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Wilfried Mommert

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Wilfried Mommert (* 22. Dezember 1944 in Nauen) ist ein deutscher Journalist. Er prägte jahrzehntelang bis 2009 die Kulturberichterstattung der Deutschen Presse-Agentur dpa aus Berlin. Seine Artikel sind in zahlreichen Medien erschienen<ref>@1@2Vorlage:Toter Link/www.tagesspiegel.deListe der Artikel von Mommert im Tagesspiegel, Berlin (Seite nicht mehr abrufbar, festgestellt im August 2018. Suche im Internet Archive )Vorlage:Toter Link/archivebot</ref><ref>@1@2Vorlage:Toter Link/www.heute.deArtikel von Mommert auf heute.de (Seite nicht mehr abrufbar, festgestellt im August 2018. Suche im Internet Archive )Vorlage:Toter Link/archivebot</ref> und dienen Redaktionen bundesweit als Grundlage für Recherchen.

Leben

Datei:Wilfried Mommert.jpg
Wilfried Mommert im Berliner dpa-Büro (Nov. 2009)

Mommert kam 1950 aus Nauen ins damalige West-Berlin und landete erst einmal in einer Turnhalle im Auffanglager Berlin-Staaken. Später absolvierte er eine dreijährige Lehre als Verlagskaufmann im Ullstein-Verlag. 1968 wurde er Volontär bei der Deutschen Presse-Agentur in Berlin. 1969 wurde er Redakteur, zwei Jahre darauf „dienstleitender Redakteur“.

Zu seinen ersten Themen gehörte das Attentat auf den Studentenführer Rudi Dutschke<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Vorlage:Webarchiv/Wartung/TodayDer Wert des Parameters archive-today muss ein Datum der Form YYYYMMDD oder Zeitstempel der Form YYYY.MM.DD-hhmmss bzw. YYYYMMDDhhmmss sein. vom 23. Dezember 2004</ref> sowie ein Bericht über den (damals Ost-Berliner) Alexanderplatz, auf dem der Fernsehturm fertiggestellt wurde. Mommert schreibt schwerpunktmäßig über kulturpolitische Themen in Berlin. Außerdem reszensierte er Aufführungen im damaligen Ost-Berlin, wie im Deutschen Theater, Berliner Ensemble, Maxim-Gorki-Theater, in der Volksbühne oder in der Komischen Oper. Mit seinen zahllosen Berichten etwa über Herbert von Karajan, Johannes Heesters<ref>@1@2Vorlage:Toter Link/admin.muensterlandzeitung.deArtikel von Mommert über Heesters in der Münsterlandzeitung (Seite nicht mehr abrufbar, festgestellt im August 2018. Suche im Internet Archive )Vorlage:Toter Link/archivebot</ref>, die Rote Armee Fraktion, Benno Ohnesorg<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Artikel von Mommert über Ohnesorg auf netzeitung.de (Memento vom 21. Mai 2007 im Internet Archive)</ref>, Christoph Schlingensief<ref>Artikel von Mommert über Walter Jens in der Welt</ref> oder Walter Jens<ref>„DER KREBS WAR WIE EINE VORHÖLLE“ (WILFRIED MOMMERT, DPA)</ref> erzielte er eine enorme Öffentlichkeitswirkung. Den Kulturbegriff legt Mommert stets großzügig aus; er umfasst auch gesellschaftliche und politische Aspekte.

Für seine Arbeit erhielt er 2006 den puk-Journalistenpreis, die Auszeichnung der Zeitung des Deutschen Kulturrats „politik und kultur“. In der Laudatio der damaligen Vorsitzenden der Enquete-Kommission „Kultur in Deutschland“, Gitta Connemann, hieß es: „Mit seiner Berichterstattung über die Kulturpolitik prägt er ganz wesentlich die deutsche Medienlandschaft... In dieser anspruchsvollen Spielart des Journalismus gelingt es Wilfried Mommert, Glaubwürdigkeit, Präzision und Geschwindigkeit auch unter dem Zeitdruck in der Nachrichtenproduktion miteinander zu vereinbaren.“<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Laudatio auf die Preisträger des puk-Journalistenpreises 2006 (Memento des Vorlage:IconExternal vom 8. November 2011 im Internet Archive)  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.kulturrat.de</ref>

Auszeichnungen

Einzelnachweise

<references />

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