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Bernhard Hempel

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Datei:Dresden Haus Wiener Straße 36 (neue Nr. 22). Aufnahme um 1875 (zerstört).jpg
Wohnhaus Wiener Straße 22
Datei:Dresden Jägerhof.JPG
Jägerhof

Gustav Bernhard Hempel (* 18. Oktober 1820 in Posterstein; † 14. Mai 1882 in Dresden<ref>Standesamt Dresden III: Sterberegister. Nr. 609/1882.</ref>) war ein deutscher Architekt, der ab 1850 in Dresden lebte und arbeitete. Er gilt als ein Vertreter der Semper-Nicolai-Schule.<ref>Volker Helas: Architektur in Dresden 1800 – 1900. Springer-Verlag, 2013, ISBN 978-3-663-14236-2, S. 196 (google.de [abgerufen am 4. August 2024]).</ref>

Leben

Hempel war der Sohn des Landwirts Johann August Hempel und studierte an der Dresdner Kunstakademie bei Hermann Nicolai.

Er entwarf verschiedene Dresdner Gebäude wie den Konzertsaal im Lincke’schen Bad von 1853, die Villa Scheller in der Bautzner Straße 86 (Villa Scheller) von 1864/1865,<ref>Bautzner Straße 86 (Schillerstraße 25d, Schillerstraße 18). Abgerufen am 20. November 2025.</ref> die Villa Wiener Straße 22 von 1869, das Grand Union Hotel am Bismarckplatz von 1871/1872<ref>Grand Union Hotel, Am Hauptbahnhof, Reichs-/Ecke Bismarckstraße (heute: Fritz Löffler-/Ecke Bayrische Straße) auf verschwundene-bauwerke.de</ref> und baute zusammen mit Carl Adolph Canzler den Jägerhof um.

Hempel war verheiratet mit Katharina Hempel geb. Emmerling.<ref>Sterberegister des Standesamts Dresden III (Neustadt) Nr. 609/1882 vom 15. Mai 1882.</ref>

Literatur

  • Volker Helas: Architektur in Dresden 1800–1900. Verlag der Kunst Dresden GmbH, Dresden 1991, ISBN 3-364-00261-4, S. 196.

Belege

<references />