Leon Negruzzi
Leon (von) Negruzzi (* 5. Juni 1840 in Iași; † 16. Juli 1890 in Trifești) war ein rumänischer Jurist, Dichter, Romancier und Übersetzer.
Leben
Seinen ersten Unterricht erhielt Negruzzi im Elternhaus. 1852 wurde er gemeinsam mit seinem Bruder Iacob Negruzzi zum weiteren Schulbesuch nach Berlin geschickt, wo er seine Gymnasialausbildung abschloss. Er besuchte Vorlesungen in Philosophie und Rechtswissenschaft an den Universitäten in Universität Wien und der Friedrich-Wilhelms-Universität zu Berlin. Das Studium beendete er jedoch ohne Abschluss. Ab 1859 war er Angehöriger der Corps Neoborussia Berlin und Marchia Halle.<ref>Kösener Korpslisten 1910, 12/148; 99/267.</ref> 1864 wurde er Richter am Gerichtshof in Iași, später Generalstaatsanwalt (procurorul general) am Appellationsgericht (Curtea de Apel).<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Leon C. Negruzzi – un junimist de seamă ( des Vorlage:IconExternal vom 2. März 2008 im Internet Archive) Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis. Kurzbiografie von Ionel Maftei</ref> Außerdem war er von 1871 bis 1876 Bürgermeister und Präfekt in Iași.<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />The Romanian Literature Museum from Iassy ( des Vorlage:IconExternal vom 14. August 2009 im Internet Archive) Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis. Museums and Collections in Romania, abgerufen am 23. November 2009</ref><ref>Museums and Collections in Romania (Seite nicht mehr abrufbar, festgestellt im März 2026. Suche im Internet Archive )Vorlage:Toter Link/archivebot, abgerufen am 23. November 2009</ref> Später war er Senator und ab 1888 erneut Präfekt von Iași. Er war Dr. iur. und Hofgerichtspräsident. Neben seiner beruflichen Laufbahn schrieb Negruzzi zahlreiche belletristische Werke, hauptsächlich Romane und Erzählungen. Seine erste Erzählung Vântul soartei, erschien 1867 in der Zeitschrift der Junimii. Negruzzi war Mitglied der Societatea Junimea, einer 1863 in Iași gegründeten rumänischen Literaturgesellschaft, deren Ziel es war, die rumänische Sprache in ihrer kulturellen Tradition zu bewahren und vor fremden sprachlichen Einflüssen zu schützen.
Negruzzis Romane, viele davon Abenteuerromane, gehören zu den erfolgreichsten Büchern der rumänischen Literatur in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts.
Romane
- Vântul soartei (1867)
- Evreica (1868)
- O răzbunare (1874)
- Țiganca (1877)
- Serghie Pavlovici (1881)
- Osândiții (1881–1882)
Weblinks
Einzelnachweise
<references />
| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Negruzzi, Leon |
| ALTERNATIVNAMEN | Negruzzi, Leon von |
| KURZBESCHREIBUNG | rumänischer Dichterjurist |
| GEBURTSDATUM | 5. Juni 1840 |
| GEBURTSORT | Iași |
| STERBEDATUM | 16. Juli 1890 |
| STERBEORT | Trifești, Iași |
- Seiten mit Skriptfehlern
- Wikipedia:Defekter Dateilink
- Wikipedia:Defekte Weblinks/Ungeprüfte Archivlinks 2019-04
- Wikipedia:Defekte Weblinks/Ungeprüfte Archivlinks 2026-03
- Wikipedia:Weblink offline IABot
- Wikipedia:Defekte Weblinks/Ungeprüfte Botmarkierungen 2026-03
- Wikipedia:GND fehlt 2020-08
- Wikipedia:GND in Wikipedia fehlt, in Wikidata vorhanden
- Wikipedia:LCCN in Wikipedia fehlt, in Wikidata vorhanden
- Wikipedia:VIAF in Wikipedia fehlt, in Wikidata vorhanden
- Richter (Rumänien)
- Generalstaatsanwalt (Rumänien)
- Dichterjurist
- Person (Königreich Rumänien)
- Corpsstudent (19. Jahrhundert)
- Rumäne
- Geboren 1840
- Gestorben 1890
- Mann