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Hochstein (Winnweiler)

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Hochstein
Ortsgemeinde Winnweiler
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Koordinaten: Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city(499)&title=Hochstein 49° 35′ N, 7° 51′ OKoordinaten: Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city(499) 49° 34′ 39″ N, 7° 50′ 33″ O
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Höhe: 238 m ü. NHN
Einwohner: 499 (Aug. 2009)<ref>OT Hochstein. Abgerufen am 22. Januar 2026.</ref>
Eingemeindung: 7. Juni 1969
Postleitzahl: 67722
Vorwahl: 06302
Lage von Hochstein in Rheinland-Pfalz
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Hochstein ist ein Ortsteil der im rheinland-pfälzischen Donnersbergkreis gelegenen Ortsgemeinde Winnweiler. Von 1797 bis 1969 war er eine selbständige Gemeinde.

Lage

Der Ort liegt nördlich der Kerngemeinde im östlichen Nordpfälzer Bergland unmittelbar an der Alsenz. Zu Hochstein gehören auch die Wohnplätze Eisenschmelz, Kahlheckerhof und Kupferschmelz.<ref name="GV2025p144">Vorlage:GemeindeverzeichnisRP/lang</ref> Mit der Felsenformation Hochsteiner Kreuz befindet sich nördlich seines Siedlungsgebiets außerdem ein Naturdenkmal.

Geschichte

Bereits zum Zeitpunkt seiner ersten urkundlichen Erwähnung im Jahr 891 als Anabozi gehörte der Ort zu Winnweiler. Ab dem 13. Jahrhundert war Hochstein Bestandteil der Grafschaft Falkenstein, die ab 1782 wiederum Bestandteil des vorderösterreichischen Oberamts Winnweiler war. Ende des 18. Jahrhunderts wurde Hochstein zu einer selbständige Gemeinde.

Von 1798 bis 1814, als die Pfalz Teil der Französischen Republik (bis 1804) und anschließend Teil des Napoleonischen Kaiserreichs war, war Hochstein in den Kanton Winnweiler eingegliedert. 1815 gehörte der Ort zunächst erneut zu Österreich. Ein Jahr später wurde er Bayern zugeschlagen. Von 1818 bis 1862 war Hochstein Bestandteil des Landkommissariats Kaiserslautern, das anschließend in ein Bezirksamt umgewandelt wurde. Am 1. Dezember 1900 wechselte die Gemeinde in das neu geschaffene Bezirksamt Rockenhausen.

1928 hatte Hochstein 453 Einwohner, die in 94 Wohngebäuden lebten.<ref>Bayerisches Statistisches Landesamt (Hrsg.): Ortschaften-Verzeichnis für den Freistaat Bayern nach der Volkszählung vom 16. Juni 1925 und dem Gebietsstand vom 1. Januar 1928. Heft 109 der Beiträge zur Statistik Bayerns. München 1928, DNB 361988923, OCLC 215857246, Abschnitt II, Sp. 791–792 (Digitalisat). {</ref> Ab 1938 war der Ort Bestandteil des Landkreises Rockenhausen. Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde Hochstein innerhalb der französischen Besatzungszone Teil des damals neu gebildeten Landes Rheinland-Pfalz.

Im Zuge der ersten rheinland-pfälzischen Verwaltungsreform wurde Hochstein am 7. Juni 1969 wieder ein Ortsteil von Winnweiler und wechselte gleichzeitig in den neu geschaffenen Donnersbergkreis.<ref name="GV2016p182">Vorlage:GemeindeverzeichnisRP/lang</ref>

Politik

Ortsbezirk

Hochstein ist als einer von drei Ortsbezirken der Ortsgemeinde Winnweiler ausgewiesen und wird seit 2014 von einem Ortsbeirat und einem Ortsvorsteher politisch vertreten.<ref>Rudolf Jacob: Bekanntmachung der Hauptsatzung der Ortsgemeinde Winnweiler vom 09.07.2024. §2 Ortsbezirke. In: Winnweiler Rundschau, Ausgabe 29/2024. Linus Wittich Medien GmbH, Höhr-Grenzhausen, 19. Juli 2024, abgerufen am 17. August 2025.</ref><ref name="Neu_2014">Frau führt neuen Bezirk. In: Die Rheinpfalz. Rheinpfalz Verlag und Druckerei GmbH & Co. KG, Ludwigshafen, 18. Juli 2014, abgerufen am 17. August 2025.</ref>

Ortsbeirat

Der Ortsbeirat besteht aus fünf Ortsbeiratsmitgliedern, die bei der Kommunalwahl am 9. Juni 2024 per Mehrheitswahl gewählt wurden.<ref>Wahlleiter: Bekanntmachung des Ergebnisses der Wahl zum Ortsbeirat Hochstein am 9. Juni 2024. In: Winnweiler Rundschau, Ausgabe 25/2024. Linus Wittich Medien GmbH, Höhr-Grenzhausen, 21. Juni 2024, abgerufen am 17. August 2025.</ref>

Ortsvorsteher

Christiane Demmerle wurde 2014 erste Ortsvorsteherin von Hochstein.<ref name="Neu_2014" /> Da für die Direktwahlen in den Jahren 2019 und 2024 kein Wahlvorschlag eingereicht wurde, oblag die Neuwahl des Ortsvorstehers gemäß rheinland-pfälzischer Gemeindeordnung jeweils dem neu gewählten Ortsbeirat. Dieser bestätigte auf seinen konstituierenden Sitzungen am 25. Juli 2019 und 1. Juli 2024 jeweils einstimmig Christine Demmerle in ihrem Amt.<ref>Christiane Demmerle wiedergewählt. Ortsgemeinde Winnweiler, 26. Juli 2019, archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 1. September 2019; abgerufen am 1. September 2019.</ref><ref>Niederschrift über die konstituierende Sitzung des Ortsbeirates Hochstein. (PDF) In: Bürgerinformationssystem. Verbandsgemeinde Winnweiler, 1. Juli 2024, abgerufen am 17. August 2025.</ref>

Infrastruktur

Hochstein liegt an der Bundesstraße 48. Obwohl die in den Jahren 1870 und 1871 eröffnete Alsenztalbahn den Ort passiert, besaß dieser nie einen Bahnhalt. Den Ort selbst passiert sie mittels des Kupferschmelz-Tunnels und bis zu seiner Sprengung im Jahr 1970 des Hochstein-Tunnels. Außerdem führt der Alsenz-Radweg durch den Ort.

Sehenswürdigkeiten

Mit dem Friedhof und der Eisenschmelz samt Frühindustriepark Gienanth existieren mehrere Gebäude auf der Liste der Kulturdenkmäler in Winnweiler, darunter zwei Denkmalzonen, das Bürgerhaus, das Schulhaus, ein Wegekreuz und der Gienanth-Brunnen.<ref>Generaldirektion Kulturelles Erbe Rheinland-Pfalz (Hrsg.): Vorlage:KulturdenkmälerRP/Donnersbergkreis</ref>

Persönlichkeiten

Söhne und Töchter des Ortes

Personen, die vor Ort gewirkt haben

  • Friedrich Euler (1823–1891), Ingenieur, war ab 1851 Hüttenmeister beim Freiherrlich Gienanthschen Hüttenwerk in Hochstein.

Einzelnachweise

<references />

Weblinks

Commons: Hochstein – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

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