Zum Inhalt springen

Loterie Romande

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Dies ist die aktuelle Version dieser Seite, zuletzt bearbeitet am 30. Januar 2026 um 12:59 Uhr durch imported>Aklonton (Webarchiv).
(Unterschied) ← Nächstältere Version | Aktuelle Version (Unterschied) | Nächstjüngere Version → (Unterschied)
Société de la Loterie de la Suisse Romande<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Registre du Commerce du Canton de Vaud (Memento vom 29. April 2016 im Internet Archive)</ref>

colspan="2" class="notheme" style="background:#Vorlage:Standardfarbe; color:#Vorlage:Standardfarbe; padding:1em 0;" | Logo Loterie Romande.jpg
Rechtsform Verein
Gründung 21. August 1937 (Handelsregistereintrag)
Sitz Lausanne, Schweiz
Leitung
Mitarbeiterzahl 241
Umsatz 438,2 Mio. CHF (Bruttospielertrag)
Branche Lotterie
Website www.loro.ch

Die Loterie Romande ist eine Schweizer Lotterie mit Lotteriemonopol für die Romandie.

Geschichte

Lotterien und gewerbsmässige Wetten waren 1915 in der Schweiz verboten worden, doch 1923 wurden privat organisierte Lotterien, die gemeinnützigen oder wohltätigen Zwecken dienten, vom Verbot ausgenommen. In der Weltwirtschaftskrise der 1930er Jahre entwickelte sich das Lotteriewesen unkontrolliert, worauf vier staatlich kontrollierte Lotteriegesellschaften entstanden und ein Monopol schufen. Den Anfang machte 1933 die Berner SEVA-Lotterie, gefolgt von der am 16. August 1937<ref>Georges Andrey: La Suisse Romande: Une histoire à nulle autre pareille. Éditions du Belvédère, Pontarlier 2012, ISBN 978-2-88419-227-9, S. 323 f.</ref> in Lausanne gegründeten Société de la loterie de la Suisse romande und der Interkantonalen Landeslotterie (heute Swisslos), die beide durch interkantonale Konkordate geregelt waren. Zuletzt kam 1938 Sport-Toto-Gesellschaft hinzu.<ref name="hls">Peter E. Kopp: Glücksspiele. In: Historisches Lexikon der Schweiz. 28. Mai 2015, abgerufen am 2. Januar 2023.</ref>

Die Loterie Romande wurde von den Kantonen Waadt, Freiburg, Wallis, Neuenburg und Genf gegründet. Ihr Zweck war es, die erzielten Gewinne an die Städte zu verteilen, damit die sozialen Bedürfnisse und das Wohlbefinden gesichert werden konnten. Der Kanton Jura trat der Loterie Romande bei seiner Gründung im Jahr 1979 bei. Bis 1984 organisierte die Loterie Romande Lottoveranstaltungen mit nummerierten Kugeln von 1 bis 9. Diese fanden ein- bis zweimal pro Monat in einer Westschweizer Ortschaft statt. 1978 brachte die Lotterie das erste Rubbellos Europas auf den Markt, das gleich sehr beliebt war.<ref>Histoire. Archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 25. November 2009; abgerufen am 17. November 2009 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www1.loterie.ch</ref>

Im Jahr 1985 wurde «Tribolo» lanciert, das aufgrund der grossen Beliebtheit heute noch verkauft wird. Bisher wurden über 430 Sujets ausgegeben, immer zu einem aktuellen Thema. Im gleichen Jahr wurde das Angebot stark ausgebaut. Seit 1999 wurden vermehrt auch elektronische Spiele angeboten. Mithilfe von Touchscreens können Kartenspiele auch papierlos getätigt werden. Das Unternehmen ist seit dem 8. Oktober 2004 auch an das Spiel «Euro Millions» angeschlossen. Am 30. Oktober 2023 lancierten das Unternehmen und acht weitere europäische Lotterien gemeinsam das neue Lottospielspiel EuroDreams.<ref>Loterie Romande: Medienmitteilung. 20. Oktober 2023, abgerufen am 4. Januar 2024.</ref> Weiter bietet es heute rund 40 Rubbellose, eine Pferdewetten, elektronische Spiele, Ziehungsspiele wie Swiss Lotto, EuroMillions und EuroDreams sowie verschiedene Sportwetten unter der Marke JouezSport an.

In Europa gehört die Loterie Romande zu den wettbewerbsfähigsten und hat seit ihrer Gründung etwa fünf Milliarden Schweizer Franken an gemeinnützige Vereine ausgegeben.

Gewinnverteilung

Im Jahr 2024 verzeichnete die Loterie Romande einen Bruttospielertrag von 438,2 Millionen Franken und erzielte einen Gewinn von 258,2 Millionen. Dieser Gewinn wurde anschliessend auf neun verschiedene Bereiche verteilt : Kulture, Bildung, Forschung, Sport, Umwelt, Kulturerbe, Soziales, Gesundheit und Tourismus.

Galerie

Siehe auch

Weblinks

Einzelnachweise

<references />