Haupeltshofen
Haupeltshofen Gemeinde Aletshausen
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| Koordinaten: | Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city(131)&title=Haupeltshofen 48° 11′ N, 10° 23′ O
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dim=10000 | globe= | name=Haupeltshofen | region=DE-Vorlage:Deutsches Bundesland/Code | type=city
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| Höhe: | 530 (530–545) m | |||||
| Einwohner: | 131 (2021)<ref name="Einwo2021">Verwaltungsgemeinschaft Krumbach – Bebauungsplan mit Grünordnungsplan „Südlich Kammerweg“. (PDF; 577 KB) Begründung – Südlich Kammerweg – öffentliche Auslegung. S. 11, abgerufen am 5. Mai 2023.</ref> | |||||
| Eingemeindung: | 1. Mai 1978 | |||||
| Postleitzahl: | 86480 | |||||
| Vorwahl: | 08263 | |||||
Haupeltshofen ist ein Kirchdorf und Ortsteil der Gemeinde Aletshausen im schwäbischen Landkreis Günzburg.
Lage
Das Dorf liegt ungefähr zwei Kilometer südlich von Aletshausen im Kammeltal an der von Krumbach durch das Kammel- und Mindeltal nach Mindelheim führenden Bundesstraße 16<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />BayernViewer der Bayerischen Vermessungsverwaltung ( des Vorlage:IconExternal vom 27. März 2009 im Internet Archive) Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.</ref>. Außerdem hat Haupeltshofen am nordwestlichen Ortsrand einen Haltepunkt an der von Mindelheim nach Günzburg führenden Mittelschwabenbahn<ref>Haupeltshofen auf bahnhof.de</ref>, die alle zwei Stunden in Haupeltshofen hält.
Geschichte
Ein Indiz für die frühe Besiedelung dieses Gebiets ist ein frühmittelalterlicher Ringwall, der etwa 1,3 Kilometer nordnordwestlich von Haupeltshofen auf dem Riedel zwischen den Tälern der Kammel und des Krumbächles an der Grenze zur Gemeinde Waltenhausen liegt<ref name="Landkreis Günzburg">von Hagen, B. & Wegener-Hüssen, A. 2004: Denkmäler in Bayern – Landkreis Günzburg – Ensembles, Baudenkmäler, Archäologische Denkmäler. – Hrsg.: Bayerisches Landesamt für Denkmalpflege, Karl M. Lipp Verlag, München, ISBN 3-87490-589-6, 600 S. (S. 14f.)</ref>.
Haupeltshofen, das im Jahr 1384 erstmals als Hupoltzhofen urkundlich erwähnt wurde, lag direkt an der Grenze der Markgrafschaft Burgau zur Herrschaft Mindelheim<ref name="aletshausen.de">Seite über die Geschichte der zur Gemeinde Aletshausen gehörenden Dörfer </ref>. Auch heute liegt der Ort noch an der südlichen Grenze des Landkreises Günzburg zum Landkreis Unterallgäu. Zur Zeit der ersten urkundlichen Erwähnung gehörten die Güter in Haupeltshofen dem Kloster Ursberg. Im Jahr 1508 kam das Dorf an das Adelsgeschlecht der Freybergs, die schon in Niederraunau, Hohenraunau, Aletshausen und Hürben Besitzungen hatten<ref name="Landkreis Günzburg"/>.
Im Jahr 1805 kam Haupeltshofen, wie das gesamte Gebiet zwischen Iller und Lech an Bayern.
Im Zuge der Bayerischen Gebietsreform wurde die bis dahin selbständige Gemeinde Haupeltshofen am 1. Mai 1978 nach Aletshausen eingemeindet.<ref>Statistisches Bundesamt (Hrsg.): Historisches Gemeindeverzeichnis für die Bundesrepublik Deutschland. Namens-, Grenz- und Schlüsselnummernänderungen bei Gemeinden, Kreisen und Regierungsbezirken vom 27. 5. 1970 bis 31. 12. 1982. W. Kohlhammer GmbH, Stuttgart und Mainz 1983, ISBN 3-17-003263-1, S. 775.</ref>
Sehenswürdigkeiten
Die östlich des Ortes am Hang des Kammeltals liegende Wallfahrtskirche Mariä Heimsuchung wurde im Jahr 1618 erbaut. Die Wallfahrt kommt daher, dass es in der Kirche eine Kopie des Gnadenbildes von Santa Maria Maggiore in Rom gibt<ref name="Landkreis Günzburg"/>. Im Jahr 1687 bekam die Kirche an der Ostseite einen Anbau, ein weiterer Anbau und teilweiser Neubau an der Westseite folgte im Jahr 1722. Ein erneuter Umbau, der Johann Martin Kraemer zugeschrieben wird, folgte in den Jahren 1766/67. Die Malereien und Fresken in der Kirche, die im Zuge dieses Umbaus entstanden, waren das erste größere Werk des aus Krumbach stammenden Malers Jakob Fröschle<ref name="Landkreis Günzburg"/><ref>Konrad, A., Habel, H. & Jörg, Th. 1970: Der Landkreis Krumbach – Band 2 – Kunstwerke und Künstler. – Hrsg. i. A. des Heimatvereins für den Landkreis Krumbach, Anton H. Konrad Verlag, Weißenhorn, 94 S.</ref>.
Siehe auch
Weblinks
Einzelnachweise
<references />