Cochemiea boolii
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| Cochemiea boolii | ||||||||||||
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| Datei:Mammillaria boolii 02.jpg
Cochemiea boolii | ||||||||||||
| Systematik | ||||||||||||
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| Wissenschaftlicher Name | ||||||||||||
| Cochemiea boolii | ||||||||||||
| (G.E.Linds.) P.B.Breslin & Majure |
Cochemiea boolii ist Pflanzenart aus der Gattung Cochemiea in der Familie der Kakteengewächse (Cactaceae). Das Artepitheton boolii ehrt den US-Amerikaner Herbert W. Bool, den Entdecker der Art und Gründer des Botanischen Gartens in Phoenix.<ref>Urs Eggli, Leonard E. Newton: Etymological Dictionary of Succulent Plant Names. Birkhäuser 2004, ISBN 3-540-00489-0, S. 28.</ref>
Beschreibung
Cochemiea boolii wächst für gewöhnlich einzeln, selten verzweigt sich die Pflanze an der Basis und bildet dann kleine Gruppen. Die kugelförmigen bis kurz zylindrischen, hell graugrünen Triebe erreichen eine Wuchshöhe von 3,5 Zentimeter und einen Durchmesser von 3 Zentimeter. Zwischen den runden Warzen befinden sich die nackten Axillen. Die Art führt keinen Milchsaft. Der einzelne, gelb bis gelblichbraune Mitteldorn ist stark gehakt mit einer dunklen Spitze und bis zu 20 Millimeter lang. Die weißen, etwa 20 Randdornen sind nadelig, gerade und liegen am Körper an. Sie erreichen eine Länge von 15 Millimeter.
Die rosa bis lavendelrosa Blüten haben eine Länge und einen Durchmesser von 4 Zentimetern. Die keuligen, orangefarbenen Früchte sind bis 30 Millimeter lang und enthalten schwarze Samen.
Verbreitung, Systematik und Gefährdung
Cochemiea boolii ist in den tieferen Lagen des mexikanischen Bundesstaates Sonora verbreitet.
Die Erstbeschreibung als Mammillaria boolii erfolgte 1953 durch George Edmund Lindsay.<ref>George Lindsay: A New Mammillaria. In: Cactus and Succulent Journal. Band 25, Nr. 2, Los Angeles 1953, S. 48 (online).</ref> Peter B. Breslin und Lucas C. Majure stellten die Art 2021 in die Gattung Cochemiea.<ref>Peter B. Breslin, Martin F. Wojciechowski, Lucas C. Majure: Molecular phylogeny of the Mammilloid clade (Cactaceae) resolves the monophyly of Mammillaria. In: Taxon. Band 70, Nr. 2, 2021, S. 319 (doi:10.1002/tax.12451).</ref> Weitere nomenklatorische Synonyme sind Chilita boolii <templatestyles src="Person/styles.css" />(G.E.Linds.) Buxb. (1954, nom. inval. ICBN-Artikel 33.3) und Bartschella boolii <templatestyles src="Person/styles.css" />(G.E.Linds.) Doweld (2000).
In der Roten Liste gefährdeter Arten der IUCN wird die Art als „{{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value)“, d. h. als gering gefährdet geführt.<ref>[[[:Vorlage:IUCN/Weblink]] Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:IUCN“ ist nicht vorhanden.] in der Roten Liste gefährdeter Arten der IUCN 2020-3. Eingestellt von: Burquez Montijo, A. & Felger, R.S., 2010. Abgerufen am Vorlage:FormatDateSimple.</ref>
Nachweise
Literatur
- Edward F. Anderson: Das große Kakteen-Lexikon. Eugen Ulmer KG, Stuttgart 2005, ISBN 3-8001-4573-1, S. 373.
- Walther Haage: Kakteen von A bis Z. 3. Auflage. Neumann Verlag, Leipzig Radebeul 1981, S. 749.
Einzelnachweise
<references />