Jueju
Vorlage:Hinweisbaustein jueju chinesisch {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value) / {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value), Pinyin {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value) ist eine Gedichtsform aus der Tang-Zeit. Das Jueju ist eine Form des Jintishi.
Form
Das Jueju besteht aus einer Strophe à vier Versen mit jeweils fünf oder sieben Schriftzeichen. Die ersten und die zweiten beiden Verse einer Strophe werden zu einem Paar zusammengefasst, für die bestimmte Regeln gelten.
Ein typisches Gedicht (mit fünf Zeichen pro Zeile) sieht wie folgt aus: ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value) / {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value), {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value) – „Besteigung des Storchenturmes“<ref>Besteigung des Storchenturmes bei Wikisource (chinesisch)</ref> von Wang Zhihuan chinesisch {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value) / {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value), Pinyin {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value),):
- Langzeichen
白日依山盡, 黃河入海流。 欲窮千里目, 更上一層樓。
- Kurzzeichen
白日依山尽, 黄河入海流。 欲穷千里目, 更上一层楼。
Töne
Es gelten spezielle Reimregeln für die Töne, die Töne des Hochchinesischen werden in die zwei Kategorien Ping ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value), {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value)) und Ze ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value), {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value)) eingeteilt. Die Ping-Töne sind dabei der 1. (¯) und der zweite (´) Ton, die Ze-Töne sind der 3. (ˇ) und 4. (`) Ton. Tonlose Silben werden, je nachdem wie sie normalerweise silbisch betont werden, eingeordnet.
Reime
Der Auslaut der letzten Silbe des zweiten und vierten Verses muss sich reimen, der dritte Vers darf sich auch reimen, der erste muss allerdings einen anderen Auslaut haben. Zusätzlich gilt, dass die reimenden Silben beide Ping-Töne haben müssen.
Hier bezogen auf das vorherige Gedicht, die letzte Silbe ist in Pinyin noch einmal daneben abgebildet:
白日依山盡 jìn 黃河入海流 líu 欲窮千里目 mù 更上一層樓 lóu
Der Auslaut der reimenden Silben ist hierbei ou (Wird aus der Umschrift nicht ersichtlich, Aussprache eigentlich liou). Die zweite und vierte Zeile reimen sich (líu und lóu), die erste und dritte Zeile haben jedoch einen anderen Auslaut (jín und mù).
Parallelismen und Tonvariationen
Die Verspaare sollten, müssen aber keinen Parallelismen aufweisen. Das bedeutet, dass die übereinander stehenden Silben in den Paaren jeweils dieselbe Wortart aufweisen.
Für jedes Verspaar gilt, dass sich bei den zweiten, genauso wie bei den vierten Silben jeder Zeile die Töne aus unterschiedlichen Gruppen stammen. Also wenn zum Beispiel die zweite Silbe der ersten Zeile einen Ping-Ton hat, so muss die zweite Silbe der zweiten Zeile einen Ze-Ton haben.
Zäsur
Wenn ein Jueju gelesen wird, so ist nach der jeweils zweiten Silbe einer Zeile eine Zäsur zu machen.
Siehe auch
Einzelnachweise
<references/>