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Recep Keskin

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Recep Keskin (* 1. Januar 1949 in Dervişli, Türkei) ist ein Bauunternehmer mit deutscher und türkischer Staatsbürgerschaft und Professor an der Hochschule Anhalt in Dessau im Fachbereich Architektur und Bauingenieurwesen.<ref>Newsletterarchiv – Ausgabe Oktober 2007. (PDF; 250 KB) In: charta-der-vielfalt.de. Oktober 2007, S. 4, archiviert vom Vorlage:IconExternal am 4. März 2016; abgerufen am 26. August 2019.</ref>

Leben und Wirken

Herkunft und Ausbildung

Keskin wurde in einem Dorf in Westanatolien geboren. Sein genauer Geburtstag ist nicht bekannt, da seine Familie damals noch ohne Kalender lebte. Der Geburtstag wurde im Nachhinein von Beamten auf den 1. Januar festgelegt. Nach seiner Schulzeit besuchte Keskin eine Hotelfachschule in Ankara und gewann nach seinem Abschluss ein zweijähriges Ausbildungsstipendium als Hotelfachschüler in Deutschland. Er absolvierte seine weitere Ausbildung in einem Luxushotel am Bodensee. Er holte anschließend in Abendkursen das Abitur nach und schloss danach ein Fachhochschulstudium als Diplom-Bauingenieur ab.<ref name=":0">Dietmar Petersen: Kellner wird Bauunternehmer – Amerikanischer Traum in Gevelsberg. In: handelsblatt.com. 27. Juni 2006, abgerufen am 20. Oktober 2020.</ref>

Berufliche Laufbahn

1989 wurde Keskin Geschäftsführer der Beton Elemente Rhein Ruhr GmbH und übernahm diese 2001, gemeinsam mit seinem Sohn Timur Keskin, als Gesellschafter.<ref name=":0" /><ref name=":1">Unternehmen. In: kesthiel-berr.de. Beton Elemente Rhein Ruhr GmbH, abgerufen am 10. Februar 2021.</ref> 2014 trat Keskin die Geschäftsführung ab und verkaufte seine Anteile an die Mark Beton Elemente AG, die ab diesem Zeitpunkt als Mehrheitsgesellschafter fungierte.<ref name=":1" />

Über den von ihm gegründeten Wirtschaftsverband ATIAD rief Keskin einen mit 50.000 Euro dotierten Bildungsförderpreis aus.<ref name=":2">Professor Recep Keskin erhält das Bundesverdienstkreuz am Bande. Dülmener Zeitung, 16. November 2012, abgerufen am 10. Februar 2021.</ref>

Medien bezeichneten den Bauingenieur häufig als „Betonkönig“. Seinem Heimatdorf in der Türkei stiftete Keskin eine Schule und ein Straßenbauprogramm.<ref name=":0" /><ref>Management statt Dönerbude. In: Welt Online. Axel Springer AG, 8. Februar 2009, abgerufen am 3. Januar 2010.</ref>

Persönliches

Keskin ist verheiratet und hat vier Kinder.<ref name=":0" />

Weitere Engagements und Mitgliedschaften

  • Mitbegründer und Vorsitzender des Verbands türkischer Unternehmer und Industrieller in Europa e. V. (ATIAD)<ref name=":2" />
  • Mitbegründer des Rates der Türkeistämmigen Staatsbürger in Deutschland<ref name=":2" />

Ehrungen

Einzelnachweise

<references />

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