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Resko Przymorskie

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Resko Przymorskie
Datei:Resko Przymorskie 2007-05.jpg
Nordufer des Sees
Geographische Lage Woiwodschaft Westpommern, Polen
Zuflüsse Stara Rega, Błotnica, Łużanka
Abfluss Błotnica
Orte am Ufer Dźwirzyno, Rogowo
Ufernaher Ort Kołobrzeg
Daten
Koordinaten 54° 8′ 32″ N, 15° 22′ 37″ OKoordinaten: 54° 8′ 32″ N, 15° 22′ 37″ O
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[[Datei:Vorlage:Positionskarte Polen Westpommern|class=noviewer notpageimage|300x500px|center|Resko Przymorskie (Vorlage:Positionskarte Polen Westpommern)]]
Höhe über Meeresspiegel 0,3 m n.p.m.<ref name="Kubiak">Agnieszka Tórz, Jacek Kubiak: Influence of the selected hydrochemical factors upon the nitrogen – phosphorus ratio and factors restraining primary production in coastal lakes: Koprowo, Liwia Łuża and Resko Przymorskie. In: Acta Sci. Pol., Piscaria. Band 5, Nr. 2, 2006, S. 83–98. (polnisch)</ref>
Fläche 57,71 ha<ref name="Kubiak" />
Länge 3,8 km<ref name="Kubiak" />
Breite 2,35 km<ref name="Kubiak" />
Volumen 7,703.4 Mio. m³<ref name="Kubiak" />
Umfang 11,7 km<ref name="Kubiak" />
Maximale Tiefe 2,5 m<ref name="Kubiak" />
Mittlere Tiefe 1,33 m<ref name="Kubiak" />
Einzugsgebiet 326 km²<ref name="Kubiak" />

Besonderheiten

Strandsee an Ausgleichsküste

Resko Przymorskie [<templatestyles src="IPA/styles.css" />ˈrɛskɔ pʂɨˈmɔrskʲɛ] (deutsch Kamper See) ist ein Strandsee in der zu Hinterpommern gehörenden polnischen Woiwodschaft Westpommern. Das Gebiet des Sees gehört zu den Gemeinden Trzebiatów (Treptow an der Rega) und Kołobrzeg (Kolberg). Südwestlich lag das ehemals namensgebende und heute nicht mehr existierende Dorf Kamp.

Der See erhielt seinen polnischen Namen Resko Przymorskie im Jahre 1948,<ref>Vorlage:Monitor Polski, S. 22 (polnisch)</ref> nachdem er seit 1945 unter polnischer Verwaltung stand.

Geographische Lage

Datei:01877 2021-06-17 (2) Fischerdorf Kamp bei Ostseebad Kolberg Deep.png
Kamper See auf einer Landkarte von 1877
Datei:East Mrzezyno bird's-eye view 2007-10.jpg
Der Kamper See (im Hintergrund des Bildes) im Hinterland der Ostsee (links) aus der Vogelperspektive von der Mündung der Neuen Rega bei Treptower Deep aus gesehen.

Das Gewässer liegt zwischen den Dörfern (im Uhrzeigersinn) Mrzeżyno (Treptower Deep) im Westen, Rogowo im Nordwesten, Dźwirzyno (Kolberger Deep) im Nordosten, Karcino (Langenhagen) im Südosten und Roby (Robe) im Südwesten.

Geologische Beschaffenheit

Die Angaben zur Größe der Wasserfläche des vier Kilometer langen und drei Kilometer breiten Süßwasser-Sees schwanken zwischen 553,9<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Wykaz wód powierzchniowych przeznaczonych do bytowania ryb, skorupiaków i mięczaków oraz umożliwiających migrację ryb. (Memento des Vorlage:IconExternal vom 9. September 2022 im Internet Archive; PDF; 130 kB)  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.bip.rzgw.szczecin.pl Regionalny Zarząd Gospodarki Wodnej w Szczecinie, S. 9 (polnisch).</ref> und 668,6 Hektar<ref>Jarosław Filipiak, Mariusz Raczyński: Jeziora zachodniopomorskie. Akademia Rolnicza w Szczecinie, Szczecin 2000, ISBN 83-87327-58-1, S. 84 (polnisch).</ref>. Bei einer maximalen Tiefe von 2,5 Metern beträgt das Wasservolumen 7.703.400 m³.<ref name="Kubiak" /><ref>Adam Choiński: Katalog jezior Polski. Wydawnictwo Naukowe UAM, Poznań 2006, ISBN 83-232-1732-7, S. 118 (polnisch).</ref>

Zuflüsse sind Spiebach (polnisch Błotnica) und Kreiherbach (polnisch Łużanka). Ferner besteht im Westen mit der Alten Rega (polnisch Stara Rega) eine Verbindung zur Rega. Der Abfluss in die Ostsee liegt im Nordosten des Sees bei dem Ostseebad Dźwirzyno (Kolberger Deep).

Besonderes

Datei:Do 24 V-1-2.jpg
Flugboot Dornier Do 24

Der See lag früher auf der Grenze zwischen den Regierungsbezirken Stettin und Köslin.<ref name="Meyers"></ref>

Während der Schlacht um Ostpommern in der Endphase des Zweiten Weltkriegs wurden vom Seefliegerhorst Kamp der Seenotstaffeln der Wehrmacht Tausende Flüchtlinge, insbesondere Zivilisten aus dem zur Festung erklärten Kolberg sowie Kinder aus den Lagern der Kinderlandverschickung in Deep und Kamp nach Rügen evakuiert. Dabei kamen vorwiegend Wasserflugzeuge vom Typ Dornier Do 24 der Seenotgruppe 81 zum Einsatz. Diese Flugzeuge waren für nur 18 Insassen ausgelegt und wurden dabei meist stark überladen. Dabei kam es zum Flugzeugabsturz im Kamper See.

Am 5. März 1945 stürzte die Dornier 24 T-3 (Werknummer 1151) unmittelbar nach dem Start ab und versank im See, wobei die vierköpfige Besatzung und 72 Kinder ihr Leben verloren.<ref>Vorlage:Cite book/Name: [Internetquelle: archiv-url ungültig Unvergessene deutsche Kriegskinder.] In: Nordkurier. , archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am Vorlage:Cite book/URL; abgerufen am 18. März 2014.Vorlage:Cite book/URLVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung2Vorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung</ref><ref>Fakt: Niemieckie dzieci na dnie jeziora, 13. Januar 2012 [1]</ref> Nachdem lange die starke Überladung der Maschine als Unfallursache galt, wurden 2010 durch polnische Taucher Einschussstellen und Granatsplitter im Wrack festgestellt, die von Panzern der Roten Armee stammten, die die Front bei Kolberg durchbrochen hatten und vom Südufer des Sees abhebende und landende Maschinen beschossen. Das Wrack wurde nicht geborgen und liegt bis heute (Stand Mai 2018) unter einer 3 m dicken Schlammschicht auf dem Grund. Auf Initiative des Bürgermeisters der Gemeinde Trzebiatów, Zdzisław Matusewicz, bemüht sich seit 2011 unter anderem der Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge um eine Hebung und Bestattung der Opfer auf der Deutschen Kriegsgräberstätte Neumark (Stare Czarnowo).<ref>Vorlage:Cite book/Name: [Internetquelle: archiv-url ungültig Es geht vor allem um die Kinder vom Kamper See.] In: Nordkurier. , archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am Vorlage:Cite book/URL; abgerufen am 18. März 2014.Vorlage:Cite book/URLVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung2Vorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung</ref><ref>Vorlage:Cite book/Name: [Internetquelle: archiv-url ungültig Das lange Warten auf den endgültigen Abschied.] In: Nordkurier. , archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am Vorlage:Cite book/URL; abgerufen am 18. März 2014.Vorlage:Cite book/URLVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung2Vorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung</ref>

Literatur

  • Kolberger Deep, Dorf, nördlich am Kamper See, Kreis Kolberg-Körlin, Regierungsbezirk Stettin, Provinz Pommern. In: Meyers Gazetteer, mit Eintrag aus Meyers Orts- und Verkehrslexikon, Ausgabe 1912, sowie einer historischen Landkarte der Umgebung von Kolberger Deep (meyersgaz.org).

Weblinks

Commons: Resko Przymorskie – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

<references />