Zum Inhalt springen

Nisselsdorf

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Dies ist die aktuelle Version dieser Seite, zuletzt bearbeitet am 20. November 2023 um 17:56 Uhr durch imported>Nerenz (Geschichte: Heinrich III. trug den Kaisertitel ab Dezember 1046.).
(Unterschied) ← Nächstältere Version | Aktuelle Version (Unterschied) | Nächstjüngere Version → (Unterschied)
Datei:Wüstung Nisselsdorf.JPG
Hier stand Nisselsdorf, vom Dorf selbst ist nichts mehr zu sehen.

Nisselsdorf ist eine Wüstung bei Gerbstedt in Sachsen-Anhalt. Es war eine sehr alte Ortschaft. In der Vergangenheit wurden hier beim Pflügen Silbergegenstände, ein kleiner Backofen und eine römische Münze mit dem Bildnis des Cäsars Volusianus gefunden. Nisselsdorf lag an der Grenze von Schwabengau und Hassegau.

Geschichte

Am 2. Juli 1046 überwies König Heinrich III. dem Stift Meißen mehrere Güter im Schwabengau, darunter „in locis [...] Mecelesdorf“. Diese urkundliche Erwähnung nimmt auch Möllendorf für sich in Anspruch. Nach der Schlacht am Welfesholz um 1115 soll das Dorf zusammen mit Lodderstedt, Rote Welle, Wesenstedt, Milrode und Disdorf geplündert und verbrannt worden sein.

Literatur

Koordinaten: 51° 38′ 2″ N, 11° 35′ 31″ O

 {{#coordinates:51,633888888889|11,591944444444|primary
   |dim=
   |globe=
   |name=
   |region=DE-ST
   |type=landmark
  }}