Zum Inhalt springen

Alice Waters

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Dies ist die aktuelle Version dieser Seite, zuletzt bearbeitet am 1. Mai 2025 um 10:54 Uhr durch imported>Meinichselbst (Parameter fix).
(Unterschied) ← Nächstältere Version | Aktuelle Version (Unterschied) | Nächstjüngere Version → (Unterschied)
Datei:Alice Waters at Viader Vinyards, Napa.jpg
Alice Waters, 2007

Alice Louise Waters (* 28. April 1944 in Chatham, New Jersey) ist eine US-amerikanische Gastronomin und Miteigentümerin des kalifornischen Restaurants Chez Panisse in Berkeley, das als Ursprungsort der California Cuisine gilt. Ihr gehört außerdem das Café Fanny in West Berkeley. Waters ist eine Pionierin der Bio-Lebensmittel-Bewegung (organic food) in den Vereinigten Staaten.

Leben

Alice Waters fordert die konsequente Verwendung von frischen und gesunden Agrarprodukten, die aus der Region stammen. Gemeinsam mit Jeremiah Tower, der von 1972 bis 1978 Chefkoch im Chez Panisse war, begründete sie diesen Trend. Sie hat alleine und gemeinsam mit anderen mehrere Bücher geschrieben, die sich mit diesem Thema auseinandersetzen. Dazu gehört das Kochbuch Chez Panisse Cooking, das sie gemeinsam mit dem damaligen Chefkoch des Chez Panisse, Paul Bertolli, verfasste.

Heute fordert sie vor allem eine bessere Ernährungserziehung für Kinder. Im Rahmen dessen hat sie das Edible-Schoolyard-Programm in Berkeley ins Leben gerufen.<ref> The Grassroots Revolution. Abgerufen am 10. März 2024 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> Ihre Ideen für eine Esserziehung werden heute von allen Schulen im kalifornischen Gebiet von Berkeley verfolgt. In der US-amerikanischen Öffentlichkeit sind sie auf großes Interesse gestoßen.<ref>Maureen Dowd: Opinion | The Aura of Arugulance. In: The New York Times. 19. April 2009, ISSN 0362-4331 (nytimes.com [abgerufen am 10. März 2024]).</ref>

Alice Waters setzt sich vor allem dafür ein, ausschließlich Lebensmittel zu verwenden, die in der Region angebaut werden. Nach ihrer Ansicht ist der weiträumige Transport von massenproduzierten Nahrungsmitteln schädlich für die Umwelt und führt zu qualitativ schlechteren Produkten für den Konsumenten.<ref>TERRA MADRE – Alice Waters Speaks. Abgerufen am 10. März 2024 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>

Auszeichnungen (Auswahl)

Mitgliedschaften

Veröffentlichungen

Literatur

  • Joan Reardon: M. F. K. Fisher, Julia Child and Alice Waters – Celebrating the pleasures of the table. Harmony Books, New York 1994, ISBN 0-517-57748-8.
  • Thomas Mcnamee: Alice Waters and Chez Panisse: The Romantic, Impractical, Often Eccentric, Ultimately Brilliant Making of a Food Revolution. Penguin Press, New York 2007, ISBN 978-1-59420-115-8, Biografie.

Film

  • Das Glück liegt auf dem Teller. Kalifornien – Berkeley. (OT: Le bonheur est dans l'assiette. La Californie.) Dokumentarfilm, Frankreich, 2016, 25:53 Min., Buch und Regie: Philippe Allante, Produktion: Petit Dragon, Ten2Ten Films, arte France, Reihe: Das Glück liegt auf dem Teller, (OT: Le bonheur est dans l'assiette.), Erstsendung: 16. November 2016 bei arte, Inhaltsangabe von ARD.

Weblinks

Einzelbelege

<references />

Vorlage:Hinweisbaustein