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Jacques Stern (Politiker)

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Datei:Député Jacques Stern.jpg
Abgeordneter Jacques Stern
Datei:Jacques Stern 1932.jpg
Jacques Stern (1932)

Jacques Stern (* 14. April 1882 in Paris, Frankreich, anderen Angaben zufolge in Deutschland<ref name="Neue Welt">@1@2Vorlage:Toter Link/edocs.ub.uni-frankfurt.deDie Neue Welt (Seite nicht mehr abrufbar, festgestellt im April 2018. Suche im Internet Archive )Vorlage:Toter Link/archivebot (PDF; 4,5 MB) bzw. @1@2Vorlage:Toter Link/edocs.ub.uni-frankfurt.deZwei jüdische Unterstaatssekretäre im französischen Kabinett (Seite nicht mehr abrufbar, festgestellt im April 2018. Suche im Internet Archive )Vorlage:Toter Link/archivebot, Die Wahrheit, 9. Januar 1931 (PDF-Datei; 2,1 MB)</ref>; † 21. Dezember 1949, New York City, Vereinigte Staaten) war ein französisch-jüdischer Politiker der Dritten Französischen Republik und Mitglied der Bankiersfamilie Stern.<ref name="Assemblee">Jacques Stern. In: Assemblée nationale. Abgerufen am 26. April 2023 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>

Leben

Von 1914 bis 1919 und von 1928 bis 1936 war er für eine von den Radikalsozialisten geführte linksrepublikanische Allianz Deputierter des südfranzösischen Departements Alpes-de-Haute-Provence in der französischen Abgeordnetenkammer.

Trotz einer an die Dreyfus-Affäre erinnernden nationalistischen Kampagne<ref name="Neue Welt" /> wurde Stern im Dezember 1930 zum Unterstaatssekretär des Kriegsmarine-Ministers Albert Sarraut im Kabinett Théodore Steeg (bis Januar 1931) und im Oktober 1933 zum Handelsmarine-Minister im Kabinett Albert Sarraut (bis November 1933) berufen. Von Januar bis Juni 1936 war er Kolonialminister in einem erneuten Kabinett Sarraut. Nach Ausbruch des Zweiten Weltkrieges floh er zunächst nach Portugal, ab 1942 lebte er in den Vereinigten Staaten.<ref>Isaak Landman: The Universal Jewish Encyclopedia. Band 10, S. 57.</ref><ref name="Assemblee" />

Während des Weltkrieges warb Stern für eine Assimilation der farbigen Völker des Französischen Kolonialreiches und propagierte die Vision von „Hundert Millionen Franzosen“.<ref>Fuabeh Paul Fonge: Modernization without development in Africa. Asmara 1997, S. 77.</ref>

Er war Träger des Seeverdienstordens.

Schriften

  • The French Colonies. Past and Future. New York 1944.

Weblinks

Einzelnachweise

<references />

VorgängerAmtNachfolger

Eugène Frot
Französischer Minister für die Handelsmarine
26.10. 1933 – 24.11. 1933

Eugène Frot

Louis Rollin
Minister für Kolonien
24.01. 1936 – 04.06. 1936

Marius Moutet

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