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Goi, Rode, Goi!

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Goi, Rode, Goi!
Studioalbum von Arkona

Veröffent-
lichung

30. Oktober 2009

Aufnahme

Oktober 2008 – Mai 2009

Label(s)

Napalm Records

Format(e)

CD, LP

Genre(s)

Pagan Metal, Folk Metal

Titel (Anzahl)

14

Länge

79 min 39 s

Besetzung

  • Chorgesang: Ilja ‚Wolfenhirt‘, Alexander ‚Schmel‘
  • Tulnic: Cosmin ‚Hultanu‘ Duduk
  • Domra: Wassili Derewjanni
  • sowie weitere Gastmusiker

Produktion

Sergei ‚Lasar‘ & Mascha ‚Scream‘

Studio(s)

  • CDM Records Studio, Moskau
  • Astia Studio Sound, Lappeenranta (Gitarren)
  • Gigant Records Studio (Schlagzeug)
Chronologie
Ot Serdza k Nebu
(2007)
Goi, Rode, Goi!

Goi, Rode, Goi! ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Vorlage:lang:103: attempt to index field 'wikibase' (a nil value)) ist das fünfte Studioalbum der Pagan-Metal-Band Arkona. Es wurde über Napalm Records am 28. Oktober 2009 in Deutschland und am 3. November in den USA und Kanada veröffentlicht.<ref name="release">News: New album Release Dates. arkona-russia.com, 26. August 2009 (englisch). @1@2Vorlage:Toter Link/www.arkona-russia.com (Seite nicht mehr abrufbar, festgestellt im April 2018. Suche im Internet Archive )Vorlage:Toter Link/archivebot</ref> Neben der normalen CD-Version ist das Album auch als Doppel-Vinyl in einer auf 500 Stück limitierten Auflage erhältlich.

Der Titel bezieht sich auf den slawischen Gott Rod ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Vorlage:lang:103: attempt to index field 'wikibase' (a nil value)) und bedeutet frei übersetzt „Gepriesen sei Rod!“. Rod stellt in der slawischen Mythologie die vermutlich älteste und höchste Gottheit dar. Aus ihm ging später Svarog hervor.

Geschichte

Durch ihren Auftritt beim fünften Ragnarök-Festival im Jahr 2008 war das Plattenlabel Napalm Records auf die Band aufmerksam geworden. Als Arkona wieder zurück in Russland waren, konnten sie daher sofort einen Vertrag für das bereits 2007 veröffentlichte Album Ot Serdca k Nebu ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Vorlage:lang:103: attempt to index field 'wikibase' (a nil value)) unterzeichnen. Das Album war bis dahin nur in Russland erschienen. Nach der Wiederveröffentlichung im Jahr 2008 ging die Band auf eine 30-tägige Europatournee, bei dem sie unter anderem auf dem tschechischen Brutal-Assault-Festival auftraten.<ref name="bio"><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Offizielle Biografie. (Memento des Vorlage:IconExternal vom 24. März 2013 auf WebCite)  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.arkona-russia.com arkona-russia.com (englisch).</ref>

Nach einer kurzen Pause begannen im Dezember 2008 die Aufnahmen zu Goi, Rode, Goi!. Zu diesem Zeitpunkt war für das Album eine Laufzeit von etwa 70 Minuten und ein Umfang von 12 Liedern angesetzt. Wie bei den vorherigen Alben waren Wladimir Tscherepowski und Wladimir ‚Volk‘ für viele der traditionellen Instrumente zuständig. Daneben wurden weitere Gastmusiker, teilweise aus anderen Pagan-Metal-Bands, sowie ein russisches Streichquintett und ein Chor eingeladen. Insgesamt waren mehr als 40 Musiker an diesem Album beteiligt.<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />News: Arkona started to record the fifth album. (Memento des Vorlage:IconExternal vom 8. Juli 2009 im Internet Archive)  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.arkona-russia.com arkona-russia.com, 11. Dezember 2008 (englisch).</ref><ref name="metalstorm-interview">Mad Mike: Interview with Mascha ‚Scream‘. Metal Storm Magazine, 18. Oktober 2008, ehemals im Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar); abgerufen am 5. November 2009 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).@1@2Vorlage:Toter Link/www.metalstormmag.com (Seite nicht mehr abrufbar. Suche im Internet Archive )Vorlage:Toter Link/archivebot</ref>

Der Großteil der Aufnahmen fand im CDM Records Studio in Moskau statt; die Gitarren wurden dagegen im Astia Studio Sound in Lappeenranta, das Schlagzeug im russischen Gigant Records Studio aufgenommen. Im Mai 2009 waren schließlich alle Aufnahmen abgeschlossen. Anschließend wurde das Mastering im Mai und Juni 2009 von Bandmitglied Sergei ‚Lasar‘ im Deformation Sound Studio durchgeführt.<ref name="disco">Goi, Rode, Goi! in der offiziellen Diskografie. arkona-russia.com (englisch); @1@2Vorlage:Toter Link/www.arkona-russia.com (Seite nicht mehr abrufbar, festgestellt im April 2018. Suche im Internet Archive )Vorlage:Toter Link/archivebot</ref> Während der Produktion von Goi, Rode, Goi! konnte die Band im Mai 2009 außerdem ihre zweite Live-DVD Noch Velesova ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Vorlage:lang:103: attempt to index field 'wikibase' (a nil value)) veröffentlichen.<ref name="bio" />

Das finale Cover-Artwork stammt vom belgischen Künstler Kris Verwimp und wurde am 25. Mai 2009 vorgestellt. Verwimp hat darüber hinaus zu jedem Lied Illustrationen angefertigt, die im CD-Booklet verwendet werden.<ref name="bio" /><ref name="metalstorm-interview" /><ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />News: Coming Arkona Album Design Finished. (Memento des Vorlage:IconExternal vom 23. Juli 2009 im Internet Archive)  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.arkona-russia.com arkona-russia.com, 25. Mai 2009 (englisch).</ref>

Am 3. September wurde ein Trailer zu Goi, Rode, Goi! veröffentlicht, in dem während der Laufzeit von etwa acht Minuten 12 Lieder des Albums vorgestellt werden.<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />News: “Goi, Rode, Goi!” Trailer. (Memento des Vorlage:IconExternal vom 30. September 2009 im Internet Archive)  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.arkona-russia.com arkona-russia.com, 3. September 2009 (englisch).</ref> Im Trailer ist außerdem ein Teil des oben erwähnten Artworks zu sehen. Einen Monat später wurde schließlich das Musikvideo zum Titelstück Goi, Rode, Goi! vorgestellt.<ref>“Goi, Rode, Goi!” – videoclip. arkona-russia.com (englisch). @1@2Vorlage:Toter Link/www.arkona-russia.com (Seite nicht mehr abrufbar, festgestellt im April 2018. Suche im Internet Archive )Vorlage:Toter Link/archivebot</ref>

Die Veröffentlichung des Albums folgte am 28. Oktober in Finnland und Spanien, am 30. Oktober in Deutschland, Österreich, der Schweiz, den Benelux-Ländern, Frankreich, Italien und Schweden, am 2. November im restlichen Europa und am 3. November in den USA und Kanada.<ref name="release" />

Am 17. März 2010 wurde das zweite Video zum Album vorgestellt. Das Video zum Stück Liki Bessmertnykh Bogov ist das erste Musikvideo der Band, welches in HD-Qualität (720p) veröffentlicht wurde.<ref>News – Liki Bessmertnykh Bogov (New video). arkona-russia.com @1@2Vorlage:Toter Link/arkona-russia.com (Seite nicht mehr abrufbar, festgestellt im April 2018. Suche im Internet Archive )Vorlage:Toter Link/archivebot</ref> Ein weiteres Video zu Yarilo folgte am 10. November 2010. Es besteht hauptsächlich aus Live-Aufnahmen, die während der Paganfest-Tour 2010 entstanden sind.<ref>News – New videoclip on “Yarilo” song. arkona-russia.com @1@2Vorlage:Toter Link/arkona-russia.com (Seite nicht mehr abrufbar, festgestellt im April 2018. Suche im Internet Archive )Vorlage:Toter Link/archivebot</ref>

Erfolge

Das Album wurde in der Szene fast ausnahmslos positiv aufgenommen und in vielen Reviews deutlich gelobt. So hebt etwa Andreas Stappert im Rock Hard besonders den abwechslungsreichen Gesang von Mascha ‚Scream‘ hervor und spricht von einem „originellen und immens eingängigen Album“.<ref name="rockhard">Andreas Stappert: Review: Arkona – Goi, Rode, Goi! Rock Hard, 28. Oktober 2009, ehemals im Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar); abgerufen am 21. Dezember 2009.@1@2Vorlage:Toter Link/www.rockhard.de (Seite nicht mehr abrufbar. Suche im Internet Archive )Vorlage:Toter Link/archivebot</ref> Im Metal Hammer vergibt Sebastian Kessler 5 von 7 Punkten.<ref name="hammer">Sebastian Kessler: Review: Arkona – Goi, Rode, Goi! Metal Hammer, archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 8. Dezember 2009; abgerufen am 21. Dezember 2009.</ref>

Im Webzine The-Pit.de erhält das Album 9,5 von 10 möglichen Punkten; Rezensentin Nicola Holm lobt neben dem Gesang vor allem die Atmosphäre und Vielfalt auf dem Album. Sie beschreibt Goi, Rode, Goi! als

„[…] ein sehr vielschichtiges Pagan-Folk-Metal Album, das an Abwechslungsreichtum und Stimmung kaum überboten werden wird. […] Ganz besonders reizvoll an dem Album Goi, Rode, Goi! ist die Verschmelzung von Streichern mit E-Gitarren […] oder [deren] Kombination mit Blastbeats […] Ein aufrüttelnd exotisch klingendes und zum Glück nicht enden wollendes Album, das gerade durch seine Vielschichtigkeit an Größe gewinnt – ein echtes Kunstwerk.“

– <templatestyles src="Person/styles.css" />Nicola Holm: CD-Review<ref name="thepit">Nicola Holm: Review: Arkona – Goi, Rode, Goi! In: the-pit.de. 28. Oktober 2009, abgerufen am 5. November 2009.</ref>

Lediglich an einigen Stellen bemängelt sie, „dass Arkona sich etwas zu sehr im Folk verlieren, dass man den Anteil an Heavy-Metal zu vermissen beginnt“ und nennt als Beispiel das Stück Yarilo.<ref name="thepit" />

Auch beim österreichischen Webzine Stormbringer wird dieser Aspekt eher negativ aufgefasst; das Album erhält hier 3 von 5 Punkten:

„Arkona klingen auf ihrem inzwischen fünften Studio-Album Goi, Rode, Goi etwas glattgebügelter und vorhersehbarer. […] Die brachialen Abschnitte wurden insgesamt zurückgeschraubt. Folk-Anteile und epische Phasen rücken zusehends in den Vordergrund.“

– <templatestyles src="Person/styles.css" />Django: CD-Review<ref name="stormbringer">Django: Review: Arkona – Goi, Rode, Goi! Stormbringer, 1. November 2009, abgerufen am 5. November 2009.</ref>

Dagegen schreibt Mathias Klammer bei metal.de: „Die gesamte Ausrichtung der Band hat sich auf dem neuen Silberling aber konstant in Richtung zunehmende Härte entwickelt.“ Er gibt dem Album 8 von 10 Punkten und lobt auch die konsequente Weiterentwicklung der Band: „Mit Goi, Rode, Goi! setzen die Jungs und Mädels ihren erfolgreichen Kurs fort […]“.<ref name="metal">Mathias Klammer: Review: Arkona – Goi, Rode, Goi! In: metal.de. 4. November 2009, abgerufen am 5. November 2009.</ref>

Bei powermetal.de traf Goi, Rode, Goi! ebenfalls auf positive Resonanz. Julian Rohrer vergibt 9,5 von 10 Punkten und ist von dem Album begeistert:

„[…] was Arkona mit Goi, Rode, Goi! abliefern, ist für mich nicht nur ein Anwärter für das Pagan-Album des Jahres, sondern gleich für die Spitze der Veröffentlichungen der letzten Jahre insgesamt in dieser Sparte des Heidenmetalls. […] Nah am Grade der Perfektion verbinden Arkona eingängige Melodien, epische Passagen und böse Wutausbrüche […] Selbst nach wiederholtem Hören findet sich auf dem Album immer wieder etwas Neues, was einen begeistert oder überrascht.“

– <templatestyles src="Person/styles.css" />Julian Rohrer: CD-Review<ref name="powermetal">Julian Rohrer: Review: Arkona – Goi, Rode, Goi! In: powermetal.de. 28. Oktober 2009, abgerufen am 5. November 2009.</ref>

In ihrem Review auf Musikreviews.de betont Sabine Langner, dass sich Arkona mit diesem Album deutlich von der Vielzahl anderer Bands im Bereich des Pagan Metals abheben: „Goi, Rode, Goi! beweist einmal mehr, dass Folk-Metal nicht gleich Folk-Metal sein muss.“<ref name="musikreviews">Sabine Langner: Review: Arkona – Goi, Rode, Goi! In: Musikreviews.de. 30. Oktober 2009, abgerufen am 5. November 2009.</ref> Stefan Frühauf bezeichnete Goi, Rode, Goi! in seiner Rezension auf dark-festivals.de als „uneingeschränkt empfehlenswert.“<ref name="dark-festivals">Stefan Frühauf: Review: Arkona – Goi, Rode, Goi! In: dark-festivals.de. 6. Oktober 2009, abgerufen am 7. August 2011.</ref>

In vielen Reviews wird besonders das Stück Na Moey Zemle (deutsch „In meinem Land“), bei dem eine Vielzahl von Musikern anderer Pagan-Metal-Bands mitgewirkt haben, wegen seiner durchdachten und abwechslungsreichen Komposition hervorgehoben. Während der Laufzeit von etwa 15 Minuten wird die Geschichte eines Kriegers erzählt, der hinauszieht, um Glück und Freude zu finden. So reist er in verschiedene Gebiete Europas und trifft dort auf Menschen anderer Volksstämme. Die entsprechenden Passagen im Lied werden von den Bands Heidevolk (Niederlande), Månegarm (Schweden), Menhir (Deutschland), Obtest (Litauen) und Skyforger (Lettland) in ihrer jeweiligen Landessprache vorgetragen. Am Ende kehrt der Krieger zu seinem Volk zurück und erkennt nun, dass Glück und Freude schon immer dort zu finden waren. Dieses Stück wurde unter anderem als „Vorreiter des Albums“,<ref name="thepit" /> „kompositorische[n] Meisterleistung“,<ref name="powermetal" /> „absolut gelungene Großtat“<ref name="musikreviews" /> und „genialste[s] Folk/Pagan-Stück der letzten Jahre“<ref name="terrorverlag">Fafnir: Review: Arkona – Goi, Rode, Goi! Terrorverlag, 28. Oktober 2009, abgerufen am 5. November 2009.</ref> bezeichnet.

Titelliste

# Titel russ. Originaltitel deutsche Transkription Länge Bemerkung
1 Goi, Rode, Goi! {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value) Goi, Rode, Goi! 6:13 1. Musikvideo
2 Tropoiu Nevedannoi {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value) Tropoju newedannoi 6:24
3 Nevidal {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value) Newidal 4:34
4 Na Moey Zemle {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value) Na mojei semle 15:10
5 Pritcha {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value) Pritscha 0:54
6 V Tsepiakh Drevney Tainy {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value) W zepjach drewnei Tainy 6:26
7 Yarilo {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value) Jarilo 2:31 3. Musikvideo
8 Liki Bessmertnykh Bogov {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value) Liki bessmertnych Bogow 5:19 2. Musikvideo
9 Kolo Navi {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value) Kolo Nawi 4:18
10 Korochun {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value) Korotschun 2:11
11 Pamiat {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value) Pamjat 5:46
12 Kupalets {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value) Kupalez 2:49
13 Arkona {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value) Arkona 6:36
14 Nebo Hmuroe, Tuchi Mrachniye {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value) Nebo Chmuroje, Tutschi Mratschnyje 10:28

Inhalte der Lieder

Das Titelstück Goi, Rode, Goi! handelt von slawischen Kriegern, die während der Rückkehr von einer Seereise Schiffbruch erleiden. Als sie erkennen, dass sie keine Überlebenschancen haben, beten sie zum Gott Stribog, dass er die Nachricht von ihrem Tod ihren Familien überbringen möge.

Im Stück Tropoiu Nevedannoi (deutsch „Auf unbekannten Pfaden“) wird ein Mann beschrieben, der die Verehrung seiner Ahnen als dunklen, bösen Kult vollzieht und diesem langsam verfällt.

Nevidal (deutsch „Wunder“) handelt von einer Frau, die in einem Traum den Fall ihres Heimatlandes und den Tod ihres Volkes vorhersieht. Das Stück bringt zum Ausdruck, wie Menschen jede Gefahr von ihnen abwenden können, wenn sie gemeinschaftlich handeln.

Na Moey Zemle wurde bereits oben im Abschnitt Erfolge erwähnt.

Pritcha (deutsch „Parabel“) ist das kürzeste Stück auf dem Album und besteht im Wesentlichen aus einem Gebet an den Gott Rod.

Im Stück V Tsepiakh Drevney Tainy (deutsch „In Reihen uralter Geheimnisse“) steht ein Mann am Grab seiner Ahnen und schwört, sein Heimatland zu beschützen und alte, einheimische Traditionen wiederzubeleben.

Das Stück Yarilo handelt vom slawischen Frühlingsfest, bei dem eine Feier zu Ehren des Frühlingsgottes Jarilo veranstaltet wird.

Liki Bessmertnykh Bogov (deutsch „Die Gesichter der unsterblichen Götter“) handelt von einem Mann, der seinen Lebenswillen verloren hat. Andererseits hat er aber Angst vor dem Tod und versucht daher, der Realität zu entfliehen.

Kolo Navi (deutsch „Kolo des Nav“; Nav ist dabei die immaterielle Welt neben Jav und Prav, den drei Welten die im Buch von Veles beschrieben werden) beschreibt die Reise der Seele eines gefallenen Kriegers in die Unterwelt. Die Seele betet hier, ähnlich wie im ersten Stück des Albums, den Windgott Stribog an, der Familie des Gefallenen die Nachricht von seinem Tod zu überbringen.

Korochun ist ein reines Instrumentalstück und nach der slawischen Wintersonnenwende bezeichnet.

Das Stück Pamiat (deutsch „Die Erinnerung“) ist ein Gebet an die slawischen Götter und ruft diese auf, sich zu erheben und den alten Glauben wiederzuerwecken.

Kupalets beschreibt die Feierlichkeiten zum slawischen Fest der Sommersonnenwende. Das Wort Kupalets bezeichnet dabei das Feuer, welches bei diesem Fest entzündet wird. (Siehe auch: Iwan-Kupala-Tag, Mittsommerfest)

Das Stück Arkona handelt von der letzten slawischen Festung, der Jaromarsburg am Kap Arkona, welche 1168 im Zuge der Christianisierung zerstört wurde. Arkona steht daher symbolisch für die alten Überlieferungen der slawischen Mythologie, die auf ihre Wiederentdeckung warten.

Im letzten Stück, Nebo Hmuroe, Tuchi Mrachniye (deutsch „Düsterer Himmel, grelle Wolken“), erfährt eine junge Frau vom Tod ihres Mannes. Von Einsamkeit und Verzweiflung gequält, ertränkt sie sich selbst in einem Fluss. Dieses Stück besteht aus drei Abschnitten: Nach dem eigentlichen Lied folgt eine Phase, in der ausschließlich Naturklänge wie Vogelgezwitscher zu hören sind. Danach klingt das Album mit einem Flöten-Instrumental aus.

Gastmusiker

Insgesamt haben über 40 Musiker an dem Album mitgewirkt. Neben den typischen Instrumenten im Metal (E-Gitarre, E-Bass, Schlagzeug) wurden auch viele der traditionellen Instrumente wie Balalaika, Maultrommel, einige Flöten, Trommeln und weitere Perkussion von den Bandmitgliedern selbst gespielt. Der bereits an einigen vorhergehenden Alben beteiligte Wladimir Tscherepowski übernahm auch hier wieder zusammen mit Wladimir ‚Volk‘ viele Blasinstrumente aus der russischen Folklore, wie Flöten, Gaita, Schaleika und Okarina. Als Akkordeonspieler fungierte Alexander ‚Olen‘ von der russischen Folk-Metal-Band Kalevala. Der Chorgesang stammt hauptsächlich von Ilja ‚Wolfenhirt‘ (Svarga) und Alexander Schmel (Kalevala).<ref name="metalstorm-interview" /><ref name="disco" />

Im oben erwähnten Stück Na Moey Zemle treten als Sänger auf: Erik Grawsiö und Jan Liljekvist von Månegarm, Baalberith und Sadlave von Obtest, Peter und Edgar ‚Zirgs‘ von Skyforger, Heiko Gerull von Menhir sowie Joris ‚Boghtdrincker‘ und Mark ‚Splintervuyscht‘ von Heidevolk. Jan Liljekvist spielt in diesem Stück außerdem Violine, Kaspars von Skyforger Dudelsack und Kokle.

Im Titelstück Goi, Rode, Goi! spielt Cosmin ‚Hultanu‘ Duduk das Tulnic, ein Instrument ähnlich dem Alphorn. Im Stück Nebo Hmuroe, Tuchi Mrachniye spielt Dmitri ‚Wetrodar‘ (Tverd) die Mandoline und Wassili Derewjanni (Ashaena) die Domra. Letztere kommt auch im Stück Yarilo vor.

Darüber hinaus war ein russisches Streichquintett unter der Leitung von Alexander Koslowski sowie ein Frauenchor des Gnessin-Instituts Moskau unter der Leitung von Sofia Sultanowa an den Aufnahmen beteiligt.<ref name="disco" />

Weblinks

Einzelnachweise

<references />