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Methin

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
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Strukturformel
Strukturformel von Methin
Allgemeines
Name Methin
Andere Namen
  • Methylidyn
  • Carbin
Summenformel CH
Externe Identifikatoren/Datenbanken
CAS-Nummer Vorlage:CASRN
Wikidata [[:d:Lua-Fehler in Modul:Wikidata, Zeile 1464: attempt to index field 'wikibase' (a nil value)|Lua-Fehler in Modul:Wikidata, Zeile 1464: attempt to index field 'wikibase' (a nil value)]]
Eigenschaften
Molare Masse 13,0186 g·mol−1
Aggregatzustand

gasförmig<ref name=":1" />

Sicherheitshinweise
GHS-Gefahrstoffkennzeichnung
keine Einstufung verfügbar<ref name="NV">Dieser Stoff wurde in Bezug auf seine Gefährlichkeit entweder noch nicht eingestuft oder eine verlässliche und zitierfähige Quelle hierzu wurde noch nicht gefunden.</ref>
Wenn nicht anders vermerkt, gelten die angegebenen Daten bei Standardbedingungen (0 °C, 1000 hPa).

Methin (auch bekannt als Methylidyn und Carbin) ist eine organische chemische Verbindung und ein Radikal. Es besteht aus einem Kohlenstoffatom und nur einem Wasserstoffatom und verfügt damit über ein ungepaartes Elektron, im angeregten Zustand können es auch drei sein. Methin ist die Grundlage der Methingruppe.

Es ist ein hochreaktives Gas, welches unter Standardbedingungen sich sofort auflöst, im interstellaren Medium kommt es hingegen häufiger vor. Es war auch eines der ersten Moleküle, die dort entdeckt wurden.<ref name=":0">Encyclopedia of Astrobiology, Volume 1</ref><ref name=":1">Michael Rozman: Prof. McCarron received a grant from Air Force Office of Scientific Research | Department of Physics. 24. Januar 2023, abgerufen am 4. August 2024 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> Methin kann sich als dreizähniger Ligand an Metallatome binden, so entstehen Verbindungen wie z. B. Methylidintricobaltnonacarbonyl.<ref>Mara O. Nestle, John E. Hallgren, Dietmar Seyferth, Peter Dawson, Brian H. Robinson: μ 3 ‐Methylidyne and μ 3 ‐Benzylidyne‐Tris(Tricarbonylcobalt). In: Inorganic Syntheses. 1. Auflage. Band 20. Wiley, 1980, ISBN 978-0-471-07715-2, S. 226–229, doi:10.1002/9780470132517.ch53.</ref>

Im Oktober 2016 berichteten Astronomen, dass Methin aus Kohlenstoffionen und Wasserstoff unter Einwirkung von Ultraviolettstrahlung von Sternen im Orionnebel entstehen kann.<ref name=":2">Building Blocks of Life's Building Blocks Come From Starlight. In: NASA Jet Propulsion Laboratory. National Aeronautics and Space Administration (NASA), 12. Oktober 2016, abgerufen am 4. August 2024 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>

Weblinks

Commons: Methin – Sammlung von Bildern

Einzelnachweise

<references />