Kretscham
Der Kretscham, entlehnt aus dem (rekonstruierten) altsorbischen Wort *krč’ma „Schenke, Kneipe, Krug“<ref>Kretscham, der. In: Digitales Wörterbuch der deutschen Sprache.Vorlage:Abrufdatum</ref> (vgl. sorbisch korčma, {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Vorlage:lang:103: attempt to index field 'wikibase' (a nil value), {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Vorlage:lang:103: attempt to index field 'wikibase' (a nil value), rumänisch cârciumă, spät-mittelhochdeutsch {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value), Oberlausitzer Mundart Kraatschn, {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Vorlage:lang:103: attempt to index field 'wikibase' (a nil value), {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Vorlage:lang:103: attempt to index field 'wikibase' (a nil value)), ist ein Dorfgasthaus bzw. eine Schänke, die häufig Sitz des mit der Schankgerechtigkeit bedachten Schultheißen und Gerichtsort des Dorfgerichts (Gerichtskretscham) war. Meist erhielten die Lokatoren dieses Recht.
Hintergrund
Der Begriff Kretscham für einen Dorfgasthof ist in der Oberlausitz bis heute üblich und fand sich auch sehr häufig (s. u.) in der preußischen Provinz Schlesien. Der dazugehörende Wirt ist der Kretzschmar, Plural Kretzschmarn. Die Nachnamen Kretschmar, Kretschmer und Kretschmann<ref>Andreas Müller: Kretschmann = der Gastwirt. In: Stuttgarter Zeitung. 10. Januar 2018, abgerufen am 26. Juli 2020.</ref> werden davon abgeleitet. Orte mit dem Namensbestandteil Kretscham sind: Dreikretscham, Kretscham-Rothensehma, Kieferkretscham, Peiskretscham, Wasserkretscham und die Wüstung Kretscham (Krčma) bei Domašín.
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Literatur
Weblinks
Einzelnachweise
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