Wappen der Region Valencia
| Wappen der Valencianischen Gemeinschaft | |
|---|---|
| Details | |
| Eingeführt | 17. Juni 1978 |
| Wappenschild | auf goldenem Grund vier rote Pfähle |
| Oberwappen | Krone; wachsender goldener Drache |
| Helm | Topfhelm |
| Helmdecke | blau, rot gefüttert |
Das Wappen der Valencianischen Gemeinschaft, einer Autonomen Gemeinschaft Spaniens, wurde vom Consejo del País Valenciano am 17. Juni 1978 angenommen<ref>José Luis Albiñana Olmos: DECRETO de aprobación del símbolo o emblema del Consell del País Valencià. In: Boletín Oficial del Consejo del País Valenciano. Nr. 3. Valencia 9. August 1978, S. 2 (gva.es [PDF]).</ref> und nach Erlangung der Autonomie am 4. Dezember 1984 von der Generalitat Valenciana bestätigt.<ref>LEY de la Generalidad Valenciana 8/1984, de 4 de diciembre, por la que se regulan los símbolos de la Comunidad Valenciana y su utilización. In: dogv.gva.es. Generalitat Valenciana, 13. Dezember 1984, abgerufen am 27. August 2025 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> Es wurde das erweiterte Wappen Aragoniens festgelegt, wie es von Peter IV. (1336–1387) geführt hat.<ref>António Godinho: Livro da Nobreza e Perfeição das Armas. 1541, S. fo. VI (archive.org).</ref>
Beschreibung
Der goldene Wappenschild zeigt vier rote Pfähle. Aus der goldenen Krone auf dem rechtsseitig gesetzten Topfhelm wächst ein rotgezungter goldener Drache. Die blaue, rot gefütterte Helmdecke markiert ein gespitztes silbernes Tatzenkreuz.
Historische Herkunft der Wappenbestandteile
Der Schild mit den vier roten Pfählen erscheint erstmals auf einem Siegel aus Wachs an einem Dokument, das Raimund Berengar IV., Graf von Barcelona am 2. September 1150 ausstellte.<ref></ref><ref></ref> Durch seine Heirat mit Petronella von Aragón wurde der Schild auch zum Wappen des in Personalunion regierten Königreichs Aragón. Peter IV. war der 6. Nachfolger von Raimund Berengar IV. und führte folglich das gleiche Wappen.<ref>barres catalanes. In: enciclopedia.cat. Grup Enciclopèdia, abgerufen am 28. August 2025 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>
Der Topfhelm war von ca. 1200 bis ca. 1380 der übliche Ritterhelm<ref>KAYSERSTUHL - Recherche: Entwicklung der Topfhelme und Kübelhelme. Abgerufen am 28. August 2025.</ref> und taucht daher auch im Wappen Peters IV. auf. Auf der Helmdecke erscheint ein weißes Kreuzsymbol. Dieses geht auf das Unterschriftszeichen oder Signum König Ramiros I. zurück. Der aragónesische Geschichtsschreiber Jéronimo Zurita schrieb in seinem 20-bändigen Werk Anales de la corona de Aragón dieses Kreuz dem ersten König von Pamplona Íñigo Arista zu. von dem die ersten Herrscher Aragóns abstammen sollten. Seiher wird das Symbol auf blauem Grund als „Kreuz des Íñigo Arista“ bezeichnet.<ref></ref>
Der goldene geflügelte Drache der Helmzier wurde von Pedro IV. als sein persönliches Kennzeichen für Turniere oder offizielle Zusammenkünfte geschaffen. Nach Guillermo Fatás Cabeza ist der Drache ein sprechendes Symbol (dragón = d'Aragón).<ref>vlcseo: La Cimera del Rey de Aragón: Emblema de Poder y Dignidad Real. In: locosporvalencia.com. 7. Januar 2025, abgerufen am 30. August 2025 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>
Einzelnachweise
<references />
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