Forsthaus Wolfsgrube
| colspan="2" style="background:#CEDAF2; color:#Vorlage:Standardfarbe;" | Forsthaus Wolfsgrube | ||||||
|---|---|---|---|---|---|---|
| Datei:Forsthaus Wolfsgrube.jpg | ||||||
| colspan="2" style="background:#CEDAF2; color:#Vorlage:Standardfarbe;" | Daten | ||||||
| Ort | Elmstein | |||||
| Architekt | Johann Bernhard Spatz | |||||
| Baustil | Klassizismus | |||||
| Baujahr | 1827–1831 | |||||
| Koordinaten | 49° 22′ 2,7″ N, 7° 57′ 43,2″ O
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Das Forsthaus Wolfsgrube befindet sich auf Gemarkung der Ortsgemeinde Elmstein. Es steht unter Denkmalschutz und ist zugleich als Wohnplatz ausgewiesen.<ref>Elmstein Forsthaus Wolfsgrube. In: pwv-elmstein.de.tl. 2. November 2025, abgerufen am 2. November 2025.</ref><ref name="GV2022p132">Vorlage:GemeindeverzeichnisRP/lang</ref>
Lage
Das Haus liegt mitten im Pfälzerwald in unmittelbarer Nachbarschaft zum Weiler Schwabenbach rund hundert Meter weiter südlich. Etwas weiter östlich befindet sich die Gemarkungsgrenze zu Esthal.
Architektur
Das Ensemble umfasst das klassizistische Hauptgebäude sowie das Wirtschaftsgebäude und einen Vorgarten. Ersteres enthält ein Relief, auf dem eine Jagdszene dargestellt ist.<ref>Werner Moser: Der Elmsteiner Wald und seine Verwaltung. In: Elmstein (Hrsg.): Die Gemeinde Elmstein in alten Bildern. Geiger-Verlag, Horb am Neckar 2006, ISBN 3-86595-096-5, S. 125.</ref>
Geschichte
Das Haus wurde von 1827 bis 1831 von Bauinspektor Johann Bernhard Spatz gebaut und unterstand zunächst dem 1822 eingerichteten Forstamt Elmstein. Es bildete funktionell den Nachfolger des mehrere Kilometer nordwestlich befindlichen Jagdhauses Breitscheid und war seinerzeit Dienst- und Wohnsitz eines Forstbeamten.<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Elmsteiner Ortsteile ( vom 2. Dezember 2008 im Internet Archive)</ref> Der Bauplan wurde ebenso für die nahen Forsthäuser Mückenwies und Helmbach verwendet.<ref>Ritterstein „R. Forsthaus Mückenwies“ zwischen Johanniskreuz und Elmstein. Abgerufen am 2. November 2025.</ref> Ab 1885 unterstand es dem Forstamt-Elmstein-Nord.<ref>Werner Moser: Der Elmsteiner Wald und seine Verwaltung. In: Elmstein (Hrsg.): Die Gemeinde Elmstein in alten Bildern. Geiger-Verlag, Horb am Neckar 2006, ISBN 3-86595-096-5, S. 120 f.</ref> Um 1920 wurde das Gebäude aufgestockt.
Infrastruktur
Am Gebäude vorbei verläuft eine Straßenverbindung, die von Appenthal über Harzofen und Schwabenbach bis nach Esthal führt.<ref>Vollsperrung der Verbindungsstraße Esthal – Elmstein zur Sanierung vor Umleitungsbetrieb. In: mittelpfalz.de. 12. Juli 2021, abgerufen am 2. November 2025.</ref> Unmittelbar südlich führt ein mit einem gelb-roten Balken gekennzeichneter Weg vorbei, der von der Burg Lichtenberg bis nach Wachenheim verläuft.<ref>Waymarked Trails: Wanderwege. In: hiking.waymarkedtrails.org. 2. November 2025, abgerufen am 2. November 2025.</ref> Zudem verläuft die Tour 5 des Mountainbikeparks Pfälzerwald am Forsthaus vorbei.<ref>Mountainbiketour 5 Lambrecht. In: mountainbikepark-pfaelzerwald.de. 2. November 2025, abgerufen am 2. November 2025.</ref>
Literatur
- Georg Peter Karn, Rolf Mertzenich: Kreis Bad Dürkheim. Stadt Bad Dürkheim, Gemeinde Haßloch, Verbandsgemeinden Deidesheim, Lambrecht, Wachenheim (= Kulturdenkmäler in Rheinland-Pfalz. Denkmaltopographie Bundesrepublik Deutschland. Band 13.1). Wernersche Verlagsgesellschaft, Worms 1995, ISBN 3-88462-119-X.
- Generaldirektion Kulturelles Erbe Rheinland-Pfalz (Hrsg.): Vorlage:KulturdenkmälerRP/Bad Dürkheim
Weblinks
Einzelnachweise
<references/>
Kernort | Am Schützenhaus | Appenthal | Erlenbach | Forsthaus Frechental | Harzofen | Helmbach | Hornesselwiese | Iggelbach | Mückenwiese | Röderthal | Schafhof | Schwabenbach | Schwarzbach | Speyerbrunn | Stilles Tal | Wolfsgrube