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Pierre Dupong

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Datei:Pierre Dupong, Benelux conference The Hague March 1949, Luxembourg Delegation.jpg
Pierre Dupong 1949

Pierre Dupong (* 1. November 1885 in Heisdorf; † 23. Dezember 1953 in Luxemburg) war ein luxemburgischer Politiker und im Januar 1914 Mitgründer der Rechtspartei (Parti de la droite), die sich damals dem Linksblock aus Sozialisten und Radikalliberalen entgegengestellt hatte.

Pierre Dupong studierte im Ausland Rechtswissenschaften und war ab 1911 als Anwalt tätig. Er wurde 1915, noch nach dem Zensuswahlrecht, im Kanton Capellen zum Abgeordneten gewählt. 1936 wurde er Minister der Finanzen, der sozialen Vorsorge und der Arbeit, ein Jahr später wurde er nach dem Referendum über das „Maulkorbgesetz“<ref>Michel Pauly, Marc Lentz: Die Arbeiterbewegung im Aufbruch. Der sozialpolitische Kontext des „Maulkorb“-Gesetzes (PDF; 924 kB) forum, 06/1987</ref> Staatsminister und Regierungschef. Während der Besetzung Luxemburgs durch die Wehrmacht, führte Dupong vom 10. Mai 1940 bis 23. September 1944 die Lëtzebuerger Exilregierung<ref>Paul Dostert: Flucht oder nationale Rettung? 10. Mai 1940: Großherzogin Charlotte und die Regierung gehen ins Exil (PDF; 180 kB) forum, 04/2000.</ref> – zunächst in Paris, anschließend über Portugal in Kanada.<ref>Bernier Arcand, Philippe, « L’exil québécois du gouvernement du Luxembourg», Histoire Québec, 2010, p. 19–26</ref>

Er starb 1953 aufgrund einer Embolie infolge eines Beinbruches.<ref>Pierre Dupong im Munzinger-Archiv (Artikelanfang frei abrufbar)</ref>

In einer Broschüre, die er 1917 geschrieben hatte, wandte sich Dupong gegen eine Umbenennung seiner Rechtspartei in „Katholische Volkspartei“, weil er diese Bezeichnung für zu verengt hielt.<ref>Jean Rhein: À l'origine du CSV. Le Quotidien, 5. Juli 2011.</ref> Erst im Dezember 1944, nach der Befreiung Luxemburgs von der deutschen Besatzung, hat sich die Rechtspartei unter dem Namen Luxemburger Christlich Soziale Volkspartei (CSV) neu konstituiert.<ref>Lucien Blau: <templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Un tour de force réussi. Du parti de la droite au Parti chrétien-social. forum, 10/2000 (Memento des Vorlage:IconExternal vom 31. Januar 2012 im Internet Archive)  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.forum.lu (PDF; 188 kB)</ref> Dupong gilt heute als eine ihrer Gründerfiguren.

Literatur

  • Pierre Grégoire: Vie et Carrière de Pierre Dupong. 1985. Zu seinem 100. Geburtstag, mit einem Vorwort von Jacques Santer.

Weblinks

Commons: Pierre Dupong – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

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