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Maria-Theresia-Bastion

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Datei:Bastionul Theresia din Timisoara.jpg
Maria-Theresia-Bastion, 2019
Datei:Bastion Timisoara.jpg
Die Durchfahrt unter der Maria-Theresia-Bastion, 2006
Datei:Bastionul Maria Therezia.jpg
Teil der Maria-Theresia-Bastion, 2007

Die Maria-Theresia-Bastion ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Vorlage:lang:103: attempt to index field 'wikibase' (a nil value)), auch Maria-Theresia-Bastei ist eine denkmalgeschützte<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />gtztm.ro (Memento des Vorlage:IconExternal vom 21. September 2013 im Internet Archive)  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.gtztm.ro (PDF; 246 kB), Denkmalliste Lista Monumentelor Istorice 2004 des Județ Timiș, 68 TM-II-a-A-06103 Cetatea Timișoara, in rumänischer Sprache.</ref> historische Festungsanlage in der westrumänischen Stadt Timișoara. Sie liegt in der Inneren Stadt, südlich des Piața Dr. I. C. Brătianu an der Strada Hector. In der Stadt selbst spricht man meist kurz von der Bastion.

Geschichte

Das damalige Temeswar mit dem umliegenden Banat wurde von den Habsburgern im Zuge des Ausbaus der Militärgrenze durch eine starke Festungsanlage vom Typ Vauban gesichert, die zwischen 1723 und 1765 von dem Gouverneur der Region, Claudius Florimund Mercy, gebaut wurde.<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Vorlage:Webarchiv/Wartung/TodayDer Wert des Parameters archive-today muss ein Datum der Form YYYYMMDD oder Zeitstempel der Form YYYY.MM.DD-hhmmss bzw. YYYYMMDDhhmmss sein.  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/62.20.57.210</ref> Sie ersetzte veraltete Bauten und die kleinere osmanische Zitadelle. Die Festung Temeswar ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Vorlage:lang:103: attempt to index field 'wikibase' (a nil value), {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Vorlage:lang:103: attempt to index field 'wikibase' (a nil value)) bestand aus neun Bastionen. In der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts wurde der überwiegende Teil der Befestigungsmauern abgerissen, um Platz für die sich schnell ausweitende Innere Stadt zu schaffen.<ref>ViaPontica.Wordpress.com, Vauban-type fortresses in Romania, in englischer Sprache.</ref>

Die Maria-Theresia-Bastion, benannt nach der österreichischen Kaiserin Maria Theresia, wurde zwischen 1730 und 1735 aus Ziegelsteinen gebaut und ist der größte Schutzmauerteil, der von der alten Festung Temeswar erhalten ist. Sie umfasst etwa 1,7 Hektar des Stadtkerns.

Auch die Maria-Theresia-Bastion war bereits zum Abriss bestimmt, jedoch wurde das weitläufige Bauwerk Anfang der 1970er Jahre in das Stadtbild integriert. Eine Hauptverkehrsstraße passiert die Anlage mittels fünf Durchfahrten, die zahlreichen Kasematten unter den Gewölben wurden wiederhergestellt und nutzbar gemacht. Seither haben sich hier Geschäfte und gastronomische Betriebe angesiedelt, ebenso eine Diskothek, eine Spielbank, eine Buchhandlung sowie zwei permanente Ausstellungen des Banater Nationalmuseums (Ausstellung Information- und Kommunikation, Technologie und Die Violine – eine lebenslange Leidenschaft), und die Sektion für Ethnographie des Dorfmuseums.<ref>KarpatenWilli.com, Franz Engelmann: Ladenbummel durch Temeswars Vergangenheit.</ref> So verbindet das Areal als Knotenpunkt zwischen dem historischen Stadtkern und den neueren Stadtteilen unterschiedliche Entwicklungsperioden der Stadt.<ref name=" bennert.de">@1@2Vorlage:Toter Link/www.bennert.deBennert.de (Seite nicht mehr abrufbar, festgestellt im April 2019. Suche im Internet Archive )Vorlage:Toter Link/archivebot, Bennert GmbH: Referenzen – fortarei „Bastion Theresia“ Timișoara</ref>

Ab 2008 wurde die Bastion im großen Stil in fünf Bauabschnitten restauriert. 20.000 Quadratmeter Mauerwerksteile wurden durch Sandstrahlarbeiten gereinigt und beschädigte Stellen ausgewechselt. Der Arbeitsumfang beinhaltete unter anderem Abbruch- und Ausschachtungsarbeiten, Fundamentsicherung und Rissverpressung, Schalldämmung und Wärmeschutz sowie die Überarbeitung der Innenräume.<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Bennert.de (Memento des Vorlage:IconExternal vom 28. Juli 2011 im Internet Archive)  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.bennert.de, Mammut-Projekt Timișoara (Rumänien) beendet.</ref> Die Gesamtinvestition betrug 9,7 Millionen Euro, davon fünf Millionen aus dem PHARE-Fond der Europäischen Union, 2,3 Millionen Euro vom Temescher Kreisrat und 750.000 Euro vom Temeswarer Rathaus.<ref>Temeswar.Diplo.de, Deutsches Konsulat in Temeswar, Presseauswertung 15. – 22. März 2010, Information aus der Agenda Zilei.</ref> Der Beginn der Bauarbeiten hatte sich mehrfach durch gerichtliche Klagen von Geschäftanliegern verzögert.<ref>Temeswar.Diplo.de, Deutsches Konsulat in Temeswar, Presseauswertung 8.–14. Oktober 2007, Artikel aus der Renașterea bănăţeană, der Agenda Zilei und der Ziua de Vest zum Thema Bastion, 13. Oktober 2007.</ref><ref>Temeswar.Diplo.de, Deutsches Konsulat in Temeswar, Presseauswertung 4.–10. Februar 2008, Renașterea bănăţeană: Weiter Probleme beim Bastion Komplex, 7. Februar 2008</ref><ref>Temeswar.Diplo.de, Deutsches Konsulat in Temeswar, Presseauswertung 11.–17. Februar 2008, Ziua de Vest: Durcheinander bei der Bastei, 14. Februar 2008.</ref> Im Januar 2011 wurden die Renovierungsarbeiten im Wesentlichen abgeschlossen.<ref>Temeswar.Diplo.de, Deutsches Konsulat in Temeswar, Presseauswertung 29. – 31. Januar 2011, Ziua de Vest.</ref>

Weitere Fragmente der Festung

Neben der Maria-Theresia-Bastion existieren noch vier weitere Festungsfragmente, und zwar an der Strada Alexandru Ioan Cuza, im Botanischen Garten von Timișoara und auf der Piața Timișoara 700 – dort einmal nördlich und einmal südlich der Strada Coriolan Brediceanu.

Weblinks

Commons: Maria-Theresia-Bastion – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

<references/>

Koordinaten: 45° 45′ 25″ N, 21° 14′ 0″ O

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