Zum Inhalt springen

Torsten Koch (Boxer)

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Dies ist die aktuelle Version dieser Seite, zuletzt bearbeitet am 2. Juli 2024 um 17:58 Uhr durch imported>MoserB.
(Unterschied) ← Nächstältere Version | Aktuelle Version (Unterschied) | Nächstjüngere Version → (Unterschied)
Torsten Koch Vorlage:SportPicto
Datei:Bundesarchiv Bild 183-1985-1107-017, Torsten Koch.jpg
Torsten Koch nach dem Gewinn des Weltcups 1985 in Seoul
Daten
Geburtsname Torsten Koch
Geburtstag 29. September 1960
Geburtsort Greifswald
Nationalität Deutschland Demokratische Republik 1949Datei:Flag of East Germany.svg Deutsche Demokratische Republik
Gewichtsklasse Leichtgewicht
Stil Linksausleger
Medaillenspiegel
Weltcup 1 × Goldmedaille 0 × Silbermedaille 0 × Bronzemedaille
Europameisterschaften 0 × Goldmedaille 1 × Silbermedaille 0 × Bronzemedaille
Weltcup
Gold 1985 Seoul Leichtgewicht
Europameisterschaften
Silber 1985 Budapest Leichtgewicht

Torsten Koch (* 29. September 1960 in Greifswald) ist ein ehemaliger Boxer aus der DDR im Leichtgewicht.

Erfolge im Boxsport

Torsten Koch trainierte beim ASK Vorwärts Frankfurt, wurde 1985 und 1986 DDR-Meister im Leichtgewicht<ref>DDR National Championships 1985</ref><ref>DDR National Championships 1986</ref>, sowie 1982 und 1984 Gewinner des Chemiepokals.<ref>Chemistry Cup 1982</ref><ref>Chemistry Cup 1984</ref>

Bei der Europameisterschaft 1985 in Budapest unterlag er erst im Finalkampf gegen Emil Tschuprenski<ref>European Championships 1985</ref> und war als Vize-Europameister für den Weltcup 1985 in Seoul nominiert, wo er im Finale Engels Pedroza besiegte.<ref>World Cup 1985</ref> Bei der Weltmeisterschaft 1986 in Reno (Nevada) verlor er im Viertelfinale knapp mit 2:3 erneut gegen Emil Tschuprenski<ref>World Championships 1986</ref> und bei der Europameisterschaft 1987 in Turin im Achtelfinale gegen Michele Caldarella.<ref>European Championships 1987</ref>

Auswahl weiterer nationaler Turnierergebnisse

Sonstiges

Torsten Koch, der Oberfeldwebel in der NVA war, beendete nach seiner boxerischen Karriere ein Pädagogikstudium. 1986 wurde er in der DDR mit dem Vaterländischen Verdienstorden in Silber ausgezeichnet.<ref>Neues Deutschland, 15. Oktober 1986, S. 7</ref> Er war 2011 Notgeschäftsführer der Gebäudewirtschaft Eisenhüttenstadt (Gewi).<ref>Janet Neiser: Vom Boxer zum Geschäftsführer. In: Märkische Oderzeitung. 20. März 2011, archiviert vom Vorlage:IconExternal;.</ref>

Einzelnachweise

<references />