Ardestan
| Ardestan | ||||||
|---|---|---|---|---|---|---|
| ||||||
| Basisdaten | ||||||
| Staat: | Datei:Flag of Iran.svg Iran | |||||
| Provinz: | Isfahan | |||||
| Koordinaten: | 33° 23′ N, 52° 22′ O
{{#coordinates:33,381111111111|52,361111111111|primary
|
dim=20000 | globe= | name= | region=IR | type=city
}} |
| Höhe: | 1206 m | |||||
| Einwohner: | 16.058<ref>
Vorlage:Cite book/Name: [Internetquelle: archiv-url ungültig ardestan - Wolfram Alpha.] wolframalpha.com, , archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am Vorlage:Cite book/URL; abgerufen am 8. November 2009 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).Vorlage:Cite book/URLVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung2Vorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung</ref> () | |||||
| Zeitzone: | UTC+3:30 | |||||
Ardestan (persisch اردستان) ist eine iranische Kleinstadt in der Provinz Isfahan mit etwa 16.000 Einwohnern. Sie liegt etwa 90 Kilometer nördlich von Isfahan und ist Sitz des gleichnamigen Landkreises.
Geschichte
Ardestan wurde vermutlich unter den Sassaniden gegründet und war im 10. Jahrhundert n. Chr. eine wichtige Stadt mit einer starken Stadtbefestigung.<ref name="gb">Patricia L. Baker: Iran: The Bradt Travel Guide. 2. Ausgabe (illustriert). 2005. S. 111. ISBN 9781841621234</ref>
Freitagsmoschee
Die Freitagsmoschee von Ardestan wurde im 12. Jahrhundert auf den Resten einer quadratischen Kioskmoschee ebenfalls aus dem 10. Jahrhundert gebaut. Das Baumaterial waren gebrannte Ziegel. Es handelt sich insgesamt um eine 4-Iwan-Moschee.<ref name="gb" /> Ein prächtiger Iwan führt in den mit einer Ziegelkuppel bedeckten Gebetssaal.<ref> <templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Iran Travelling Center ( vom 18. Februar 2010 im Internet Archive)</ref>
Moschee von Imam Hassan
Bei der Moschee von Imam Hassan handelt es sich um die zweite seldschukische Moschee in der Stadt Ardestan. Sie entstand im 12. Jahrhundert. Das Portal war ehemals von zwei Minaretten umgeben, von denen aber nur eines erhalten blieb.<ref name="gb" /> Es handelt sich vielleicht um das älteste Portal mit Doppelminarett in der islamischen Baugeschichte. Der seldschukische Mihrab ist schwer beschädigt.
Literatur
- Sylvia A. Matheson: Persia: An Archaeological Guide. Faber and Faber, London 1972, ISBN 0-571-09305-1.
- Ursula Wiese-Fayyaz: Iran im Spiegel der Zeit. Teheran 2004, ISBN 964-306-209-0.
Einzelnachweise
<references />
Weblinks
- Datensatz der DNB
- Geschichte der islamischen Kunst, von Lorenz Korn