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Edwin Richard Lielienthal

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Edwin Richard Lielienthal (* 8. Dezember 1909 in Bremerhaven-Lehe; † 20. Mai 1994 in Nordenham) war ein deutscher Politiker (SPD) und von 1963 bis 1074 Mitglied des Niedersächsischen Landtages.

Biografie

Edwin Lielienthal, geboren in Lehe bei Bremerhaven, besuchte die Volksschule, absolvierte eine kaufmännische Lehre und arbeitete dann als Kaufmännischer Angestellter. Er arbeitete sich selbstständig in neue Themenfelder ein, besuchte die Volkshochschule und beschäftigte sich mit Volks- und Betriebswirtschaft. Der SPD trat er 1927 bei. Nach 1933 war er als Einzelhändler tätig. Von 1941 bis 1945 war er wehrdienstleistender Soldat im Zweiten Weltkrieg.

Seit 1945 wirkte er ohne Unterbrechung als Kreistagsmitglied und Stadtverordneter, seit 1956 auch als Bürgermeister in Nordenham.
Vom 20. Mai 1963 bis 20. Juni 1974 war er Mitglied des Niedersächsischen Landtages (5. bis 7. Wahlperiode).

Er war verheiratet, lebte in Nordenham-Phiesewarden und hatte zwei Kinder.

Öffentliche Ämter

Lielienthal war in Sport und Kultur ehrenamtlich tätig. Zudem war er Aufsichtsratsmitglied der Gemeinnützigen Wohnungsbaugesellschaft Wesermarsch mbH in Brake, Verwaltungsratsmitglied der Oldenburgischen Landesbrandkasse und Vorsitzender des Aufsichtsrates der Gemeinnützigen Nordenhamer Siedlungsgesellschaft mbH in Nordenham.

Literatur

  • Barbara Simon: Abgeordnete in Niedersachsen 1946–1994. Biographisches Handbuch. Hrsg. vom Präsidenten des Niedersächsischen Landtages. Niedersächsischer Landtag, Hannover 1996, S. 236.
  • Lielienthal, Edwin. In: Walter Habel (Hrsg.): Wer ist wer? Das deutsche Who’s who. 24. Ausgabe. Schmidt-Römhild, Lübeck 1985, ISBN 3-7950-2005-0, S. 764.

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