Henri Belolo
Henri Belolo (* 27. November 1936<ref>Henri Belolo. In: musee.sacem.fr. Abgerufen am 6. August 2019 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> in Casablanca, Marokko; † 3. August 2019 in Paris)<ref>Henri Belolo: Mort à 82 ans du producteur des Village People. In: purepeople.com. 6. August 2019, abgerufen am 6. August 2019 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> war ein französischer Musikproduzent.
Leben und Wirken
Henri Belolo wurde mit dem Aufkommen der Discomusik bekannt. Mit Hilfe seines Freundes und Komponisten Jacques Morali war er an der Entstehung der Musikgruppen Ritchie Family und den Village People mitbeteiligt, mit letzteren gewann er 1979 einen Grammy Award. Er gilt auch als einer derjenigen, der den Breakdance in Frankreich mit der Gruppe Break Machine und ihren gefeierten Hit Street Dance (1984) bekannt machte. Außerdem war er auch Gründer des Labels Scorpio Music in Frankreich – einem unabhängigen Label, das seit 1990 bis in die heutige Zeit die Musikrichtungen House und Club mit zahlreichen Hits folgender Interpreten prägte<ref>Najoua Belyzel. In: DEAG.de. Ehemals im Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar); abgerufen am 7. August 2019 (kurze Erwähnung des erfolgreichen Labels Henri Belolo). (Seite nicht mehr abrufbar. Suche im Internet Archive )</ref>: 2 Unlimited, Gala, Eiffel 65, Haddaway, Jaydee, Black Legend, Moloko, Bellini, Bass Bumpers, Joan Jett, 20 Fingers, Ilona Mitrecey. Die Société civile des Producteurs de Phonogrammes en France (SPPF), der Bürgerlichen Gesellschaft der Schallplattenproduzenten in Frankreich, die mehr als 800 unabhängige Label zusammenfasst, hat er mitbegründet.
Im Gegensatz zu seinem Partner Jacques Morali war er heterosexuell, sah aber im Schwulen-Image der Village People eine Möglichkeit, einen besonderen Partystil zum Ausdruck zu bringen.
Literatur
- Axel Schock, Manuela Kay: Out im Kino! Das lesbisch-schwule Filmlexikon. Querverlag, Berlin, 2003, ISBN 978-3-89656-090-2
Weblinks
- Henri Belolo bei Discogs
- Vorlage:IMDb/1
- Michael Pilz: Mit Y.M.C.A. startete der schwule Pop durch. In: Welt Online. 30. Januar 2009.
- Frank Broughton: Interviews: Henri Belolo. In: djhistory.com. 23. Oktober 2004, archiviert vom Vorlage:IconExternal am 9. Juni 2013 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).
- Henri Belolo et Jacques Morali “A l’origine de Village People”. In: INA.fr. 7. Mai 1979 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value), Video auf YouTube, 3:30 Minuten).
Einzelnachweise
<references />
| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Belolo, Henri |
| KURZBESCHREIBUNG | französischer Musikproduzent |
| GEBURTSDATUM | 27. November 1936 |
| GEBURTSORT | Casablanca |
| STERBEDATUM | 3. August 2019 |
| STERBEORT | Paris |