Behescht-e Zahra
Behescht-e Zahra (auch Behescht-e Sahra; persisch بهشت زهرا {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value), DMG {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value), ‚Paradies von Zahra‘) ist der Zentralfriedhof von Teheran. Er ist heute mit der U-Bahn Teherans zu erreichen und ist mit über 1,3 Mio. Bestatteten der größte Friedhof Irans. Nach dem Friedhof Wadi as-Salam im Irak gilt er mit seinen 424 Hektar Fläche als zweitgrößte Begräbnisstätte der Welt.
Geschichte
In den 1950er Jahren sollten große Friedhöfe in den Außenbezirken von Teheran errichtet werden. Behescht-e Zahra wurde im Süden der Hauptstadt ab den 1960er Jahren gebaut und am 29. Juni 1970 von Teherans Bürgermeister Gholamreza Nikpey eröffnet.<ref>Behesht Zahra, Cemetery in Iran. Abgerufen am 15. November 2025.</ref>
Für die während der Islamischen Revolution und des Iran-Irak-Krieges Gefallenen wurde eine eigene Abteilung eingerichtet. Die Toten werden als Märtyrer verehrt.<ref name=":0">Iran's Suicide Brigades. In: Middle East Forum. 1. Januar 2007 (meforum.org [abgerufen am 15. November 2025]).</ref><ref>Thomas Goltz: Azerbaijan Diary: A Rogue Reporter's Adventures in an Oil-rich, War-torn, Post-Soviet Republic. Routledge, 2015, ISBN 978-1-317-47624-5 (google.de [abgerufen am 15. November 2025]).</ref>
Satellitenaufnahmen von 2025 zeigen, dass Gräber von Opfern der Islamischen Revolution planiert und als Parkplatz umgebaut wurden.<ref>Iran paves over mass grave of 1979 revolution victims, turning it into a parking lot. 6. September 2025, abgerufen am 15. November 2025 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref><ref>Clerk: Iran Destroying Graves of Political Prisoners in Behesht Zahra Cemetery. In: Iran 1988 Massacre. 16. August 2025, abgerufen am 15. November 2025 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> Aktivisten gehen von mehreren tausende aufgelassenen Gräbern aus.<ref>Friedhof der Gegner der Islamischen Revolution von 1979 in Teheran wird zum Parkplatz. In: vijesti.me. 6. September 2025, abgerufen am 15. November 2025.</ref>
Grabmäler
Pro Tag finden ca. 400 Bestattungen statt. Auf dem Friedhof sind auch viele Opfer der Proteste nach den iranischen Präsidentschaftswahlen 2009, darunter Neda Agha-Soltan, bestattet. Außerdem gibt es symbolische Gräber für Hisbollah-Mitglieder<ref>Imad Mughniyeh in Iran: The Stuff of Legends. In: Al Akhbar English. (al-akhbar.com [abgerufen am 15. November 2025]).</ref> und andere Terroristen.<ref name=":0" />
In der Nähe des Friedhofs wurde für das Grabmal Chomeinis auf einem beschlagnahmten Grundstück, das zuvor der Familie des Generals Iraj Matbooie gehörte, ein eigenes Mausoleum errichtet.
Weblinks
Einzelnachweise
<references />Koordinaten: 35° 32′ 7″ N, 51° 22′ 44″ O
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