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Barker Heide

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Naturschutzgebiet Barker Heide
Datei:Schleswig-Holstein, Bark, Naturschutzgebiet 30 NIK 4205.JPG
Heidebereich im NSG Barker Heide

Heidebereich im NSG Barker Heide

Lage Zwischen Wittenborn und Hartenholm
Fläche 682 ha
Kennung NSG Nr. 30
WDPA-ID 81366
Natura-2000-ID {{#property:p3425}}
Geographische Lage 53° 54′ N, 10° 8′ OKoordinaten: 53° 54′ 26″ N, 10° 8′ 22″ O
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Barker Heide (Schleswig-Holstein)
Barker Heide (Schleswig-Holstein)
Einrichtungsdatum 1938, 2003 erweitert
Verwaltung LLUR
Datei:Schleswig-Holstein, Bark, Naturschutzgebiet 30 NIK 4231.JPG
Schafherde auf einer Grünlandfläche im NSG Barker Heide
Datei:Schleswig-Holstein, Bark, Naturschutzgebiet 30 NIK 4199.JPG
Kiefernbestand im NSG

Die Barker Heide ist ein Naturschutzgebiet in Schleswig-Holstein. Es befindet sich im Kreis Segeberg im Gebiet der Gemeinden Bark, Hartenholm und Todesfelde. Das Naturschutzgebiet grenzt an den Segeberger Forst. Dieses ehemalige Heidegebiet ist heute weitgehend aufgeforstet. Die Barker Heide ist eine der wenigen Schwerpunkte des Heideschutzes in Schleswig-Holstein und repräsentiert einen der in diesem Bundesland am stärksten bedrohten Lebensräume.

41 Hektar der Barker Heide wurden bereits 1938 unter Schutz gestellt. 2003 wurde das Naturschutzgebiet auf 682 Hektar erweitert.<ref>Landesamt Schleswig-Holstein, S. 18</ref> Geschützt wird eine Dünenlandschaft sowie baumfreie Heide- und Moorlandschaft mit naturnahem Wasserhaushalt. Im Naturschutzgebiet finden sich auch Eichen-Birkenwälder sowie Extensiv-Grünland. Vorhanden sind auch noch Moorrestflächen und Sand- und Feuchtheiden. Anstrengungen werden unternommen, um die zwischenzeitlich völlig vergrasten Sandheiden wieder zurückzuentwickeln. Dies geschieht durch Plaggen sowie eine extensive Beweidung mit Schafen.

Flora

Zu den besonderen Pflanzenarten des Naturschutzgebietes zählen Englischer Ginster, Behaarter Ginster, Lungenenzian, Sonnentau, Sumpf-Bärlapp, Rosmarinheide und Moorlilie.

Fauna

Die offenen Grünland- und Heidezonen des Naturschutzgebietes werden von einer Reihe von Wiesenvögeln genutzt, die in Deutschland auf der Roten Liste stehen. Dazu gehören Brachvogel, Bekassine und Kiebitz. Hier brütet außerdem die mittlerweile sehr seltene Heidelerche.

Belege

Einzelnachweise

<references />

Literatur

  • Landesamt für Natur und Umwelt des Landes Schleswig-Holstein (Hrsg.): einzigartig – Naturführer durch Schleswig Holstein, Wachholtz Verlag, Neumünster 2008, ISBN 978-3-529-05415-0

Weblinks

Commons: Naturschutzgebiet Barker Heide – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

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Naturschutzgebiet
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Wappen Landkreis Segeberg
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