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Murat Yeginer

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Murat Yeginer (* 1959 in der Türkei) ist ein deutscher Theaterschauspieler und Theaterregisseur.

Leben

Yeginers Familie kam um 1960 aus der Türkei nach Deutschland. Yeginer selbst wuchs in Deutschland auf. Nach der Schauspielausbildung in Hamburg erhielt er sein erstes Engagement an den Hamburger Kammerspielen. Danach wurde er am Staatstheater Saarbrücken, am Theater Kiel und am Schauspiel Bonn engagiert, bevor er von 1987 fest zum Ensemble des Oldenburgischen Staatstheaters stieß, wo er in den letzten Jahren auch häufiger inszenierte. In kleineren Rollen war Yeginer bereits ab den 1970er Jahren auch im Fernsehen zu sehen.

Zur Spielzeit 2008/2009 wechselte er als Schauspieldirektor ans Stadttheater Pforzheim.<ref>http://www.staatstheater.de/index.php?id=179</ref> Seit der Spielzeit 2014/15 ist Murat Yeginer festes Ensemblemitglied am Staatstheater Mainz.<ref>Profil Murat Yeginer auf der Website des Staatstheaters Mainz, aufgerufen am 20. Mai 2025</ref> Dort spielte er unter anderem den Theaterdirektor in der erfolgreichen "Ratten"-Inszenierung von Jan-Christoph Gockel (2015) und 2016 die Titelrolle in Nathan der Weise.

Als Gastregisseur inszenierte er unter anderem am Stadttheater Ulm,<ref>Theater Ulm: Theater Ulm - Charleys Tante nach Brandon Thomas auf YouTube, 21. Januar 2016, abgerufen am 25. Februar 2024 (Laufzeit: 1:32 min).</ref> am Winterhuder Fährhaus in Hamburg und am Ohnsorg-Theater,<ref>https://www.lifepr.de/inaktiv/ohnsorg-theater-gmbh/Murat-Yeginer-wird-neuer-Oberspielleiter-am-Ohnsorg-Theater/boxid/679562</ref> wo er ab Beginn der Spielzeit 2018/19 den Posten des Oberspielleiters bekleidete. Yeginer, der eine intern umstrittene Änderung der Ausrichtung des Ohnsorg-Theaters zu mehr hochdeutschen und zeitgenössischen Stücken unterstützt hatte, gab im Mai 2023 in der Folge seinen Rücktritt als Spielleiter bekannt.<ref>Stefan Reckziegel: Theater Hamburg: Drama am Ohnsorg nach Wahl von Schauspielerin Sandra Keck. In: abendblatt.de. 3. Mai 2023, abgerufen am 29. Januar 2024.</ref> Yeginer hat zusammen mit seiner Frau drei Kinder. Er ist der Vater von Ayla Yeginer.

2009 schrieb John von Düffel mit dem Theaterstück Ich, Heinz Erhardt auch eine Hommage an Yeginer. Die Lebenswege von Erhardt und Yeginer wiesen „spannende Parallelen“ auf – beide waren als Söhne von Migranten (Erhardt stammte aus Lettland) gezwungen, sich ihren Platz in Deutschland zu erkämpfen und erreichten dies mit Humor, so das Hamburger Abendblatt.<ref>Corinna Laubach: Wie Heinz Erhardt zum Türken wurde. In: abendblatt.de. 12. November 2009, abgerufen am 29. Januar 2024.</ref> In der Uraufführung des von ihm zum 100. Geburtstag des Komikers angeregten Stücks Ich, Heinz Erhardt spielte Yeginer auch die Titelrolle.<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Archivierte Kopie (Memento des Vorlage:IconExternal vom 3. Dezember 2009 im Internet Archive)  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.theaterderzeit.de</ref>

Auszeichnungen

Weblinks

Einzelnachweise

<references />

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