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Agnes Alpers

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Agnes Alpers (* 29. Juni 1961 in Oerel) ist eine deutsche Pädagogin, Politikerin (SEW, Die Linke) und ehemaliges Mitglied des Deutschen Bundestages.

Leben

Alpers studierte ab 1980 Pädagogik an der FU Berlin und schloss 1986 mit dem Diplom ab. Anschließend war sie in der Kinder- und Jugendarbeit tätig.<ref name="bundestag-profil">Profil von Agnes Alpers. In: bundestag.de. Deutscher Bundestag, archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 18. Mai 2015; abgerufen am 28. Mai 2015.</ref>

Sie ist Gründerin eines Schulvereins und leitete die erste Kindersambagruppe in Bremen.<ref name="bundestag-profil" />

Vor ihrem Wechsel in die Vollzeitpolitik war sie zuletzt als Leiterin der KiTa Rütlistraße in Berlin-Neukölln tätig.<ref name="bundestag-profil" />

Sie ist verheiratet und hat zwei Kinder.<ref name="weser-kurier-verheiratet">Das ist Agnes Alpers. In: Weser Kurier. 22. Oktober 2013, abgerufen am 28. Mai 2015.</ref>

Nach einer Rede im Bundestag am 28. Juni 2013 brach Alpers zusammen und musste vor Ort wiederbelebt werden.<ref name="fr-online-alpers-bricht-zusammen">Notarzt-Einsatz im Bundestag: Linken-Abgeordnete bricht zusammen. In: Frankfurter Rundschau. 28. Juni 2013, abgerufen am 28. Mai 2015.</ref> Ein Schlaganfall aufgrund eines geplatzten Aneurysmas wurde diagnostiziert und Alpers in ein künstliches Koma versetzt. Ende Juli wurde sie aus dem künstlichen Koma zurückgeführt.<ref name="weser-kurier-alpers-gehts-besser">mel: Agnes Alpers geht es besser. In: Weser Kurier. 30. Juli 2013, abgerufen am 28. Mai 2015.</ref> Im September 2013 wurde sie in eine Bremer Klinik verlegt.<ref name="weser-kurier-alpers-in-bremen">Matthias Sander: Agnes Alpers zurück in Bremen. In: Weser Kurier. 4. September 2013, abgerufen am 28. Mai 2015.</ref> Seit Mitte Februar 2015 – nach Beendigung ihrer langen medizinischen Rehabilitation – lebt sie in einem Pflegeheim.<ref name="agnes-alpers-pflegeheim">Rückzug aus dem Bundestag. In: agnes-alpers.de. Agnes Alpers, 2. März 2015, abgerufen am 28. Mai 2015.</ref>

Politik

Agnes Alpers war Mitglied der Sozialistischen Einheitspartei Westberlins.<ref name="mitglieder-des-bundestags-sedb">Profil von Agnes Alpers – Bundestags Abgeordnete. In: mitglieder-des-bundestags.de. Beate Hunsicker, archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 28. Mai 2015; abgerufen am 28. Mai 2015.</ref>

In der 17. Legislaturperiode der Bremischen Bürgerschaft (2007–2009) vertrat Alpers die Fraktion Die Linke in der Städtischen Deputation für Bildung.<ref name="linksfraktion-vita-alpers">Agnes Alpers – Profil/Biografie. In: linksfraktion.de. Fraktion Die Linke im Bundestag, archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 13. Juni 2015; abgerufen am 28. Mai 2015.</ref><ref name="bremische-buergerschaft-deputierte">Handbuch der 17. Legislaturperiode der Bremischen Bürgerschaft. (PDF 4.5 MB) In: bremische-buergerschaft.de. Bremische Bürgerschaft, archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 4. März 2016; abgerufen am 28. Mai 2015.</ref>

Im September 2009 wurde sie über die Bremer Landesliste zum Mitglied des Deutschen Bundestages gewählt. Dort war sie ordentliches Mitglied des Ausschusses für Bildung, Forschung und Technikfolgenabschätzung und stellvertretendes Mitglied im Petitionsausschuss.<ref name="abgeordnetenwatch-alpers-ausschüsse">Agnes Alpers (DIE LINKE) – Ausschussmitgliedschaften. In: Abgeordnetenwatch. Abgerufen am 28. Mai 2015.</ref>

Im Januar 2011 forderte Alpers die Beendigung des Krieges in Afghanistan.<ref name="abgeordnetenwatch-alpers-afghanistan">Nein-Stimmen bei Abstimmung zur Verlängerung Afghanistaneinsatz (ISAF). In: Abgeordnetenwatch. Archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 28. Mai 2015; abgerufen am 28. Mai 2015.</ref><ref name="agnes-alpers-afghanistan">Matthias Koch: Soldaten bleiben in Afghanistan. (Zeitungsscan 773 KB) In: Bremer Anzeiger. Agnes Alpers, 30. Januar 2011, abgerufen am 28. Mai 2015.</ref>

Alpers unterstützte 2012 einen fraktionsübergreifenden Gesetzesentwurf, den eine Gruppe von über 50 Bundestagsabgeordneten einbrachte. Dieser sah vor, hinsichtlich der religiös motivierten Beschneidung von minderjährigen Jungen vorzuschreiben, dass die Beschneidung erst ab dem Alter der Religionsmündigkeit (14 Jahre) vorgenommen werden dürfe.<ref name="dip21.bundestag-gesetzentwurf-beschneidung">Drucksache 17/11430 – Entwurf eines Gesetzes über den Umfang der Personensorge und die Rechte des männlichen Kindes bei einer Beschneidung. (PDF 214 KB) In: bundestag.de. Deutscher Bundestag, 8. November 2012, abgerufen am 28. Mai 2015.</ref>

Trotz ihres Schlaganfalls blieb Alpers auf Platz 1 der Bremer Landesliste und wurde bei der Bundestagswahl 2013 erneut in den Bundestag gewählt. Am 2. März 2015 legte sie ihr Mandat aus gesundheitlichen Gründen nieder. Ihre Nachfolgerin wurde Birgit Menz.<ref name="linksfraktion-nachrücken">Vorlage:Cite book/Name: [Internetquelle: archiv-url ungültig Pressemitteilung: Birgit Menz ist neue Abgeordnete im Bundestag für die Fraktion DIE LINKE.] In: linksfraktion.de. Fraktion DIE LINKE. im Bundestag, , archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am Vorlage:Cite book/URL; abgerufen am 25. März 2015.Vorlage:Cite book/URLVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung2Vorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung</ref><ref name="bundestag-profil" />

Weblinks

Commons: Agnes Alpers – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

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