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Maximilian Arndt

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Maximilian Arndt Vorlage:SportPicto
Nation DeutschlandDatei:Flag of Germany.svg Deutschland
Geburtstag 23. Juli 1987
Geburtsort SuhlDDR
Karriere
Disziplin Zweier, Vierer
Position Pilot
Status zurückgetreten
Karriereende 2016
Medaillenspiegel
WM-Medaillen 2 × Goldmedaille 2 × Silbermedaille 1 × Bronzemedaille
EM-Medaillen 3 × Goldmedaille 1 × Silbermedaille 1 × Bronzemedaille
 Bob-Weltmeisterschaften
Bronze 2012 Lake Placid Zweier
Silber 2012 Lake Placid Vierer
Silber 2012 Lake Placid Team
Gold 2013 St. Moritz Vierer
Gold 2015 Winterberg Vierer
 Bob-Europameisterschaften
Silber 2012 Altenberg Zweier
Gold 2012 Altenberg Vierer
Gold 2013 Igls Vierer
Gold 2016 St. Moritz Vierer
Bronze 2016 St. Moritz Zweier
Platzierungen im Bob-Weltcup
 Debüt im Weltcup 2010
 Gesamtweltcup Zweier 2. (2011/12)
 Gesamtweltcup Vierer 1. (2013/14, 2015/16)
 

Maximilian Arndt (* 23. Juli 1987 in Suhl) ist ein ehemaliger deutscher Bobsportler. Seine größten Erfolge waren die Siege bei den Weltmeisterschaften im Viererbob 2013 und 2015.

Werdegang

Datei:Olympia-Einkleidung Erding 2013 235.JPG
Signatur

Maximilian Arndt vom BSR Rennsteig Oberhof begann 2003 mit dem Bobsport. Das Team seiner Anschieber besteht aus René Tiefert, Cliff Denner, Florian Kunze und Fabian Gneupel. Bei der Junioren-Weltmeisterschaft 2007 gewann er im Zweierbob den Titel und im großen Schlitten die Silbermedaille. 2008 konnte er die Silbermedaille im Viererbob wiederholen, verpasste aber im kleinen Schlitten als Viertplatzierter knapp eine weitere Medaille. National gewann er im Zweier 2006 und 2007 die Juniorentitel und wurde 2007 hinter Oliver Harraß Zweiter im Vierer.

Im Dezember 2006 gab Arndt mit Lucas Kuske als Anschieber sein Debüt im Bob-Europacup und wurde in Königssee 12. Im Januar erreichte er in Winterberg mit Anschieber Jens Nohka mit Rang fünf eine erste einstellige Platzierung. In Igls gewann er im November 2007 mit Tiefert im Zweierbob sein erstes Europacuprennen. Im Dezember 2008 konnte er mit Anschieber Denner in Altenberg zum zweiten Mal ein Europacuprennen gewinnen. 2010 wurde Arndt Juniorenweltmeister im Zweierbob und erreichte den dritten Platz im Vierer. Bei seinem Weltcup-Debüt im November 2010 auf der schwierigen Bahn in Whistler schaffte er im Zweierbob mit Anschieber Martin Putze einen guten fünften Platz und fuhr zwei Tage später im Vierer auf den zweiten Rang hinter Olympiasieger Steven Holcomb. Seinen erfolgreichen Bob schoben René Tiefert, Martin Putze und Alexander Rödiger an.<ref>27.11.2010 16:00:00 WC 4 Men Bob Whistler. FIBT, 28. November 2010, archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 21. September 2012; abgerufen am 29. November 2010 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.fibt.com</ref> Bei den folgenden Rennen in Calgary und Lake Placid erreichte er im Viererbob zwei weitere Podiumsplätze. Bei der Juniorenweltmeisterschaft 2011 gewann er den Titel im Vierer und belegte im Zweier den zweiten Rang.

Im Winter 2011/12 konnte Maximilian Arndt am 8. Januar 2012 in Altenberg im Viererbob sein erstes Weltcuprennen gewinnen. Zwei Wochen später siegte er in St. Moritz mit beiden Bobs. Im Gesamtweltcup belegte er jeweils den zweiten Rang und gewann zudem die Kombinationswertung. Bei der Bob-Weltmeisterschaft 2012 in Lake Placid gewann er mit Anschieber Kevin Kuske die Bronzemedaille im Zweierbob, mit Anschieber Steven Deja die Silbermedaille mit dem deutschen Team sowie mit den Anschiebern Alexander Rödiger, Kevin Kuske und Martin Putze die Silbermedaille im Viererbob. Ein Jahr später gewann er bei der Weltmeisterschaft in St. Moritz im Viererbob mit seiner Crew den Titel.<ref>Rennrodeln und Bob: Geisenberger und Arndt gewinnen erstmals WM-Titel. In: Deer Spiegel online. 3. Februar 2013, abgerufen am 8. Februar 2013.</ref> 2012, 2013 und 2016 wurde Arndt zudem Europameister im Viererbob.<ref>Arndt verteidigt EM-Titel im Viererbob. In: Westdeutsche Zeitung online. 3. Februar 2013, abgerufen am 8. Februar 2013.</ref>

Im Juni 2016 erklärte Arndt seinen Rücktritt vom Leistungssport. Er ist Polizeimeister und war Mitglied der Sportfördergruppe der Thüringer Polizei.<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />DPSK-Geschäftsstelle beim Weltcup (Memento des Vorlage:IconExternal vom 17. Dezember 2013 im Internet Archive)  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.dpsk.de Website des Deutschen Polizeisportkuratoriums. Abgerufen am 18. Juni 2013.</ref>

Arndt heiratete im Sommer 2018 seine langjährige Freundin Annemarie. Das Paar hat drei gemeinsame Töchter und lebt in Viernau. Inzwischen spielt Maximilian Arndt in der 1. Mannschaft des FSV 04 Viernau Fußball.

Erfolge

Platzierungen nach Saison

Saison Weltcup WM EM OS
Vierer Zweier Komb. Vierer Zweier Team Vierer Zweier Vierer Zweier
2010/11 12. 14. 14. 4.
2011/12 2. 2. 1. 2. 3. 2. 1. 2.
2012/13 4. 22. 11. 1. 10. 1.
2013/14 1. 11. 4. 6. 15.
2014/15 3. 18. 11. 1. 5.
2015/16 1. 10. 2. 7. 12. 1. 3.

Weltcupsiege

Zweierbob Viererbob
Nr. Datum Ort Bahn
1. Vorlage:DatumZelle SchweizDatei:Flag of Switzerland within 2to3.svg St. Moritz Olympia Bob Run St. Moritz–Celerina
Nr. Datum Ort Bahn
1. Vorlage:DatumZelle OsterreichDatei:Flag of Austria.svg Innsbruck-Igls Olympia Eiskanal Igls
2. Vorlage:DatumZelle DeutschlandDatei:Flag of Germany.svg Altenberg Rennschlitten- und Bobbahn Altenberg
3. Vorlage:DatumZelle SchweizDatei:Flag of Switzerland within 2to3.svg St. Moritz Olympia Bobrun St. Moritz–Celerina
4. Vorlage:DatumZelle DeutschlandDatei:Flag of Germany.svg Altenberg Rennschlitten- und Bobbahn Altenberg
5. Vorlage:DatumZelle OsterreichDatei:Flag of Austria.svg Innsbruck-Igls Olympia Eiskanal Igls
6. Vorlage:DatumZelle DeutschlandDatei:Flag of Germany.svg Winterberg Bobbahn Winterberg
7. Vorlage:DatumZelle DeutschlandDatei:Flag of Germany.svg Winterberg Bobbahn Winterberg
8. Vorlage:DatumZelle Vereinigte StaatenDatei:Flag of the United States.svg Lake Placid Olympia-Bobbahn Lake Placid
9. Vorlage:DatumZelle DeutschlandDatei:Flag of Germany.svg Königssee Kombinierte Kunsteisbahn am Königssee
10. Vorlage:DatumZelle Vereinigte StaatenDatei:Flag of the United States.svg Lake Placid Olympia-Bobbahn Mount Van Hoevenberg
11. Vorlage:DatumZelle SchweizDatei:Flag of Switzerland within 2to3.svg St. Moritz Olympia Bobrun St. Moritz–Celerina
12. Vorlage:DatumZelle DeutschlandDatei:Flag of Germany.svg Königssee Kunsteisbahn Königssee

Weblinks

Einzelnachweise

<references />

<templatestyles src="BoxenVerschmelzen/styles.css" />

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1930: Zaninetta, Biasini, Dorini, Rossi | 1931: Zahn, Schmidt, Bock, Hinterfeld | 1934: Kilian, Schwarz, von Valta, Huber | 1935: Kilian, Gruber, von Valta, Schwarz | 1937: McEvoy, Looker, Green, Black | 1938: McEvoy, Looker, Green, Mackintosh | 1939: Feierabend, Cattani, Hörning, Beerli | 1947: Feierabend, Waller, Endrich, Waser | 1949: Benham, Martin, Casey, D’Amico | 1950: Benham, Martin, Atkinson, D’Amico | 1951: Ostler, Leitl, Pössinger, Nieberl | 1953: Johnson, Biesiadecki, Miller, Smith | 1954: Feierabend, Warburton, Diener, Angst | 1955: Kapus, Diener, Alt, Angst | 1957: Zoller, Theler, Küderli, Leu | 1958: Rösch, Hammer, Bauer, Haller | 1959: Tyler, Sheffield, Voorhis, Butler | 1960: Monti, Siorpaes, Nordio, Alverà | 1961: Monti, Siorpaes, Nordio, Rigoni | 1962: Schelle, Sterff, Siebert, Göbl | 1963: Zardini, Dalla Torre, Mocellini, Bonagura | 1965: Emery, Presley, Young, Kirby | 1966: Pensperger, Wurzer, Ebert, Siebert, Göbl | 1969: Zimmerer, Utzschneider, Steinbauer, Gaisreiter | 1970: De Zordo, Zandonella, Armano, De Paolis | 1971: Stadler, Forster, Schärer, Schärer | 1973: Stadler, Camichel, Schärer, Schärer | 1974: Zimmerer, Utzschneider, Schumann, Wurzer | 1975: Schärer, Schärer, Camichel, Benz | 1977: Nehmer, Germeshausen, Gerhardt, Bethge | 1978: Schönau, Bernhardt, Seifert, Musiol | 1979: Gaisreiter, Gebhard, Wagner, Busche | 1981: Germeshausen, Gerhardt, Gerlach, Trübner | 1982: Giobellina, Stettler, Salzmann, Freiermuth | 1983: Fasser, Märchy, Poletti, Strittmatter | 1985: Lehmann, Trübner, Voge, Grummt | 1986: Schärer, Meier, Fassbind, Kiser | 1987: Hiltebrand, Fehlmann, Fassbind, Kiser | 1989: Weder, Morell, Gerber, Schindelholz | 1990: Weder, Gerber, Schindelholz, Morell | 1991: W. Hoppe, Musiol, Kühn, Langen | 1993: Weder, Acklin, Meier, Semeraro | 1995: W. Hoppe, Hannemann, Hielscher, Embach | 1996: Langen, Zimmermann, Rühr, Hampel | 1997: W. Hoppe, Rühr, Hannemann, Embach | 1999: Mingeon, Hostache, Le Chanony, Robert | 2000: Lange, R. Hoppe, Behrendt, Embach | 2001: Langen, Zimmermann, Peter, Metzger | 2003: Lange, R. Hoppe, Kuske, Embach | 2004: Lange, Lehmann, Kuske, R. Hoppe | 2005: Lange, R. Hoppe, Kuske, Putze | 2007: Rüegg, Lamparter, Hefti, Grand | 2008: Lange, R. Hoppe, Kuske, Putze | 2009: Holcomb, Olsen, Mesler, Tomasevicz | 2011: Machata, Adjei, Bredau, Becke | 2012: Holcomb, Olsen, Langton, Tomasevicz | 2013: Arndt, Hübenbecker, Rödiger, Putze | 2015: Arndt, Korona, Rödiger, Heber | 2016: Melbārdis, Dreiškens, Vilkaste, Strenga | 2017: Friedrich, Bauer, Grothkopp, Margis & Lochner, Kagerhuber, Bluhm, Rasp | 2019: Friedrich, Bauer, Grothkopp, Margis | 2020: Friedrich, Bauer, Grothkopp, Schüller | 2021: Friedrich, Margis, Bauer, Schüller | 2023: Friedrich, Margis, Bauer, Schüller | 2024: Friedrich, Margis, Schüller, Straub | 2025: Friedrich, Sommer, Schüller, Straub

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1967: Panțuru, Neagoe, Hristovici, Maftei | 1968: Wicki, Candrian, Hofmann, Graf | 1969: Frigo, Basuino, Brabcaccio, De Paolis | 1970: Zimmerer, Gaisreiter, Steinbauer, Utzschneider | 1971: Panțuru, Zangor, Pascu, Focșeneanu | 1972: Müller, Ott, Born, Hiltebrand | 1973: Zimmerer, Utzschneider, Gaisreiter, Ohlwärter | 1976: Gaisreiter, Wagner, Ertel, Gilik | 1978: Sperling, Köfel, Rednack, Köck | 1979: Nehmer, Babock, Germeshausen, Gerhardt | 1980: Schärer, Bächli, Marti, Benz | 1981: Germeshausen, Trübner, Gerlach, Gerhardt | 1982: Pichler, Ott, Leuthold, Klaus | 1983: Fasser, Poletti, Märchy, Strittmatter | 1984–1985: Giobellina, Stettler, Salzmann, Freiermuth | 1986: Hiltebrand, Meier, Fassbind, Kiser | 1987: W. Hoppe, Schauerhammer, Wetzig, Musiol | 1988: Schebitz, Höring, Oechsle, Hieber | 1989: Appelt, Winkler, Redl, Mandl | 1990: Kienast, Schroll, Riedl, Lindner | 1991: Weder, Gerber, Schindelholz, Morell | 1992: Czudaj, Bonk, Jang, Szelig | 1993: Weder, D. Acklin, Meier, Semeraro | 1994: Huber, Tartaglia, Ticci, Ruggiero | 1995: W. Hoppe, Hielscher, Hannemann, Embach | 1996: Langen, Rühr, Zimmermann, Hampel | 1997: Götschi, G. Acklin, Giger, Seitz | 1998: Czudaj, Voss, Görmer, Szelig | 1999: Langen, Zimmermann, Platzer, Rühr | 2000: Mingeon, Hostache, Fouquet, Robert | 2001: Benesch, Voss, Lehmann, Szelig | 2002: Lange, Kühn, Kuske, Embach | 2003: Prūsis, Silarājs, Rullis, Ozols | 2004: Lange, Lehmann, Kuske, R. Hoppe | 2005: Subkow, Seliwjorstow, Golubew, Stjopuschkin | 2006: Annen, Lamparter, Hefti, Grand | 2007: Lange, Rödiger, Kuske, Putze | 2008: Miņins, Dreiškens, Melbārdis, Dambis | 2009: Subkow, Oreschnikow, Trunenkow, Stjopuschkin | 2010: Lange, Rödiger, Kuske, Putze | 2011: Machata, Adjei, Bredau, Becke | 2012: Arndt, Hübenbecker, Rödiger, Putze | 2013: Arndt, Hübenbecker, Rödiger, Putze | 2014: Hefti, Baumann, Egger, Amrhein | 2015: Melbārdis, Dreiškens, Vilkaste, Strenga | 2016: Arndt, Korona, Putze, Heber | 2017: Lochner, Mrowka, Bluhm, Rasp | 2018: Lochner, Rademacher, Bluhm, Rasp | 2019: Lochner, Rademacher, Rasp, Bauer | 2020: Lochner, Weber, Bauer, Rasp | 2021: Friedrich, Margis, Bauer, Schüller | 2022: Ķibermanis, Spriņģis, Miknis, Nemme | 2023: Hall, Lawrence, Gulliver, Cackett | 2024: Friedrich, Bauer, Schüller, Straub | 2025: Lochner, Bauer, Wenzel, Fleischhauer | 2026: Ammour, Ammour, Tasche, Schaller

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