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Denis Law

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Denis Law
Datei:Denis Law.jpg
Denis Law (2011)
Personalia
Geburtstag 24. Februar 1940
Geburtsort AberdeenSchottland
Sterbedatum 17. Januar 2025
Größe 175 cm
Position Sturm
Herren
Jahre Station Spiele (Tore)1
1956–1960 Huddersfield Town 81 0(16)
1960–1961 Manchester City 44 0(21)
1961–1962 AC Turin 27 0(10)
1962–1973 Manchester United 309 (171)
1973–1974 Manchester City 24 00(9)
Nationalmannschaft
Jahre Auswahl Spiele (Tore)
1958–1974 Schottland 55 (30)
1 Angegeben sind nur Ligaspiele.
Datei:Manchester The United trinity.jpg
The United Trinity (Best, Law und Charlton) vor dem Old Trafford (2009)

Denis Law CBE (* 24. Februar 1940 in Aberdeen; † 17. Januar 2025) war ein schottischer Fußballspieler.

Er spielte von den späten 1950er Jahren bis zu den frühen 1970er Jahren für Huddersfield Town (1956–1960), Manchester City (1960/61), AC Turin (1961/62), Manchester United (1962–1973) und Manchester City (1973/74). Mit Manchester United gewann er 1963 den FA Cup und 1965 sowie 1967 die englische Meisterschaft. Im Jahr 1964 wurde er mit dem Ballon d’Or als „Europas Fußballer des Jahres“ ausgezeichnet. Er erhielt die Spitznamen The King ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Vorlage:lang:103: attempt to index field 'wikibase' (a nil value)) und The Lawman ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Vorlage:lang:103: attempt to index field 'wikibase' (a nil value)).

Leben

Als 15-Jähriger verließ Law seine schottische Heimat in Richtung England und schloss sich dem Zweitligisten Huddersfield Town an. Mit 17 Jahren unterschrieb er einen Profivertrag im Team von Bill Shankly, der aus dem schmächtigen Youngster einen Stürmer mit Durchsetzungsvermögen formte. Schon bei seinem ersten Länderspiel am 18. Oktober 1958 (im Alter von 18 Jahren) machte Law beim 3:0 über Wales als Torschütze auf sich aufmerksam. 1960 verabschiedete sich Law aus Huddersfield und wechselte zu Manchester City. Nur ein Jahr später verließ der als äußerst geschäftstüchtig geltende Schotte die Britischen Inseln und schloss sich AC Turin an. Doch auch hier blieb er nicht lange und wechselte im Folgejahr zurück nach England zu Manchester United.

Hier sollte seine Karriere erst so richtig auf Touren kommen. Am Ende seiner ersten Saison gewann er den englischen Pokal, nachdem er im Finale gegen Leicester City den entscheidenden Treffer erzielt hatte. In Manchester entwickelte sich eine starke Mannschaft um Bobby Charlton, George Best und Law. Auf dem Zenit seines Könnens galt er als ein Stürmer, der aus jedem Fehler des Gegners blitzschnell Kapital schlug. 1964 wurde er von France Football mit dem Ballon d’Or als „Europas Fußballer des Jahres“ ausgezeichnet. 1965 sicherte sich ManUnited die englische Meisterschaft. Das Team vom „Old Trafford“ stand zwei Jahre später erneut ganz oben in der Liga und sorgte auch 1968 im Europapokal der Landesmeister für Furore: Law schoss seinen Verein ins Finale, an dem er wegen einer Knieoperation nicht teilnehmen konnte. Man besiegte Benfica Lissabon mit 4:1. Nach diesem Triumph ging es mit der Mannschaft bergab. 1969 verabschiedete sich Trainerlegende Matt Busby resigniert vom Klub. Law blieb noch bis 1973, ehe er zum zweiten Mal zu Lokalrivale Manchester City wechselte. Ausgerechnet ein Treffer durch Hackentrick von Law verurteilte United 1974 im letzten Saisonspiel zum Abstieg in die zweite Division.

Für die schottische Fußballnationalmannschaft schien der Routinier 1973 bereits zu alt zu sein, doch als die WM-Qualifikation auf dem Spiel stand, holte ihn Teammanager Willie Ormond zurück. Law bedankte sich für das Vertrauen und führte seine Mannschaft zu einem 2:1-Erfolg im entscheidenden Spiel gegen die ČSSR. Beim WM-Turnier 1974 in Deutschland trug der Routinier im Spiel gegen Zaïre (2:0 für Schottland) zum 55. und letzten Mal das Nationaltrikot. Er ist gemeinsam mit Kenny Dalglish Rekordtorschütze seines Landes mit 30 Toren.

Später arbeitete Denis Law als Co-Kommentator für Fernsehen und Radio.

Bei der Neujahrsehrung 2016 wurde Law von Königin Elisabeth II. zum Commander of the British Empire (CBE) ernannt. 2002 wurde er in die Scottish Sports Hall of Fame aufgenommen.<ref name="org-Denis_La">Denis Law CBE – Scottish Sports Hall of Fame. In: sshf.sportscotland.org.uk. Abgerufen am 20. Januar 2025 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>

2021 wurde bei Denis Law die Alzheimer-Krankheit und Multiinfarkt-Demenz diagnostiziert.<ref>Man Utd and Scotland legend Law dies aged 84. In: bbc.com. BBC, 17. Januar 2025, abgerufen am 20. Januar 2025.</ref> Law starb Mitte Januar 2025 im Alter von 84 Jahren. Law war der letzte lebende Spieler des legendären United Trinity, zu dem Law, George Best und Bobby Charlton gehörten. 1958 kamen acht Spieler von Manchester United infolge eines Flugzeugabsturzes in München ums Leben.<ref>Vor 60 Jahren verunglückten die "Busby Babes". In: kicker.de. 6. Februar 2018, abgerufen am 20. Januar 2025.</ref> Zehn Jahre später gelang dem Club der Gewinn des Europapokals der Landesmeister 1968.<ref>Der Letzte der "Holy Trinity" ist gegangen: Manchester United trauert um Law. In: kicker.de. 17. Januar 2025, abgerufen am 20. Januar 2025.</ref> Seit 2008 steht eine Statue der drei Spieler vor dem Old Trafford.

Bekannt wurde Law auch durch seinen Jubel, er reckte nach seinen Treffern den rechten Arm und zeigte mit dem Finger in den Himmel.

Literatur

  • 2-Think-Multimedia Dortmund (Red.): Champions. 100 große Fußballer und ihre Erfolge. Gondrom, Bindlach 2004, ISBN 3-8112-2342-9, S. 101.

Weblinks

Commons: Denis Law – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

<references />

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Vorlage:Navigationsleiste Gewinner des Ballon d’Or<templatestyles src="Erweiterte Navigationsleiste/styles legacy.css" />Vorlage:Klappleiste/Anfang

Europapokal
der Landesmeister

1956: Miloš Milutinović | 1957: Dennis Viollet | 1958: Alfredo Di Stéfano | 1959: Just Fontaine | 1960: Ferenc Puskás | 1961: José Águas | 1962: Bent Løfqvist / Ferenc Puskás / Alfredo Di Stéfano / Heinz Strehl / Justo Tejada | 1963: José Altafini | 1964: Vladimir Kovačević / Sandro Mazzola / Ferenc Puskás | 1965: Eusébio / José Augusto Torres | 1966: Flórián Albert / Eusébio | 1967: Jürgen Piepenburg / Paul Van Himst | 1968: Eusébio | 1969: Denis Law | 1970: Mick Jones / Ove Kindvall | 1971: Antonis Antoniadis | 1972: Johan Cruyff / Antal Dunai / Lou Macari / Silvester Takač | 1973, 1974: Gerd Müller | 1975: Eduard Markarow / Gerd Müller | 1976: Jupp Heynckes | 1977: Franco Cucinotta / Gerd Müller | 1978: Allan Simonsen | 1979: Claudio Sulser | 1980: Søren Lerby | 1981: Terry McDermott / Karl-Heinz Rummenigge / Graeme Souness | 1982: Dieter Hoeneß | 1983: Paolo Rossi | 1984: Wiktar Sokal | 1985: Torbjörn Nilsson / Michel Platini | 1986: Torbjörn Nilsson | 1987: Borislav Cvetković | 1988: Rui Águas / Jean-Marc Ferreri / Gheorghe Hagi / Rabah Madjer / Ally McCoist / Míchel / Petar Novák | 1989: Marco van Basten | 1990: Jean-Pierre Papin / Romário | 1991: Peter Pacult / Jean-Pierre Papin | 1992: Sergei Juran / Jean-Pierre Papin

Champions League

1993: Romário | 1994: Ronald Koeman / Wynton Rufer | 1995: George Weah | 1996: Jari Litmanen | 1997: Milinko Pantić | 1998: Alessandro Del Piero | 1999: Andrij Schewtschenko / Dwight Yorke | 2000: Mário Jardel / Raúl / Rivaldo | 2001: Raúl | 2002, 2003: Ruud van Nistelrooy | 2004: Fernando Morientes | 2005: Ruud van Nistelrooy | 2006: Andrij Schewtschenko | 2007: Kaká | 2008: Cristiano Ronaldo | 2009, 2010, 2011, 2012: Lionel Messi | 2013, 2014: Cristiano Ronaldo | 2015: Cristiano Ronaldo / Lionel Messi / Neymar | 2016, 2017, 2018: Cristiano Ronaldo | 2019: Lionel Messi | 2020: Robert Lewandowski | 2021: Erling Haaland | 2022: Karim Benzema | 2023: Erling Haaland | 2024: Harry Kane / Kylian Mbappé | 2025: Serhou Guirassy / Raphinha

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