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Wappen Galiciens

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Wappen Galiciens
Details
Eingeführt 1972, gesetzlich bestätigt 29. Mai 1984
Wappenschild Abendmahlskelch, 7 gemeine Kreuze
Rangkrone geschlossene spanische Königskrone
Benutzung Regierung der Autonomen Gemeinschaft Galicien

Das Wappen Galiciens, einer Autonomen Gemeinschaft Spaniens, wurde am 17. Dezember 1972 von der Real Academia Galega in ihrer Plenarsitzung vorgeschlagen und in ihrer Zeitschrift des Jahrgangs 1973 publiziert.<ref>Redacción: Acordo adoptado pola Real Academia Gallega na súa xuntanza do 17 de decembro de 1972 encol das verdadeiras armas do antigo Reino de Galicia, in: Boltín de la Real Academia Galega, Bd. 31, Vol. 355, S. 195. In: academia.gal. Real Academia Galega, 1973, abgerufen am 4. August 2023 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref><ref>Eduardo Pardo de Guevara y Valdés: O escudo de Galicia. Orixe, significacións e evolución, in: Os Símbolos de Galicia, S. 66. In: csic.es. Consejo Superior de Investigaciones Científicas, 2007, abgerufen am 4. August 2023 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> Im Ley 5/1984 vom 29. Mai 1984 legte das Parlament der Autonomen Gemeinschaft dann Wappen, Flagge und Hymne Galiciens gesetzlich fest, wobei es auf diesen Vorschlag zurückgriff.

Beschreibung

Der Wappenschild zeigt in Blau eine silberne Hostie über dem goldenen Kelch von O Cebreiro,<ref>Alberto Solana de Quesada: Tradición Jacobea, 9 - Milagro Eucarístico de “O Cebreiro”. In: wordpress.com. Alberto Solana de Quesada, 14. Dezember 2021, abgerufen am 7. August 2023 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> beiderseits von je drei silbernen gemeinen Kreuzen pfahlweise begleitet, und ein mittiges silbernes gemeines Kreuz am oberen Schildrand.

Auf dem Wappenschild ruht die goldene, rot gefütterte Königskrone Spaniens mit dem Reichsapfel.

Herkunft der Wappenbestandteile

Datei:Escudo da Galiza no armorial de Vermandois (c. 1285-1300).jpg
Original: Le Roy de Galice porte dasur a ung galice dor couvert en magniere dune couppe. Übersetzung: Der König von Galicien führt in Blau einen goldenen Kelch bedeckt von einer Art Kuppel. Armorial du Hérault Vermandois (1285-1300)

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Original: Las armas deste reyno de galizia son un caliz con una hostia dentro:, Übersetzung: Das Wappen dieses Königreichs Galicien bilden ein Kelch und eine Hostie im Inneren. Descripción del Reyno de Galizia y de las cosas notables del (1551)
Fahne von Galicien in der Seeschlacht von Lepanto (1571), Quelle: La Armeria real, ou collection des principales pièces de la Galerie d’armes anciennes de Madrid (1838)
  • Die silbernen Kreuze treten etwa um dieselbe Zeit zum Wappen Galiciens hinzu, um den Raum zwischen dem Kelch und dem Schildrand zu füllen. Zahl und Anordnung der Kreuze schwanken anfangs, ebenso deren Form. Eine der ältesten Darstellungen bilden die 10 Wiederkreuze im galicischen Wappen im Audienzsaal des Landeshauses des Brügger Freiamts von 1529. Es bildet eines der 47, von Herman Glosencamp, Rogier de Smet und Adrien Raset in Holz geschnitzten, Wappen, die die Statue Kaiser Karls V. umgeben und seinen Anspruch auf alle diese Herrschaften zum Ausdruck bringen sollen.<ref>Héitor Picallo: Galiza no Palais du Franc en Bruxas. In: blogspot.com. Tema Fantastica, S.A., 25. Dezember 2016, abgerufen am 9. August 2023 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> Die heutige Anordnung von sieben gemeinen Kreuzen findet sich erstmals auf zwei Landkarten, die jeweils Nova Descriptio Hispaniae betitelt sind und von flämischen Kupferstechern angefertigt wurden. Die erste verfertigte Hieronymus Cock 1553 in Antwerpen,<ref>Hieronymus Cock: Nova descriptio Hispaniae. In: bdh-rd.bne.es. Biblioteca nacional de Espana, 1553, abgerufen am 9. August 2023 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> die zweite wurde 1555 von Thomas Geminus in London gestochen und Königin Maria I. und König Philipp II. gewidmet.<ref>Thomas Geminus: Nova descriptio Hispaniae. Excusum per Thomam Geminum. In: gallica.bnf.fr. Bibliothèque nationale de France, 1555, abgerufen am 9. August 2023 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>

Weblinks

Einzelnachweise

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