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Florianne Koechlin

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Florianne Koechlin (* 26. April 1948 in Pasadena, Kalifornien; heimatberechtigt in Basel<ref name="WWFHR">@1@2Vorlage:Toter Link/zh.powernet.chWWF Schweiz (Seite nicht mehr abrufbar, festgestellt im April 2018. Suche im Internet Archive )Vorlage:Toter Link/archivebot, Internet-Auszug, Handelsregister des Kantons Zürich, abgerufen am 28. März 2012.</ref>) ist eine Schweizer Sachbuchautorin aus anthroposophischem Umfeld, die sich vor allem mit den Themen Gentechnik, Epigenetik, Pflanzenkommunikation und den ethischen Implikationen der modernen Biologie auseinandersetzt.

Leben

Florianne Koechlin stammt aus wohlhabender Familie. Ihr Onkel Samuel Koechlin war Chef von Geigy vor der Fusion mit der Ciba, ihr Vater Hartmann Koechlin war Abteilungsleiter bei der Ciba-Geigy.<ref>Timm Eugster: Sie sucht nach der Würde der Pflanzen. Gentech-Kritikerin Florianne Koechlin geht neue Wege. In: Basler Zeitung. 20. September 2005.</ref> Sie schloss mit dem Chemiediplom des Middlebury College, Vermont, und dem Oberlehrerdiplom für Biologie und Chemie der Universität Basel ab.<ref>Zur Person: Florianne Koechlin, Website von Swisscanto, abgerufen am 28. März 2012.</ref> Von 1979<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Mitglieder ab 1832 (Memento vom 12. März 2012 im Internet Archive) (PDF; 240 kB), Website des Landrats des Kantons Basel-Landschaft, abgerufen am 28. März 2012.</ref> bis Ende April 1984<ref> <templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Auszug aus dem Protokoll des Landrats des Kantons Basel-Landschaft (Memento vom 13. April 2014 im Internet Archive), Landratsbeschluss 736, 30. April 1984.</ref> vertrat sie die POCH im Landrat des Kantons Basel-Landschaft. In den 1980er Jahren war sie massgeblich am Protest gegen den geplanten Bau des Kernkraftwerks Kaiseraugst beteiligt.<ref>Hannes Hänggi: «Wir werden nie alles erklären können». bz-Samstagsinterview. In: Basellandschaftliche Zeitung. 1. Oktober 2005, online verfügbar unter <templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />«Zellgeflüster». Streifzüge durch wissenschaftliches Neuland: Pressestimmen zum Buch von Florianne Koechlin (Memento vom 13. April 2014 im Internet Archive), Website des Blauen-Instituts, abgerufen am 28. März 2012.</ref> 1988 war sie eines der Gründungsmitglieder des Basler Appells gegen Gentechnologie.<ref>20 Jahre lang unbeirrt kritisch: Basler Appell – Die Gentech-Kritiker in der Chemiestadt stehen vor einem Jubiläumsjahr. In: Basellandschaftliche Zeitung. 15. Dezember 2007.</ref> 1990 war sie eines der Gründungsmitglieder der Schweizerischen Arbeitsgruppe Gentechnologie<ref>Florianne Koechlin, 30 Jahre SAG. Abgerufen am 7. Juli 2022 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>, einer Dachorganisation von rund zwanzig Schweizer Verbänden aus den Bereichen Umwelt, Naturschutz, Tierschutz, Medizin, Entwicklungsarbeit, biologischer Landbau und KonsumentInnenschutz. 1992 war sie Mitglied im Initiativkomitee der Eidgenössischen Volksinitiative «zum Schutz von Leben und Umwelt vor Genmanipulation (Gen-Schutz-Initiative)»,<ref>Bekanntmachungen der Departemente und Ämter (PP1651-1675). In: Bundesblatt. 1992 II 1652.</ref> die 1998 mit 66,7 Prozent Nein-Stimmen verworfen wurde.<ref>Eidgenössische Volksinitiative „zum Schutz von Leben und Umwelt vor Genmanipulationen (Gen-Schutz-Initiative)“, Website der Schweizerischen Eidgenossenschaft, abgerufen am 28. März 2012.</ref> 1995 war sie führend beteiligt an der Gründung von GENET, einem europaweiten Netzwerk von gentechnikkritischen NGOs. Im Januar 1999 gründete sie das Blauen-Institut, das sich mit der «kritischen Beurteilung von gentechnischen Projekten und Entwicklungen» befasst und dessen Geschäftsführerin sie bis heute ist.<ref> <templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Über uns (Memento vom 11. Juli 2012 im Internet Archive), Website des Blauen-Instituts, abgerufen am 28. März 2012.</ref> Seit 2000 ist sie verantwortliche Redaktorin der 14-täglich erscheinenden Gentech-news.

Sie war viele Jahre (spätestens 1972 bis 2000) Mitglied im Stiftungsrat des WWF Schweiz.<ref name="WWFHR" /> Seit 2007 ist sie Stiftungsrätin von Swissaid.<ref name="SHR">@1@2Vorlage:Toter Link/be.powernet.chSWISSAID, Schweizerische Stiftung für Entwicklungszusammenarbeit (Seite nicht mehr abrufbar, festgestellt im April 2018. Suche im Internet Archive )Vorlage:Toter Link/archivebot, Internet-Auszug, Handelsregister des Kantons Bern, abgerufen am 28. März 2012.</ref> Sie ist Kuratoriumsmitglied der Zukunftsstiftung Landwirtschaft (Deutschland).<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Kuratorium (Memento vom 16. Juni 2012 im Internet Archive), Website der Zukunftsstiftung Landwirtschaft, abgerufen am 28. März 2012.</ref> Sie war vom 15. März 1999<ref>@1@2Vorlage:Toter Link/www.ekah.admin.chTätigkeitsbericht 1998–1999 (Seite nicht mehr abrufbar, festgestellt im Februar 2025. Suche im Internet Archive )Vorlage:Toter Link/archivebot, Website der Eidgenössischen Ethikkommission für die Biotechnologie im Ausserhumanbereich, abgerufen am 28. März 2012.</ref> bis Ende 2011 Mitglied der Eidgenössischen Ethikkommission für die Biotechnologie im Ausserhumanbereich (EKAH), die den Bundesrat und die Behörden des Bundes und der Kantone im Bereich der ausserhumanen Biotechnologie berät. Seit 1999 ist sie Mitglied im Nachhaltigkeitsbeirat (ehemals Umweltbeirat) von Swisscanto.<ref>Ohne Jahr: <templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Swisscanto Nachhaltigkeitsbeirat (Memento vom 2. Januar 2016 im Internet Archive), Website von Swisscanto, abgerufen am 28. März 2012.</ref>

Zudem ist Koechlin in der biodynamischen Ausbildung involviert<ref name=":0">Biodynamische Ausbildung Schweiz. Abgerufen am 7. Juli 2022.</ref>.

2015 referierte Koechlin an der TEDx Konferenz in Zürich über das Thema Pflanzenkommunikation.<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Webseite von TEDxZürich (Memento vom 16. Februar 2016 im Internet Archive), abgerufen am 11. Februar 2016.</ref>

Publikationen

  • (mit Anita Fetz und Ruth Mascarin) Gene, Frauen und Millionen: Diskussionsbeitrag zu Gen- und Fortpflanzungstechnologien. Rotpunktverlag, Zürich 1986, ISBN 3-85869-036-8.
  • Kontrollierte Nahrung – kontrollierte Existenz. In: Claudia Roth (Hrsg.): Genzeit: Die Industrialisierung von Pflanze, Tier und Mensch – Ermittlungen in der Schweiz. Limmat Verlag, Zürich 1987, ISBN 3-85791-127-1.
  • (Hrsg. mit Christoph Keller) Basler Appell gegen Gentechnologie, Materialienband. Kongress vom 5./6. November 1988 in Basel. Rotpunktverlag, Zürich 1989, ISBN 3-85869-056-2.
  • (mit Daniel Ammann und Christoph Keller) Gefahrenzone: Risiken der Gentechnologie – Untersuchungen in der Schweiz. Rotpunktverlag, Zürich 1992, ISBN 3-85869-078-3.
  • Schön, gesund & ewiger leben. Rotpunktverlag, Zürich 1994, ISBN 3-85869-159-3.
  • (Hrsg. mit Miges Baumann, Janet Bell und Michel Pimbert) The Life Industry: Biodiversity, People and Profits. Intermediate technology publications, London 1996, ISBN 1-85339-341-X.
  • (Hrsg. mit Daniel Amman) Morgen: Materialienband zur Genschutz-Initiative. Realotopia, Zürich 1995, ISBN 3-907586-16-6.
  • (mit Daniel Ammann) Mythos Gen. Utzinger/Stemmle, Rieden bei Baden 1997, ISBN 3-908688-14-0.
  • (Hrsg.) Das patentierte Leben: Manipulation, Markt und Macht. Rotpunktverlag, Zürich 1998, ISBN 3-85869-145-3.
  • (Hrsg.) Zukunftsmodell Schweiz: Eine Landwirtschaft ohne Gentechnik? Forschungsinstitut für Biologischen Landbau, Frick 1999, ISBN 3-906081-04-4.
  • Zellgeflüster: Streifzüge durch wissenschaftliches Neuland. Lenos, Basel 2007, ISBN 978-3-85787-704-9.
  • Pflanzenpalaver: Belauschte Geheimnisse der botanischen Welt. Lenos, Basel 2009, ISBN 978-3-85787-726-1.
  • (mit Denise Battaglia) Mozart und die List der Hirse: Natur neu denken. Lenos, Basel 2012, ISBN 978-3-85787-424-6.
  • (Hrsg.) Jenseits der Blattränder: Eine Annäherung an Pflanzen. Lenos, Basel, 2014, ISBN 978-3-85787-776-6
  • (Übersetzung: Thomas Rippel) "Plant whispers: A journey through new realms of science." Lenos, Basel, 2015, ISBN 978-3-85787-939-5
  • Schwatzhafte Tomate, wehrhafter Tabak: Pflanzen neu entdeckt. Lenos, Basel 2016, Taschenbuch 2018, ISBN 978-3-85787-803-9
  • (mit Denise Battaglia) Was Erbsen hören und wofür Kühe um die Wette laufen, Lenos, Basel 2018, ISBN 978-3-85787-490-1

Weblinks

Einzelnachweise

<references />

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