressourcen werden dann nachhaltig bewirtschaftet, wenn ihr Nutzen für die Gesellschaft maximiert wird, sodass die digitalen Bedürfnisse gegenwärtiger und zukünftiger Generationen gleichermaßen erfüllt werden. Der gesellschaftliche Nutzen ist dann maximal, wenn die Ressourcen der größten Anzahl zugänglich und mit einem Minimum an technischen, rechtlichen und sozialen Restriktionen wieder verwendbar sind. Digitale Ressourcen sind Wissen und kulturelle Artefakte digital repräsentiert als Text, Bild, Audio, Video oder Software. (Definition nach Dapp)

Digitale Nachhaltigkeit grenzt sich in der Weise von der ursprünglichen Definition von Nachhaltigkeit ab, als dass Digitale Nachhaltigkeit ausschließlich immaterielle Güter, sogenannte Wissensgüter, behandelt. Solche nicht-physischen Ressourcen sind nicht-rivalisierend, sodass kein Verzehr der Güter stattfinden kann. Gleichwohl können digitale Ressourcen sowohl ausschließbar (ein so genanntes Klubgut) als auch nicht-ausschließbar (ein so genanntes öffentliches Gut) sein. Mittels Schutz des geistigen Eigentums können digitale Ressourcen vom freien Gebrauch und der freien Weiterentwicklung ausgeschlossen werden (siehe auch „Urheberrecht“).

Zehn Voraussetzungen der digitalen Nachhaltigkeit

Anfang 2017 ist eine wissenschaftliche Publikation in Sustainability Science im Springer-Verlag<ref>Matthias Stuermer, Gabriel Abu-Tayeh, Thomas Myrach: Digital sustainability: basic conditions for sustainable digital artifacts and their ecosystems. In: Sustainability Science. Band 12 (2017), S. 247–262, doi:10.1007/s11625-016-0412-2.</ref> und im Juli 2017 ein darauf basierender Fachartikel auf Deutsch<ref>Matthias Stürmer: Digitale Nachhaltigkeit: Digitale Gemeingüter für die Wissensgesellschaft der Zukunft. In: IT business. 2/2017.</ref> erschienen, in denen zehn Voraussetzungen der digitalen Nachhaltigkeit beschrieben sind. Die ersten vier Kriterien betreffen die Eigenschaften des digitalen Guts, die weiteren fünf Kriterien die Eigenschaften des Ökosystems und das letzte Kriterium die Auswirkungen auf die Gesellschaft. Als konkrete Beispiele zu digitaler Nachhaltigkeit werden Wikipedia, Linux und OpenStreetMap genannt.

Zu den folgenden zehn Voraussetzungen der digitalen Nachhaltigkeit wurden im Rahmen der DINAcon 2017 individuelle Icons vorgestellt.<ref>Icons Voraussetzungen digitale Nachhaltigkeit. Parlamentarische Gruppe Digitale Nachhaltigkeit, abgerufen am 17. Februar 2026.</ref> Diese sind unter der Creative Commons Zero Lizenz auch auf Wikimedia Commons veröffentlicht.<ref>Icons auf Wikimedia Commons.</ref>

Eigenschaften des digitalen Guts

Datei:Icon DINA Voraussetzungen Digitale Nachhaltigkeit 01 Ausgereift Farbig.svg 1. Ausgereift: Das digitale Gut muss qualitativ ausgereift sein. Beispielsweise muss eine Software-Lösung qualitativ hochwertig programmiert sein, korrekt und sicher funktionieren und die benötigten Anforderungen vollständig abdecken.
Datei:Icon DINA Voraussetzungen Digitale Nachhaltigkeit 02 Transparente Strukturen Farbig.svg 2. Transparente Strukturen: Digitale nachhaltige Güter müssen transparente Strukturen aufweisen, das heißt der Quellcode einer Software muss vollständig offengelegt und das Format von Daten mittels eines offenen Standards öffentlich nachvollziehbar dokumentiert sein. Diese technische Transparenz ermöglicht Kontrolle und Verbesserungen, was zu mehr Vertrauen und weniger Fehlern führt.
Datei:Icon DINA Voraussetzungen Digitale Nachhaltigkeit 03 Semantische Daten Farbig.svg 3. Semantische Daten: Die fortschreitende Digitalisierung erfordert, dass Informationen nicht nur von Menschen, sondern auch von Maschinen verstanden werden. Folglich müssen digital nachhaltige Informationen durch semantische Daten miteinander verknüpft sein. Durch solche Metadaten lassen sich große Mengen digitaler Informationen maschinell weiterverarbeiten, aggregieren und interpretieren.
Datei:Icon DINA Voraussetzungen Digitale Nachhaltigkeit 04 Verteilte Standorte Farbig.svg 4. Verteilte Standorte: In der digitalen Welt spielt auch der physische Aspekt eine wichtige Rolle. Sind Daten nur an einem Ort gespeichert oder läuft ein System nur auf einem einzigen Server, ist die langfristige Verfügbarkeit dieser digitalen Güter gefährdet. Digital nachhaltig ist es, wenn Informationen und Anwendungen redundant zum Beispiel mittels Peer-to-Peer-Ansätzen mehrfach an unterschiedlichen Orten gespeichert sind. So wird die Abhängigkeit vom physischen Standort reduziert und die dauerhafte Verfügbarkeit erhöht.

Eigenschaften des Ökosystems

Datei:Icon DINA Voraussetzungen Digitale Nachhaltigkeit 05 Freie Lizenz Farbig.svg 5. Freie Lizenz: Rechtliche Rahmenbedingungen müssen erlauben, dass digitale Güter beliebig genutzt, verändert und weiterverteilt werden dürfen. So kann einmal erschaffenes digitales Wissen durch die Gesellschaft verbessert und uneingeschränkt angewendet werden. Dies ist beispielsweise der Fall bei Open Source, Open Data oder Open Access Lizenzen.
Datei:Icon DINA Voraussetzungen Digitale Nachhaltigkeit 06 Geteiltes Wissen Farbig.svg 6. Geteiltes Wissen: Die fachkundige Verbesserung und Erweiterung digitalen Wissens verlangt, dass Know-how und Erfahrungen (Implizites Wissen) auf möglichst viele Menschen aus unterschiedlichen Organisationen verteilt ist. So können die Wissens-Abhängigkeit von einzelnen Personen und Firmen (Lock-In-Effekt) reduziert und die Beiträge von anderen zahlreicher werden.
Datei:Icon DINA Voraussetzungen Digitale Nachhaltigkeit 07 Partizipationskultur Farbig.svg 7. Partizipationskultur: Alle kompetenten Personen sollen sich mit konstruktiven Beiträgen an der Erweiterung und Weiterentwicklung des digitalen Guts beteiligen können. Dazu braucht es eine gesunde Partizipations-Kultur. Zum Beispiel können Peer-Review-Prozesse in der Community die erforderliche Qualität der Daten und Software sicherstellen.
Datei:Icon DINA Voraussetzungen Digitale Nachhaltigkeit 08 Faire Führungsstrukturen Farbig.svg 8. Faire Führungsstrukturen: Faire Führungsstrukturen gewährleisten, dass die Kontrolle über das digitale Gut nicht bei einer einzigen Person oder Organisation liegt, sondern möglichst dezentral verteilt ist. Transparente Governance-Strukturen wie öffentliche Wahlen oder das Meritokratie-Prinzip regeln dabei die Verantwortlichkeiten. Dieses Kriterium lehnt sich an das Konzept von Good Governance an.
Datei:Icon DINA Voraussetzungen Digitale Nachhaltigkeit 09 Breit Abgestützte Finanzierung Farbig.svg 9. Breit abgestützte Finanzierung: Die Infrastruktur (beispielsweise Internet-Server), das zuständige Personal und weitere Ressourcen sollten von möglichst unterschiedlichen Akteuren bezahlt werden. Eine breit abgestützte Finanzierung erlaubt Unabhängigkeit von einer einzelnen Institution und reduziert Interessenkonflikte.

Auswirkungen auf die Gesellschaft

Datei:Icon DINA Voraussetzungen Digitale Nachhaltigkeit 10 Beitrag Zur Nachhaltigen Entwicklung Farbig.svg 10. Beitrag zur nachhaltigen Entwicklung: Digital nachhaltige Güter und deren Communities sollen einen Beitrag zur nachhaltigen Entwicklung im klassischen Sinne leisten. Mit anderen Worten haben digital nachhaltige Programme und Daten eine positive ökologische, soziale oder ökonomische Wirkung. Gleichzeitig müssen digital nachhaltige Güter in ihrer Herstellung und Anwendung Ressourcen aus nachhaltigem Hintergrund benutzen. Beispielsweise soll die Herstellung der digitalen Güter durch Arbeitskräfte mit fairer Entlohnung geschehen und Strom aus erneuerbaren Energiequellen verwendet werden.

Nachweise

Digitale Nachhaltigkeit im akademischen Bereich

Seit 2004 wird die Definition von Marcus Dapp weiterentwickelt und in einer gleichnamigen Vorlesung an der ETH Zürich vermittelt.<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />860-0030-00L Digitale Nachhaltigkeit. (Memento vom 31. Dezember 2024 im Internet Archive) In: ethz.ch.</ref> Auch die studentischen Organisationen TheAlternative und SUBDiN (Universität Basel) beschreiben diesen neuen Nachhaltigkeitsansatz im Detail.<ref>TheAlternative.ch – Digitale Initiative innerhalb von [project 21] an der ETH Zürich, abgerufen am 17. Februar 2026.</ref><ref>SUBDIN – Studentische Union Basel für Digitale Nachhaltigkeit. In: subdin.ch, abgerufen am 17. Februar 2026.</ref> Der historisch erste Text, der das Konzept schriftlich erläutert war ein Wettbewerbsbeitrag zur Jubiläumsschrift „Essays 2030“ der ETH Zürich, Titel „ETH Zurich – A Pioneer in Digital Sustainability“.<ref>ETH – Wettbewerb Visionen ETH 2030 – Online Version. In: ethz.ch. Archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 15. Juli 2015; abgerufen am 15. Juli 2015.</ref> Ein aktuellerer Beitrag beschreibt Digitale Nachhaltigkeit im Kontext von Open Data und Open-Source-Software.<ref>Marcus Dapp: Open Government Data and Free Software – Cornerstones of a Digital Sustainability Agenda | The 2013 Open Reader. In: buchundnetz.com. Archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 15. Juli 2015; abgerufen am 19. Juli 2015.</ref>

Seit 2014<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Nachhaltige Entwicklung goes digital (Memento vom 21. November 2017 im Internet Archive) Offizielle Medienmitteilung der Universität Bern zur Gründung der Forschungsstelle Digitale Nachhaltigkeit. 13. August 2014, abgerufen am 10. April 2024.</ref> gibt es an der Universität Bern die Forschungsstelle Digitale Nachhaltigkeit.<ref>Forschungsstelle Digitale Nachhaltigkeit. In: unibe.ch. 15. März 2020, abgerufen am 26. August 2021.</ref> Die Stelle wird geleitet durch Matthias Stürmer<ref>PD Dr. Matthias Stürmer. In: unibe.ch, abgerufen am 17. Februar 2026.</ref> und beschäftigte 2019 rund 20 Mitarbeitende (2026: 2).<ref>Forschungsstelle Digitale Nachhaltigkeit. Team. In: unibe.ch. 18. November 2019, archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 26. August 2021; abgerufen am 26. August 2021.</ref> Die Forschungsstelle wurde durch eine Anschubfinanzierung der CH Open<ref>Home > CH Open. In: ch-open.ch. Verein zur Förderung von Open Source Software und offenen Standards in der Schweiz, abgerufen am 26. August 2021.</ref> mit CHF 80'000<ref>Die Nachhaltigkeitsforscher 2.0. In: Der Bund. 4. September 2014, abgerufen am 17. Februar 2026.</ref> am Institut für Wirtschaftsinformatik<ref>Institut für Wirtschaftsinformatik. In: unibe.ch. 5. Oktober 2021, abgerufen am 26. August 2021.</ref> gegründet. Seit 2019 ist die Forschungsstelle am Institut für Informatik<ref>Institut für Informatik. In: unibe.ch. 5. März 2021, abgerufen am 26. August 2021.</ref> angesiedelt. Die Forschungsstelle behandelt Fragestellungen zu Open-Source-Software, Open Data, Linked Data, Open Government, Smart City, Blockchain, Smart Contracts und öffentlicher Beschaffung in der Forschung, Lehre und bei der Erbringung von Dienstleistungen.

Das Konzept der Digitalen Nachhaltigkeit wird in neuer Forschung aufgegriffen und um soziale, ökologische und ökonomische Aspekte erweitert. Beispielhaft hierfür ist das Framework zur Digitalen Nachhaltigkeit mit Bezug zu sozialen Organisationen von Angelika Beranek.<ref>Angelika Beranek: (Neue) Digitale Nachhaltigkeit: Ein fast (oder niemals?) abgeschlossenes Forschungsprojekt. In: DiMe-Sozial | Soziale Arbeit, Medien und Digitalisierung. Band 1, Nr. 2, 3. Oktober 2025, ISSN 2813-947X, S. 51–58, doi:10.21240/dimesoz/2025/2/91 (Abstract Online [abgerufen am 4. Februar 2026]).</ref>

Open-Source-Software und Nachhaltigkeit

Ausgehend von der Nachhaltigkeits-Definition beschreibt Thorsten Busch im Open Source Jahrbuch 2008 den Zusammenhang zwischen Open-Source-Software und dem Begriff Nachhaltigkeit.<ref>Thorsten Busch: Open Source und Nachhaltigkeit. Vorabveröffentlichung aus dem Open Source Jahrbuch 2008. In: golem.de, abgerufen am 17. Februar 2026.</ref> Die ausführliche Literaturanalyse thematisiert einerseits die ökologischen Aspekte von Informations- und Kommunikationstechnologien, andererseits auch die gesellschaftlichen Einflüsse von digitalen, immateriellen Ressourcen. Im Zentrum steht die Problematik des Digital Divide, der laut Busch bspw. durch die Förderung von Open-Source-Software verringert werden könnte. Busch verwendet den von Volker Grassmuck geprägten Begriff „informationelle Nachhaltigkeit“ für denselben Sachverhalt wie das hier beschriebene Konzept der Digitalen Nachhaltigkeit.

Parlamentarische Gruppe Digitale Nachhaltigkeit

Um die langfristige und freie Verfügbarkeit von Wissen sicherzustellen und den wohlbedachten Umgang mit Informations- und Kommunikationstechnologien zu fördern, wurde in der Schweiz im Mai 2009 die Parlamentarische Gruppe Digitale Nachhaltigkeit gegründet.<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Gruppen der Bundesversammlung (Art. 63 PARLG). (Memento vom 30. Oktober 2011 im Internet Archive; PDF; 163 kB) In: parlament.ch, 22. August 2011 (offizieller Eintrag).</ref> Durch politische Vorstösse wie Motionen und Interpellationen wird die verstärkte Verbreitung von freier und Open-Source-Software, Open Standards, Open Content und Open Access gefordert.<ref>Mehrere Open Source Vorstösse zur Sommersession 2009 lanciert. In: Parldigi – Digitale Nachhaltigkeit. 27. Mai 2009, archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 26. August 2021; abgerufen am 19. April 2024.</ref> Verschiedene Medien berichteten ausführlich über die Gründung der Parlamentarischen Gruppe.<ref>Julius Stiebert: Schweizer Nationalräte wollen Open Source fördern. Bundesverwaltung setzt vorwiegend proprietäre Software ein. In: golem.de. 4. Mai 2000, abgerufen am 26. August 2021.</ref><ref>Andreas Wilkens: Schweizer Parlamentarier setzen sich für Open-Source-Software ein. In: heise online. 5. Mai 2009, abgerufen am 26. August 2021.</ref><ref>Open Source Observatory (OSOR). Europäische Kommission, abgerufen am 26. August 2021 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref><ref>Parlamentarische Gruppe. In: netzwoche.ch. Ehemals im Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar); abgerufen im April 2018 (keine Mementos).@1@2Vorlage:Toter Link/www.netzwoche.ch (Seite nicht mehr abrufbar. Suche im Internet Archive )</ref>

Initiative Digitale Nachhaltigkeit

Im Umfeld des Vereins Linux-User im Bereich der Kirchen e. V. (LUKi e. V.)<ref>Vorlage:Cite book/Name: [Internetquelle: archiv-url ungültig LUKi e. V. – Verein „Linux User im Bereich der Kirchen“.] Verein LUKi e. V., , archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am Vorlage:Cite book/URL; abgerufen am 5. Oktober 2016.Vorlage:Cite book/URLVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung2Vorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung</ref> wurde ein Projekt gegründet, dass das Anliegen digitaler Nachhaltigkeit zum Anliegen und zum Namen hat.<ref>Digitale Nachhaltigkeit. Verantwortung ins Digitale gebracht. Verein LUKi e. V., archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 5. Oktober 2016; abgerufen am 5. Oktober 2016.</ref> Das Projekt Digitale Nachhaltigkeit bietet eine leicht verständliche Einführung in das Thema und will einerseits zur Reflexion über digitale Nachhaltigkeit anregen, andererseits zum Mitmachen anstoßen. Dazu wurden zehn Grundsätze formuliert, die digitale Nachhaltigkeit aus Sicht des Projekts ausmachen.<ref>Vorlage:Cite book/Name: [Internetquelle: archiv-url ungültig 10 Merkmale digitaler Nachhaltigkeit.] In: digitale-nachhaltigkeit.net. , archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am Vorlage:Cite book/URL; abgerufen am 21. September 2024.Vorlage:Cite book/URLVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung2Vorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung</ref> Es finden sich zahlreiche Schnittpunkte mit den oben genannten Positionen. Zentral ist die freie Verfügbarkeit und Veränderbarkeit von Wissen – konkretisiert durch offene Formate, offene Standards und freie Lizenzen – im Bereich von Software der Erhalt von Freiheit („keine Abhängigkeiten“) und Transparenz. Genannt werden aber auch Auffindbarkeit und Dokumentation digitaler Güter. Als Beispiele für erste Partizipationsmöglichkeiten nennt das Projekt das Nutzen von freier Software, die Beteiligung an der Wikipedia oder das Verwenden von Creative Commons-Lizenzen.<ref>Vorlage:Cite book/Name: [Internetquelle: archiv-url ungültig Digitale Nachhaltigkeit – Mach Mit!] In: digitale-nachhaltigkeit.net. , archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am Vorlage:Cite book/URL; abgerufen am 21. September 2024.Vorlage:Cite book/URLVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung2Vorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung</ref>

Weblinks

Wiktionary: Nachhaltigkeit – Bedeutungserklärungen, Wortherkunft, Synonyme, Übersetzungen
Commons: Nachhaltigkeit – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
Commons: Digitale Nachhaltigkeit – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

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