Zum Inhalt springen

Altarm der Schwentine

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Dies ist die aktuelle Version dieser Seite, zuletzt bearbeitet am 14. Dezember 2025 um 00:45 Uhr durch imported>MalikaStevenson (Kategorie:Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Literatur/Parameterfehler / WikiSyntaxTextMod).
(Unterschied) ← Nächstältere Version | Aktuelle Version (Unterschied) | Nächstjüngere Version → (Unterschied)
Altarm der Schwentine
Datei:Schwentine04.jpg
Lage Schleswig-Holstein, Deutschland
Fläche 19 ha
Kennung 114
WDPA-ID {{#property:p809}}
Natura-2000-ID {{#property:p3425}}
Geographische Lage 54° 18′ N, 10° 14′ OKoordinaten: 54° 17′ 48″ N, 10° 14′ 3″ O
 {{#coordinates:54,296666666667|10,234166666667|primary
dim= globe= name=Altarm der Schwentine region=DE-SH type=forest
  }}
Altarm der Schwentine (Schleswig-Holstein)
Altarm der Schwentine (Schleswig-Holstein)
Einrichtungsdatum 27. August 1984
Verwaltung LLUR
Datei:Neuntoeter.JPG
Neuntöter (Männchen) – eine der im Naturschutzgebiet vorkommenden Arten

Der Altarm der Schwentine ist ein 1984 als Naturschutzgebiet ausgewiesenes Teilstück der Schwentine zwischen Raisdorf und Klausdorf in Schleswig-Holstein.<ref>Landesverordnung über das Naturschutzgebiet "Altarm der Schwentine" Vom 27. August 1984; Landesamt für Natur und Umwelt des Landes Schleswig-Holstein (Hrsg.): einzigartig – Naturführer durch Schleswig-Holstein. Wachholtz Verlag, Neumünster 2008, ISBN 978-3-529-05415-0, S. 13.</ref> Es erhielt diesen Schutzstatus, da der Gewässerabschnitt aufgrund seiner steilen Uferhänge naturnah verblieben ist und Lebensraum für eine Reihe seltener Pflanzen und Tiere darstellt. Das Gebiet ist 19 Hektar groß. Zu ihm gehören neben dem Flusslauf auch ein Altarm sowie ein Nebenbach, Knicks, krautreiche Ufer- und Hangwälder sowie Kleingewässer.

Das Schwentine-Tal, in dem das Naturschutzgebiet liegt, ist durch eine Kette von Toteisfeldern entstanden, die nach der letzten Eiszeit zurückblieben. Nach dem Auftauen entstand zunächst eine Kette aufgestauter Seen und nach Durchbrüchen das heutige Flusstal der Schwentine.

Fauna

Zu den Tierarten des Naturschutzgebietes zählen Forellen, Ukelei, Quappe, Stichling. Geeigneten Lebensraum finden auch Pechlibelle, Smaragdlibelle und Gebänderte Prachtlibelle. Daneben kommen hier Eisvogel, Gebirgsstelze und Wasseramsel vor. Die beiden ersten Arten brüten auch im Naturschutzgebiet, während die Wasseramsel hier nur rastet und überwintert. In den Kleingewässern der Grünländer finden sich Erdkröte, Teichmolch, Wasserfrosch, Grasfrosch und Moorfrosch sowie Ringelnatter. Die Knicks nutzen unter anderem Neuntöter, Buntspecht und Waldkauz.

Flora

In den naturnahen Uferwäldern finden sich unter anderem Schwarzerlen und Eschen. Im Frühjahr blühen hier unter anderem Gelbes Windröschen, Hohler Lerchensporn und Scharbockskraut. Die Schuppenwurz schmarotzt an den Wurzeln von Erlen. An feuchteren Standorten des Naturschutzgebietes wächst das Gegenblättrige Milzkraut und die Stängellose Schlüsselblume. Es gibt außerdem Sumpfdotterblumen-Wiesen, auf denen auch Breitblättriges Knabenkraut, Bach-Nelkenwurz und Gold-Hahnenfuß stehen.

Literatur

  • Landesamt für Natur und Umwelt des Landes Schleswig-Holstein (Hrsg.): einzigartig – Naturführer durch Schleswig-Holstein, Wachholtz Verlag, Neumünster 2008, ISBN 978-3-529-05415-0

Einzelnachweise

<references />

Vorlage:Klappleiste/Anfang

Naturschutzgebiet
Naturschutzgebiet
Wappen Landkreis Plön
Wappen Landkreis Plön

Altarm der Schwentine | Ascheberger Warder im Großen Plöner See | Barsbeker See und Umgebung | Bottsand | Dannauer See und Umgebung | Dosenmoor | Fuhlensee und Umgebung | Halbinseln und Buchten im Lanker See | Inseln im Großen Plöner See und Halbinsel Störland | Kleiner Binnensee und angrenzende Salzwiesen | Kossautal | Kronswarder und südöstlicher Teil des Großen Binnensees | Kührener Teich und Umgebung | Lütjensee und Hochfelder See südöstlich Gut Bothkamp | Mönkeberger See | Nordteil des Selenter Sees und Umgebung | Rixdorfer Teich und Umgebung | Sehlendorfer Binnensee und Umgebung | Strandseelandschaft bei Schmoel | Suhrer See und Umgebung | Vogelfreistätte Lebrader Teich Vorlage:Klappleiste/Ende