Sanaga
| Sanaga | ||||||||||||
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Der Sanaga in Edea | ||||||||||||
| Daten | ||||||||||||
| Lage | Datei:Flag of Cameroon.svg Kamerun | |||||||||||
| Flusssystem | Sanaga | |||||||||||
| Ursprung | Zusammenfluss von Djérem und Lom 5° 19′ 26″ N, 13° 23′ 52″ O {{#coordinates:5,323772|13,397769|
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| Quellhöhe | 628 m<ref>sowjetische Generalstabskarte, abgerufen über topomapper.com am 20. August 2012.</ref> | |||||||||||
| Mündung | in die Bucht von Bonny (Golf von Guinea)Koordinaten: 3° 34′ N, 9° 39′ O
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| Mündungshöhe | 0 m | |||||||||||
| Höhenunterschied | 628 m | |||||||||||
| Sohlgefälle | 0,68 ‰ | |||||||||||
| Länge | 920 km | |||||||||||
| Einzugsgebiet | 132.990 km²<ref name="FluCAM">J.C. Olivry: Fleuves et Rivières du Cameroun. Paris 1986 (französisch). horizon.documentation.ird.fr (PDF; 56 MB); abgerufen am 25. Juli 2018.</ref> | |||||||||||
| Abfluss am Pegel Edea (1338050)<ref name="GRDC" /> AEo: 131.520 km² Lage: 67 km oberhalb der Mündung |
NNQ (Min. Monat Ø) MNQ 1943–1980 MQ 1943–1980 Mq 1943–1980 MHQ 1943–1980 HHQ (Max. Monat Ø) |
234 m³/s 517 m³/s 1985 m³/s 15,1 l/(s km²) 5431 m³/s 6950 m³/s | ||||||||||
| Linke Nebenflüsse | Long, Tete, Sele, Mfam, Ngoba<ref>Sanaga. In: Koloniallexikon. ub.bildarchiv-dkg.uni-frankfurt.de (Seite nicht mehr abrufbar, festgestellt im Mai 2024. Suche im Internet Archive )Vorlage:Toter Link/archivebot</ref> | |||||||||||
| Rechte Nebenflüsse | Mbam, Mbuku, Ligene, Djam, Dorong, Jape, Uem | |||||||||||
| Durchflossene Stauseen | Edéa, Song Loulou | |||||||||||
| Großstädte | Edéa | |||||||||||
| Einwohner im Einzugsgebiet | 4.262.270<ref name="CAM">Plan d’Action national de Gestion intégrée des Ressources en Eau (Pangire). (PDF; 7,3 MB) pseau.org; abgerufen am 12. September 2018.</ref> | |||||||||||
Einzugsgebiet des Sanaga | ||||||||||||
Der Sanaga ist mit einer Länge von 582 Kilometern (mit Djérem 976) der längste Fluss im zentralafrikanischen Kamerun. Auch stellt sein Einzugsgebiet mit 28,6 % der Landesfläche das größte Kameruns dar.<ref name="FluCAM" />
Verlauf
Er hat zwei Quellflüsse, den Djérem und den Lom.<ref name="BasS">Einzugsgebiet des Sanaga. (PDF) hydrosciences.fr (französisch).</ref> Der Djérem entspringt im Hochland von Adamaua auf 1150 m, der Lom im Hochland von Jadé auf 1200 m. Der Sanaga trägt seinen Namen in den meisten Quellen nach dem Zusammenfluss des Lom mit dem Djérem. Die grobe Fließrichtung des Sanagas orientiert sich von Ostnordosten nach Westsüdwesten. Die Vegetation entlang des Oberlaufs ist zum Großteil Baumsavanne, wandelt sich jedoch zum Mittel- und Unterlauf in Tropischen Regenwald. Im Unterlauf bildet er abschnittsweise die Grenze zwischen beiden Vegetationsbereichen.
Unterhalb von Edéa beginnt die Schiffbarkeit bis zur Küste, wo der Sanaga in den Atlantischen Ozean mündet.
Der größte Nebenflüsse des Sanaga ist der Mbam.
Hydrometrie
Die Durchflussmenge des Flusses wurde 37 Jahre lang (1943–1980) in Edéa, etwa 70 km oberhalb der Mündung in m³/s gemessen.<ref name="GRDC">Der Sanaga in Edéa. UNH/GRDC; abgerufen am 3. Januar 2016.</ref>
Einzugsgebiet
Je nach Quelle wird das Einzugsgebiet mit Werten zwischen 132.990 und 133.432 km² angegeben. Es befindet sich fast ausschließlich in Kamerun. Nur kleine Teile des Einzugsgebietes des Lom im Osten und des Mbam im Westen erstrecken sich mit etwa 800 km² bis in die Zentralafrikanische Republik, beziehungsweise mit etwa 600 km² nach Nigeria.<ref>Suchbegriff “Sanaga”. Transboundary Freshwater Dispute Database, gis.nacse.org</ref>
Abflussmanagement
Bedingt durch die starken jahreszeitlichen Abflussschwankungen des Sanaga (Faktor 10), wurde im System des Flusses eine Kombination von Reservoirs angelegt. Der Mbakaou-See, das Bamendjing- und das Mapé-Reservoir, sowie weitere kleinere Reservoirs, dienen dabei nicht direkt der Stromerzeugung. Der nationale Energieerzeuger Eneo (ehemals AES Sonel) verwendet diese Stauseen zur Wassermengenregulierung des Sanaga.<ref name="BasS" /> Dadurch werden die Abflussschwankungen des Sanaga ausgeglichen und die Stromerzeugung der Kraftwerke Edéa und Song Loulou am Unterlauf des Sanaga optimiert, die den nötigen Strom zur Aluminium Herstellung in der Region liefern.<ref>Sebastien Tchuidjang Tchouaha: Hydropower in Cameroon. Bachelor’s Thesis. diva-portal.org (PDF) S. 23.</ref> Zusätzlich wurde am Lom das Kraftwerk Lom Pangar errichtet, dessen Stausee 6 Mrd. m³ Wasser speichern kann, das aber neben dem Speicherfaktor auch zur Energiegewinnung genutzt wird.
Weblinks
Einzelnachweise
<references />